Wir planen, unser 30 Jahre altes Haus (Wert ca. 200.000 €) zu verkaufen und in einem anderen Ort für ca. das gleiche Geld (evtl. noch ein bisschen mehr) ein etwas neueres Haus zu kaufen. Eigenkapital haben wir so gut wie gar nicht außer dem Hauswert (und auch dafür zahlen wir noch ganz gering einen Kredit ab, der sich aber lediglich auf 250 € imMonat noch erstreckt).
Wir sind leider absolute Anfänger in dieser Hinsicht. Was müssen wir alles beachten und berücksichtigen? Was fallen alles für zusätzliche Kosten an (Notargebühren, Grunderwerbssteuer etc.)? Gibt es irgendwelche Vergünstigungen oder Einsparmöglichkeiten, wenn man gleichzeitig verkaufen und wieder kaufen will?
Kennt jemand gute Links im Internet?
Gruß,
Alexis
Hallo Alexis,
dann habt ihr doch reichlich Eigenkapital.
)
Also, Vergünstigungen gibt es für Derartiges leider nicht. Kosten habt ihr für Grunderwerbsteuer neues Haus (einmalig 3,5% vom Kaufpreis, stellenweise [Berlin] mit 4,5 auch etwas mehr) Dazu kommen Kosten für den Notar und die Eintragung der Grundschuld. Normalerweise zusammen ca. 1.5% vom Kaufpreis, bei eurer geringen Grundschuld vermutlich etwas weniger. Für das alte Haus zahlt dieses alles üblicherweise der Käufer.
Wichtig ist natürlich das Timing, denn ich würde erst das alte Haus verkaufen, bevor ich den Kaufvertrag des Neuen unterschreibe, sonst drohen böse Überraschungen. Blöd wäre auch, wenn nach dem Verkauf das neue Haus anderweitig verkauft wäre …
Weitere Achtungspunkte: Frühzeitig mit der Bank sprechen, ob ein Pfandwechsel (Kredit vom alten Haus wird auf das neue Haus umgeschrieben) so einfach machbar ist. Sonst droht Vorfälligkeitsentsädigung, was teuer werden kann. Auch mal auf die Zinsen schauen, vielleicht ist ein neuer Kredit trotz Entschädigung sogar günstiger. Und natürlich einplanen, dass man Geld für gewisse Dinge braucht:
- Umzug
- evtl. eine Gewisse Zeit doppelte Belastung
- neue Gardienen, Teppiche, Handtuchhalter, …
Sonst wünsche ich stressfreien Umzug und viel Freude mit dem neuen Heim.
Ted
Was fallen alles für zusätzliche Kosten an (Notargebühren, Grunderwerbssteuer etc.)?
Hallo,
etwas zu hoch angesetzt grob 10 Prozent ohne Makler und 15 mit Makler.
Plus Umzug, plus Laminat, Tapeten, Gardinen.
Einsparmöglichkeiten, wenn man gleichzeitig verkaufen und
wieder kaufen will?
Nö, warum?
Aber mehr Moeglichkeiten, man koennte zB vermieten. Fuer die Schulden keine Einkommensteuer zahlen. Die Miete zum Abzahlen des neuen Hauses mit-nutzen. Einkommen plus zwei Immobilien als Sicherheit vorzeigen, gibt evtl guenstigeren Zins. Ob es sich rechnet, vermutlich kurzfristig nicht, aber langfristig nach Ende des Kredits wahrscheinlich, Miete als Zweiteinkommen- Zweitrente.
gleichzeitig
Ich wuerde keine Ueberlappung planen und gleichzeitig genuegend Finanzen bereithalten, falls eine Ueberlappung unvermeidbar wird, fuer einige Monate, wegen des ruhigeren Schlafens.
Gibt es irgendwelche Vergünstigungen (beim Hausbau-Kauf)
Evtl findet man etwas Zutreffendes, sozial gefoerdert, Energiesparen gefoerdert usw http://www.bauherr-profi.de/sozialprogramme.htm
Gruss Helmut