Ich habe zusammen mit meinen zwei Schwestern ein Haus in Deutschland geerbt. Das Haus soll verkauft werden, allerdings stellt sich das Problem, dass ich und eine meiner Schwestern im Ausland wohnen. Die andere Schwester ist in Deutschland wohnhaft, allerdings in einem anderen Ort, als der, in dem das Haus steht. Was wären die besten Möglichkeiten, Interessenten durch das Haus zu führen, wenn keiner von uns vor Ort ist? Sollten einem Makler da am besten die Schlüssel gegeben werden? Wie sieht so eine Abwicklung mit einem Makler im Allgemeinen aus?
Erstmal die Lösung: Ja, ein Makler ist genau für so etwas da und so etwas kommt auch häufig vor. Ihr macht einen Vertrag mit ihm, woraufhin er 3,57% des Kaufpreises am Ende kassieren wird. Er bekommt den Schlüssel und er kümmert sich um alles, inklusive Organisation und Durchführung der Besichtigungen.
Allerdings gibt es auch ein Problem: Wie wollt ihr einen guten Makler in einer Euch fremden Stadt finden? Ich würde Immoscout (www.is24.de) mit ähnlichen Objektdaten wie mit Eurem Erbstück eingeben und dann den Makler nehmen,
a) der genug Objekte hat
b) dessen Exposees vernünftig sind (viele Bilder, aussagekräftiger Text)
Am Ende werdet ihr vermutlich zum Notartermin dann anreisen müssen, wobei dies evtl. auch anders lösbar ist.
Hinweis: Achtet darauf, dass es keine offenen Erbstreitigkeiten mehr gibt, die sonst den Verkauf ewig verzögern können!
Mit dem Makler genau vereinbaren, um welche Dinge er sich kuemmern soll z.B. wenn das Haus leer ist wer kuemmert sich im Winter um die Heizung usw. Noch ein Rat - Gebaeudeversicherung schriftlich ueber die Erbschaft informieren. Falls das Haus nicht bewohnt ist wird es Schwierigkeiten mit einer Weiterversicherung geben.