Ein hallo an Euch alle, bin neu hier und habe einige Fragen, bezugs Hausverkauf.
Sachlage: Ich bin Schuldner 50/50 von einem Einfamilienhaus (Bj.1994). Mein Ex behielt es nach der Scheidung, starb kurz darauf. Verträge bei den Banken konnten nicht mehr geändert werden. Anträge waren gestellt, dass ich aus den Kreditverträgen entlassen werden wollte.
Erben sind abgesprungen(Kinder aus erster Ehe meines EX.) Es gibt nichts, außer die Schulden - ca. 110.000 €.
Noch ist meine Tochter Erbin, wir haben aber auch die Ablehnung beantragt - schwebt noch.
Ich muss nun das Haus verkaufen, wegen der monatl. Belastung, die ich nicht ewig tragen kann. Kann ich in der jetzigen Situation allein über den Verkauf entscheiden? Oder muss ich das Familiengericht oder das Nachlassgericht fragen?
Wenn auch meine Tochter als Erbin wegfällt, wie verhält es sich mit dem Verkauf? Kann ich da noch etwas entscheiden? Oder übernimmt dann der Staat das Zepter?
Was ist günstiger? Das Haus jetzt auf die Schnelle versuchen zu verkaufen oder warten, bis der Fiskus sich einschaltet? Hat der Staat Interesse an einem guten Verkauf der Immobilie oder lässt er es gleich zu einer Zwangsversteigerung kommen?
Ich weiß, das sind viele komische Fragen, aber dies kommt auf mich zu und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Zumal das Haus in Sachsen steht und ich in Baden wohne. Blöde Situation, da auch im Osten die Immo-Preise am Boden sind.
Wer kann mir raten?
Danke im Voraus.
Ramona
der