Hallo liebe Forum-Experten!
Trauriges Thema - aber meinem Gatten u. mir steht wahrscheinlich der Verkauf unseres Hauses an! (seine Firma läuft sehr schlecht, demzufolge kommt sein Gehalt nicht bzw. nur stückchenweise, demzufolge Kreditabzahlung kaum noch möglich)
Frage 1 an einen Banker von Euch: Wenn wir Interessenten finden, die das Haus kaufen möchten, wie ist der genaue Ablauf eines solchen Verkaufs? Können die Interessenten unsere Kreditverträge so übernehmen wie sie sind? (Kreditverträge laufen „erst“ 4 Jahre!!)
Frage 2: wie kommen wir um die Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank herum - gibt es Möglichkeiten oder verlangen die Banken dieses grundsätzlich?
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!
R.
Hallo Romy,
wirklich sehr traurig, aber es ist schon vernünftig, den Verkauf freihändig zu betreiben, solange es noch geht.
Frage 1 an einen Banker von Euch: Wenn wir Interessenten
finden, die das Haus kaufen möchten, wie ist der genaue Ablauf
eines solchen Verkaufs? Können die Interessenten unsere
Kreditverträge so übernehmen wie sie sind? (Kreditverträge
laufen „erst“ 4 Jahre!!)
Theoretisch ist die Übernahme sicher möglich, aber aufgrund der heutigen Zinslage für den Käufer sicher nicht interessant. Vermutlich bekommt er für eine 10- oder gar 15-Jährige Zinsbindung einen besseren Zins als ihr ihn habt, der vermutlich nur noch 6 Jahre fest ist. Schmackhaft machen könnte man einem Kaufinteressenten die Übernahme höchstens mit einem Preisnachlass - aber dann könnt ihr ebenso gut die Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.
Frage 2: wie kommen wir um die Vorfälligkeitsentschädigung an
die Bank herum - gibt es Möglichkeiten oder verlangen die
Banken dieses grundsätzlich?
Ohne Vorfälligkeitsentschädigung aus einer bestehenden Zinsfestschreibung herauszukommen, dazu bedarf es schon eines sehr innigen Verhältnisses zum Sachbearbeiter bzw. Entscheider in der Bank. Aber selbst dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass er auf die VFE verzichten kann. Also rechnet mal lieber damit, dass sie auf jeden Fall anfällt.
Alles Gute
wolle