Hautkrebsvorsorge

Hallo liebe Experten,

leider gehöre ich zu den Menschen, die eine Vielzahl an Muttermalen besitzen.

Da mein Vater an Hautkrebs gestorben ist, muss ich jetzt regelmäßig zur Kontrolle.

Bei der ersten Untersuchung vor ca. zwei Jahren wurde wirklich jedes Mal unter die Lupe genommen, doch bei meinem Termin vor ein paar Tagen (war ein anderer Arzt aus der Gemeinschaftspraxis) war die Untersuchung nach meinem Geschmack recht oberflächlich. Es wurden höchstens 1/3 der Male untersucht.

Da mir jetzt noch gesagt wurde, dass ein Mal am Rücken prophylaktisch entfernt werden muss, da es verdichtet sei, mache ich mir schon ein paar Gedanken, ob die nicht untersuchten Male für den Kenner-Blick wirklich so unproblematisch sind.

Frage: Kann ein Arzt mit bloßem Auge und ohne näherer Untersuchung einschätzen, ob ein Mal ausarten könnte?

Danke und viele Grüße

Kathleen

ja, kann er, wenn er/sie wirklich alles angeschaut hat
Gruß synapse

Hallo synapse,

ja, kann er, wenn er/sie wirklich alles angeschaut hat

gut, dass nicht jedes Mal durch die „Lupe“ angeschaut werden muss, ist mir auch klar (da hätte der Arzt bei mir auch einiges zu tun).

Aber mir kam die gesamte Untersuchung recht oberflächlich vor (z.B. Beine wurden sehr schnell mit „i.O.“ / „o.B.“ abgehandelt; Gesicht und Hals wurden gar nicht angeschaut).

Bei zwei sehr kleinen, aber sehr dunklen Malen (Schulterpartie und Kniekehle) wurde mir vor der letzten Untersuchung gesagt, dass diese „beobachtet“ werden müssten. Die wurden jetzt aber gar nicht untersucht.

Ja, ich weiß, ich hätte den Mund aufmachen sollen. Ich hole es dann nach, wenn ich den OP-Termin habe, auch wenn ich mich damit unbeliebt machen sollte.

Aber ich finde es schon fragwürdig, wenn eine Krebsvorsorge so oberflächlich verläuft.

Danke und viele Grüße

Kathleen