Hautkrebsvorsorge

Hallo…

Ich habe mir vor 2 Wochen zwei verdächtige Leberflecken rausschneiden lassen.Heute habe ich den histologischen Bericht bekommen dass diese Flecken zwar noch nicht entartet sind, aber jederzeit bei der nächsten Gelegenheit entarten könnten.
Ich muss noch nächstes Jahr zum „Nachschneiden“, denn mein Hautarzt meinte dass er auf Nummer sicher gehen will.
Habt ihr sowas schonmal machen lassen?Kommt es denn wirklich vor dass selbst die geschnittenen Stellen anfangen sich zu verändern?

Gruss Firdevsii

Hallo, Firdevsii

Deine Geschichte ist mir unverständlich. Entweder wurden die „Flecken“ kunstgerecht, d.h. ganz und gar entfernt; dann ist kein „Nachschneiden“ zu erwarten, nur eine Nachschau. Oder sie wurden nicht vollständig erfasst. Dann müssten sie, wenn sie tatsächlich entartungsverdächtig sind, sofort total entfernt werden. Vielleicht hast du den Arzt missverstanden?

Gruß, Montanus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi…

Nein er hat was von Nachschneiden gesagt; da bin ich mir sicher…Er hat es so geschildert als ob es sehr sehr gängig ist.

Gruss Firdevs

Hy,

also ich kenne das auch nur so, dass sofort alles weggeschnitten wird. Und das ganze Ding wird dann als „Probe“ untersucht.

Was hat er denn genau gemacht? Wenn man das so liest, hört es sich an, als hätte er die Hälfte raus und die andere kommt dann bei Notwendigkeit hinterher…
Oder hat er wirklich nur ein „Fitzelchen“ genommen. Dann muss halt wirklich nachgeschnitten werden, falls was ist~

Kathrina

Hi Kathrina…

Also wenn ich mir die Stelle am Hals so angucke sieht man nix mehr…Aber er hat auf mein Fragen hin erkläert dass er drum herum nochmal nachschneidet damit auch gar keine Verlängerungen oder sowas entstehen.Es passiert wohl manchmal dass wenn nicht nachgeschnitten wird noch restliche, mit blosem Auge nicht zu erkennende Zellchen anfangen zu wuchern.Die Proben die er eingesendet hat waren zwar keine Melanome aber sehr unsymetrische Flecken mit sehr dunklen Pünkten innen drinnen.Und diese sind wohl potentiell dazu fähig bei der nächstbesten Gelegenheit zu wuchern…
Naja ich verlasse mich jetzt einfach darauf…Auch wenn kleine Närbchen überbleiben können ist es mir doch sehr wichtig das alles weg ist!

Gruss Firdevsii

Hallo Firdevsii,

eine angeschnittene, also gestörte Zelle, neigt eher zu Veränderungen. Wenn Doc nur direkt den Fleck entfernt hat, möchte er nun, wo er das Ergebnis hat, sicher gehen, daß keine der auffälligen Zellen in dem Bereich übrig ist. Darum will er noch mal gründlicher schneiden.

Gruß Steffi

Hallo…

Ich habe mir vor 2 Wochen zwei verdächtige Leberflecken
rausschneiden lassen.Heute habe ich den histologischen Bericht
bekommen dass diese Flecken zwar noch nicht entartet sind,
aber jederzeit bei der nächsten Gelegenheit entarten könnten.
Ich muss noch nächstes Jahr zum „Nachschneiden“, denn mein
Hautarzt meinte dass er auf Nummer sicher gehen will.
Habt ihr sowas schonmal machen lassen?Kommt es denn wirklich
vor dass selbst die geschnittenen Stellen anfangen sich zu
verändern?

Gruss Firdeii

Guten morgen, mach Dir keine Sorgen, laß es bitte nachschneiden, die Größe bestimmt der Phatologe, dann hat der Doc einen Anhaltspunkt, und Du kannst beruhigt sein. Gruß Berndt

Hi!

Deine Geschichte ist mir unverständlich. Entweder wurden die
„Flecken“ kunstgerecht, d.h. ganz und gar entfernt; dann ist
kein „Nachschneiden“ zu erwarten, nur eine Nachschau.

Tut mir leid, aber das stimmt so nicht ganz. Natürlich werden manchmal - besonders, wenn die Stelle recht groß ist - nur Proben entnommen, aber sonst schneidet man das ganze mit dem bloßen Auge sichtbare (!) Teil raus, kunstgerecht versteht sich :wink:
Aber: dann landet das Teil beim Pathologen und nun gibt es folgende Möglichkeiten:

a) das Teil war völlig in Ordnung, sprich gutartig. Dann ist alles ok, und man muß nichts nachschneiden.

b) das Teil war halb (oder gar nicht) in Ordnung, wie in diesem Fall. Es wurden einige veränderte Zellen gefunden. Die veränderten Zellen können in der Mitte des Teils gelegen haben oder auch nur am Rand. Das sieht aber erst der Pathologe unter seinem Mikroskop. Doch auch wenn die Zellen in der Mitte lagen, ist nie auszuschließen, daß sich wenige Zellen verstreut haben in die nähere Umgebung. Darum muß man, wenn man veränderte Zellen gefunden hat, großzügiger nachschneiden um auch wirklich ALLE Zellen zu erwischen auch die mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Anteile, ganz besonders aber, wenn diese entarteten Zellen am Rande des Präparats gefunden worden sind.
Klar könnte man von vornherein immer bei solchen Entfernungen von Leberflecken großzügiger schneiden, aber oftmals sind sie doch gutartig und die Leute rennen dann unnötigerweise mit Riesennarben rum :wink:

Gruß,
Sharon

1 „Gefällt mir“

Hallo Firdevsii,

was ist in deiner Frage mit „im nächsten Jahr“ gemeint gewesen? Im Januar 2008 oder „nach einem Jahr“? Wenn tatsächlich auf Grund verdächtiger Zellen im Gewebsbefund ein „Nachschneiden“ notwendig ist, dann dürfte ein baldiger Eingriff angebracht sein. Insofern verstehe ich den Vorgang nicht ganz.

Grüße, Montanus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi…

Januar 2008

gruss Firdevsii

DANKE
Hallo Leute…

Danke euch…Natürlich werde ich das nachschneiden lassen.Es ist wohl wirklich gängig.Es kam mir anfangs bisserl seltsam vor.
Januar 2008 werde ich es machen lassen.

gruss Firdevsii, die leider sehr viele Muttermale hat weil sie als Teenagerin sehr oft Sonnenbrände hatte…:frowning:

Also immer schön zur Kontrolle gehen…:wink: