Hausverkauf trotz Hypothek, und einige fragen

Hallo

wir haben seit 7 jahren ein haus gekauft für 240.000 Dm noch

so nun, ist jetzt so eine situation gekommen das ich und meine frau uns getrennt haben (keine scheidung) und sind beide zu dem entschluss gekommen das haus zu verkaufen.

wir haben auch einige tausend euro ins haus gesteckt was den wert des Hauses normaler weise steigert meiner meinung nach.

da aber noch eine hypotek auf das haus läuft bei einer Bank wollte ich mich informieren . wie man das nun Regelt .

1.sollte man zuerst mit der bank reden. ? oder schon mal ne anzeige irgendwo im internet oder in der Zeitung angeben und schon mal Käufer zu suchen ?

2.Oder regelt das die Bank ? oder einen Makler auf suchen aber das kostet wieder weil die kassieren auch gut.

  1. müssen wir das Haus Schätzen lassen was es wert ist ? wenn ja an wenn muss man sich wenden und nürtlich würde ich gerne wissen was das kosten wird.

5.Natürlich ist das Haus jetzt mehr wert als wo wir es gekauft haben.
oder müssen wir das Haus zu dem selben damaligen wert verkaufen ?.

6.und wie sieht das mit der Hypothek aus das wir ja den vertrag so zu sagen kündigen wollen. müssen wir da ein bestimmte entschädigung an die bank zahlen ? wenn ja würde ich gerne wissen mit was man da rechnen könnte

ich bin erstmal völlig ratlos was man ab besten machen soll/kann.

würde mich echt freuen wenn mir jemand da Rat geben könnte

lieben gruß

Hallo Veebee 84,

ich weiß ja nicht, wieso du ausgerechnet auf mich kommst mit deiner Frage, weil ich kein Haus besitze und ebenso Laie bin wie du, aber ich kann ja mal schreiben, was mir spontan einfällt - vielleicht ist es ja dennoch hilfreich…

Zu 1. Ich glaube nicht, dass eine Bank den Hausverkauf regelt. Die interessiert doch nur, ob der Kredit weiter bedient wird. Allerdings kann man natürlich auch ein nicht abbezahltes Haus / Haus mit Hypothek verkaufen, es würde ein Käufer evt. in den Kreditvertrag einsteigen bzw. die Hypothek mit dem Kaufpreis verrechnen.

Zu 2. Ob du einen Makler suchst oder nicht, hängt u.a. davon ab, wie viel Zeit du investieren willst bzw. wie viel Geld du herausholen möchtest. Klar kostet ein Makler Geld und will gut ausgewählt sein. Ich würde es vermutlich erstmal mit einer Anzeige probieren und sehen, was passiert - man kann ja auch Glück haben…

Zu 4. Ja, das Haus würde ich schätzen lassen, damit dich keiner übers Ohr haut, ebenso brauchst du einen Energieausweis. Mein Bruder sagte mal, das kostet ca. 300,- Euro. Kann für diese Angabe aber keine Gewähr übernehmen!

Zu 5. Du verkaufst das Haus zum „Marktpreis“, wobei Extras natürlich wertsteigernd wirken sollten. Müssen tust du erstmal gar nichts. Allerdings vermute ich, dass zurzeit keine gute Zeit zum Verkaufen ist (Wirtschaftskrise). Also, falls ihr euch nicht im Streit getrennt habt: schon mal über Vermieten nachgedacht? Ein Haus kann ja eine Altersvorsorge sein…

Zu 6. Weiß ich nicht! Aber siehe 1. - ein Käufer sollte in den Vertrag einsteigen, Kündigung kostet sicher, das sagt mir mein Gefühl.

So, last not least hoffe ich, dir das eine oder andere Nützliche gesagt zu haben.

Auf jeden Fall viel Glück!
Mona