Guten Tag zusammen,
es geht um eine sehr unglückliche Sache.
Folgende Vorgeschichte:
Ein Großvater besitzt ein Einfamilienhaus aus den 50er Jahren und hat in diesem Jahr, durch bewilligte Mittel der KFW, mit der energetischen Sanierung des Gebäudes begonnen.
Hierzu liegt folgende Kalkulation zu Grunde:
KFW Kredit: 50.000 €, bestellte Grundschuld: 50.000 € (zur Absicherung des Kredites), Laufzeit: 10 Jahre
Erneuert wurden bisher:
- sämtliche Fenster inklusive Rolläden mit elektrischem Antrieb
- Isolierung der Kellerräume
- Isolierung der Terrasse (notwendige Vorarbeit)
Nun müssten eigentlich noch die Dacharbeiten und die eigentliche Fassadendämmung erledigt werden.
Hauptproblem:
Der Bauherr (Großvater) ist sehr krank geworden und die verbleibende Zeit ist auch sehr überschaubar!
Nun können die Erben, nicht den KFW Kredit übernehmen und zeitgleich einen weiteren Erbberechtigten auszahlen.
Deswegen gibt es folgende Möglichkeit:
Baustopp = Haus im jetzigen Zustand (mit neuen Fenstern, Kellerdämmung und Terrassenisolierung) verkaufen, Überschuss an die KFW zurückleiten und aus dem Verkaufserlös die Nachlassverbindlichkeiten begleichen.
Weitermachen = Sanierungsmaßnahme abschliessen, Haus verkaufen und dann alles abzahlen
Welche Möglichkeit sollte man wählen?
PS: Lohnt es sich die Arbeiten abzuschliessen, da man die Kosten beim Verkauf eventuell wieder herausbekommt?
Welche Version sollte man wählen?