Hautkrankheit eines Babys

Unsere Tochter ist 7 Nonate alt. Die ersten 3 Monate war alles normal. Dann bildeten sich Rötungen im Halsbereich in den Hautfalten gefolgt von Rötungen auf den Wangen. Diese Rötungen haben wir laut Anweisung des Kinderarztes mit Salbe behandelt,pflegende Salben wie Linola.
Es wurde aber nicht besser sondern mit der Zeit schlimmer.Inder Nacht kratzt sich unsere Tochter manchmal wund und blutig. Vom Hautarzt haben wir dann Cortisoncreme bekommen.Es ist uns aber von anderer Seite total abgeraten worden Cortison zu benutzen.Wir sind uns einfach sehr unsicher was das Richtige für unser Kind ist.Im Moment behandeln wir mit Fettcreme und mit basischen Salzbädern und Ölbädern und bei unserem Kinder Arzt mit einer bioresonant Theraphie. Die Besserung ist aber nicht wirklich zu erkennen. Vielleicht gibt es ja jemanden mit eigener Erfahrung oder einen Arzt der uns einen Rat geben kann.

Was hat sie denn - Neurodermitis? Ich habe mal gehört und gelesen (im WWW), Stutenmilch soll gut helfen.

Hallo,

aus welcher Region stammst du?

Liebe Grüsse

Anja

Hi,

Unsere Tochter ist 7 Nonate alt. Die ersten 3 Monate war alles
normal. Dann bildeten sich Rötungen im Halsbereich in den
Hautfalten gefolgt von Rötungen auf den Wangen.

was wurde denn alles abgeklärt? Sind die Probleme mit der Beikost aufgetaucht? Wurden schon verschiedene Lebensmittelallergien ausgeschlossen? In dem Alter ist eine Milcheiweißallergie nicht selten - was jetzt nicht heißt, dass es das sein muss, aber nur um ein Beispiel zu nennen.

Um ein anderes Beispiel zu nennen: Die Tochter einer Freundin reagiert auf die Kombination Sonne + spezielle Sonnencreme.

Kann also alles Mögliche sein, da reicht es nicht aus, wenn ihr halt eine Creme verschrieben bekommt. Wobei ihr die Kortisoncreme ruhig mal verwenden solltet, damit eure Tochter erstmal beschwerdefrei wird. Kortison dauerhaft einzunehmen ist nicht so der Brüller, aber als Salbe, um erstmal klarzukommen, ist das schon sinnvoll.

Gruß
Cess

Hallo,

ich bin kein arzt, das mal gleich vorweg.
Ich tippe mal aus eigener leidvoller Erfahrung auf Neurodermitis, gepaart mit einer Lebensmittelunverträglichkeit.

Cremen mit Linola, harnstoffhaltigen Salben etc ist schon mal gut. Ich musste die Salben regelmäig wechseln, weil sie nach einigen Wochen nicht mehr halfen. Cortison nur im Notfall verwenden, nicht ganz verbannen weil das Kind unter dem Juckreiz leidet.

Beim Essen zurück zur Basis. Also Kartoffeln Karotten Brokkoli Kohlrabi und Rindfleisch, zum Nachtisch Banane, Birne. Das machst du zwei bis drei Wochen. Danach langsam immer nur ein Lebensmittel dazu, zwei Wochen warten bis du das nächste gibst.

Auf diese Art habe ich bei meinem Sohn alle Lebensmittel gefunden, auf die er reagiert hat. Unter vielem anderen war auch Ei und Schweinefleisch dabei. Die Liste, was er nicht essen durfte war länger, als die erlaubten Sachen.

Mein Hausarzt hat den Jungen homöopathisch behandelt (bitte keine Diskussion über Homöopathie anfangen, soll jeder machen wie er meint)
Mit ca 8 Monaten begann die Therapie, mit ca 2 1/2 haben wir angefangen die Medikamente langsam abzusetzen, ausschleichen.

Mein Sohn konnte viele Jahre vieles nicht essen, weil dann prompt ein neuer Schub kam, aber heute geht es ihm gut. Viele Unverträglichkeiten haben sich gelegt, er kann Ei und Schweinefleisch essen, wie vieles andere auch.

Als Kleinkind musste ich ihm eine zeitlang die Handgelenke einbinden, er hat diese aufgebissen, weil der Juckreiz so stark war. Es war eine harte Zeit, vor allem wenn er aus dem Kindergarten kam, weinte weil der Nikolaus ihm einen schwarzen Schokonikolaus geschenkt hat und keinen weißen usw.

Heute geht es ihm gut. Er kann fast alles Essen, Schübe gab es schon Jahre nicht mehr. Nur zur Info, mein Sohn ist inzwischen 18 Jahre.

Alles Gute und viel Kraft wünsch ich dir!
Kati

Vom Hautarzt haben wir dann Cortisoncreme
bekommen. Es ist uns aber von anderer Seite total abgeraten
worden Cortison zu benutzen.

