Neulich habe ich gelesen das ein noch Ehepaar was sich trennen will gemeinsam in einem Haus lebt.Die Ehefrau will ausziehen und der Mann soll den Kredit weiter finanzieren.Nur will dieser das Huas verkaufen und die Ehefrau möchte es aber für eine horrende Summe veräussern,sodass garnicht die möglichkeit besteht das Haus an den Mann zu bringen.Wie kann der Ehemann denn da aus der Sache rauskommen und das Haus trotzdem verkaufen.Beide stehen im Grundbuch zusammen drin aber der Mann bezahlt die Hypothek.Die Ehefrau lässt sich partout nicht auf ein niedrigeres Gebot ein.
Hab ich dich richtig verstanden? Dass die Frau quasi 3 Mio Euro für nen alten Micra will? (Beispiel dient meinem Verständnis)
Das wird sie gar nicht verlangen können, das kann ihr auch kein Gericht zusprechen. Ich würde dem Mann raten, sein Haus vom Sachverständigen schätzen zu lassen, dann kann er seiner Frau schwarz auf weiß vom Fachmann unter die Nase reiben, was das Haus wert ist und was sie bekommen kann (ich schätze mal, in etwa die Hälfte). Man kann natürlich probieren, das Haus für etwas mehr zu verkaufen. Den Preis entscheidet ja immer das Spiel zwischen Angebot und Nachfrage.
Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass ich davon keine Ahnung habe, ich kann mir nur nichts logischeres vorstellen. Im Zweifelsfall hilft halt nur der Gang zum Rechtsberater.
Hi,
Ich denke mal, das wird auf eine Teilungsversteigerung hinauslaufen.
Gruß Keki
hu,
Ich denke mal, das wird auf eine Teilungsversteigerung
hinauslaufen.
was aber zumeist mit einem erheblichen verlust einhergeht. sich einigen ist lukrativer und wäre auch ein argument der frau gegenüber.
gruß
ann
Selbst wenn der Sachverständige den reelen Preis für die Immobilie ermittelt will sie auf dem Markt mehr dafür verlangen(deutlich).Die ganze Sache passiert ja auch noch während einer Trennung wobei der Mann noch zur Zeit in einer guten Steuerklasse ist aber im nächsten Jahr dann deutlich schlechter gestellt(steuer 1) und er dann probleme hat das Haus überhaupt zu halten.
Dann soll sie selbst versuchen, das Haus so lukrativ wie möglich zu verkaufen und ihm dann seinen Teil auszahlen.
Ein ähnlicher Fall ist mir aus dem Bekanntenkreis bekannt. Die Frau hatte eine Vorstellung, was den Wert des gemeinsamen Hauses anging, die im Leben nicht sein konnte. Meines Wissens hat sie nun das Haus behalten und ihn ausgezahlt, er hat sich ein neues Haus gekauft und lebt nun mit seiner neuen Lebensgefährtin zusammen.
Alternativ könnte man das Haus vielleicht vermieten (falls Interessenten vorhanden) und die Miete aufteilen. Wenn man das lukrativ macht, hat man im Endeffekt (wenn auch nach Jahren) mehr Geld raus als beim Verkauf.
Tja die Frau ist selbstständig und verdient ca.10000 euro im Jahr.der ehemann ist angestellt und verdient 25000 euro pro jahr.er will das haus nicht mehr haben und sie will ihn unbedingt drinbehalten damit sie es eventuell später wieder übernimmt.wie kommt man gelinde gesagt mit einem blauen auge davon.
Hallo,
wenn einer behalten und der andere verkaufen will, gibt es zwei Möglichkeiten: der eine zahlt den anderen aus oder es wird eine Zwangsteilung vorgenommen - also Verkauf und jeder bekommt seinen Anteil. Lies mal: http://www.rechtsanwaltdrpalm.de/haus_und_grund.htm Das führt natürlich zu Einbußen beim Verkaufspreis, aber verhindern kann das der Verkaufsunwillige nicht.
Gruß
loderunner (ianal)