Hallo,
ich will mir nicht übertrieben Sorgen machen - dennoch habe ich einige Fragen bzgl. Hautkrebs und bin nicht grundlos besorgt, denn ich habe schon mehrere Menschen durch Krebs verloren! Selbst bin ich auch familiär vorbelastet (Mutter Hautkrebs, Großmutter Brustkrebs)…
Nun zu meinen Fragen:
Ich hatte mit 24 Jahren meinen dritten (!) schwarzen Hautkrebs, alle Stellen wurden herausgeschnitten, immer im Abstand von ein paar Jahren trat der Krebs auf. Jetzt bin ich 29 Jahre alt. Meine letztes Melanom war laut Nachsorgepass 0,4 cm groß. Nach der OP bin ich 5 Jahre lang regelmässig zur Nachkontrolle gegangen und habe 2x bei meinen Lymphknoten Ultraschall machen lassen. Alles war ok, laut Arzt… Jetzt habe ich gelesen, dass immer häufiger Wächterlymphknoten entfernt werden, als Vorsichtsmaßnahme und zur noch sicheren Untersuchung! Hätte das bei mir auch gemacht werden müssen???
Ich habe Angst, dass die Krebszellen sich vielleicht doch ausgebreitet haben. Soweit ich weiß, streuen Zellen des Hautkrebses gerne in die Lunge/Knochen/ Herz/ in die Blutbahn. Was raten Sie mir? Wurde ich gut behandelt?
Ich habe schon immer Lungenprobleme (Asthma) und auch stärkere Probleme und Schmerzen im oberen Rücken, die mit den Jahren eher schlimmer werden. Diese Probleme sind für mich ganz „normal“, ich würde also gar nicht auf die Idee kommen, dass es Krebs sein könnte. Sollte ich Lunge und Rücken röntgen lassen? Könnte man Krebs der Lunge /Knochen überhaupt sicher auf einem Röntgenbild erkennen?
Was ist mit der Entnahme von Lymphknotenzelle zur Probe?
Der Arzt, der Ultraschall bei meinen Lymphknoten gemacht hat, machte keinen kompetenten Eindruck auf mich. Er meinte, es sei „Quatsch“ nur wegen einem Melanom sich die Lymphknoten untersuchen zu lassen.
1000 Dank im Voraus!!!
Liebe Grüße