Also eine Seite, die schlauer als der Hautarzt ist. Sie sollten Ihre Anfrage besser an die „andere Seite“ richten.

Wir sind uns einfach sehr unsicher
was das Richtige für unser Kind ist.

Wenn man die guten Ratschläge von „anderer Seite“ bevorzugt, kann man schon mal unsicher werden.

Im Moment behandeln wir
mit Fettcreme und mit basischen Salzbädern und Ölbädern

Was offensichtlich wirkungslos ist.

und
bei unserem Kinder Arzt mit einer bioresonant Theraphie.

Hihi!
Glaubt der daran odeer haben Sie ihn zur Verzweiflung gebracht?

einen Arzt der uns
einen Rat geben kann.

Oh ja! Der Hautarzt, bei dem Sie schon einmal waren.
Alternative: Kind kratzen lassen.

Immunsuppressive Therapien (Cortisol z.B.) erhöhen das Risiko einmal an Krebs zu erkranken.
Ich bin kein Freund des Cortisols - es ist lediglich dazu da, um ein Symptom zu behandeln, aber nicht deren Ursache.
Bei allem Anstand, sollte ein Arzt nicht nach der Ursache forschen? Jeder unqualifizierte „nicht-Arzt“ könnte Cortisol verschreiben.

Hallo,

Tut mir leid, erneut merkt man, dass du keinerlei brauchbare praktische Ahnung hast.

Immunsuppressive Therapien (Cortisol z.B.) erhöhen das Risiko
einmal an Krebs zu erkranken.

Im Priznzip… Aber für den aktuellen Fall: BLÖDSINN

Ich bin kein Freund des Cortisols - es ist lediglich dazu da,
um ein Symptom zu behandeln, aber nicht deren Ursache.

Diese pauschale Schubladenantwort ist einfach nur eins: FALSCH

Bei allem Anstand, sollte ein Arzt nicht nach der Ursache
forschen? Jeder unqualifizierte „nicht-Arzt“ könnte Cortisol
verschreiben.

Ich bin immer noch sehr glücklich, dass Du nichts verschreiben darfst!

Liebe Grüsse

Anja

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Ich bleibe bei meinem Standpunkt, du bei deinem.
Ich finde, meine Meinung ist kein Blödsinn.
Dagegen finde ich deine Ansicht schlichtweg ignorant, die typische Ansicht von jemanden, der sich nichts sagen lassen will.

Hallo,

Ok, du hast natürlich vollkommen Recht. Wir haben ja Meinungsfreiheit, und darum werde ich immer wenn ich der Meingung bin, was sagen zu wollen, dies auch tun.

Liebe Grüsse

Anja

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Hallo,

hatte das gleiche bei meiner jüngeren Tochter und irgendwann genug von kortisonhaltigen Salben.
Ich habe damals bei der Kinderärztin darauf bestanden, daß sie mir Nachtkerzenölkapseln verschreibt. Ewig hin und her diskutiert …
dann doch Rezept bekommen, anfangs 1000 mg nach einem Jahr auf 500 mg reduziert. Nach zwei Jahren war alles weg.
Ich habe die Kapsels aufgestochen und in den Brei oder die Milch gerührt

Heute würde ich Hanföl nehmen, für die Haut und auch innerlich. Es mildert auch den Juckreiz (im Bioladen oder Reformhaus als Salatöl erhältlich). Es enthält auch Gamma-Linolen-Säure und ist deutlich preiswerter als Nachtkerzenöl.
Bei Maienfelser Naturkosmetik gibt es auch Badezusätze daraus.

Außerdem gibt es Salben aus der Pflanze Cardiospermum halicacabum die
man statt der kortisonhaltigen Salben verwenden kann.

http://www.madaus.de/Cardiospermum-halicacabum.1253…

MfG

Kerstin

Tut mir leid, erneut merkt man, dass du keinerlei brauchbare
praktische Ahnung hast.

Ich denke PTCA hat überhaupt keine Erfahrung in diesen Dingen, sonst würde er nicht die ältesten Vorurteile gegen das Cortison (oder meint er wirklich Cortisol?) aus der untersten Schublade hervorholen.

Und ich kann’s nur bestätigen: Im vorliegenden Falle ist die Warnung vor -hm- Cortisol?? äußerst unangebracht.

Hi,
mein Sohn hatte als Baby ähnliche Probleme.
Wir sind einen Mittelweg gegangen - das heisst die üblichen Massnahmen wie gute Hautpflege und allergenarme Ernährung und immer dann kurzfristig (2 bis 3 Tage) Cortisonsalbe wenn es richtig schlimm wurde. Mit Cortison wird das Kind natürlich nicht geheilt aber es bessert den Juckreiz und das Kind schubbert und kratzt nicht so viel.
Ich denke dass es DIE Behandlungsmethode bei kindlichen Hautproblemen nicht gibt.
Auch ganz wichtig - kuscheln und vorlesen und vorsingen etc. um das Kind abzulenken.

viele Grüße
Susanne