ich habe mal eine Frage. Und zwar befindet sich bei mir an der rechten Seite zum Bauch (dort wo sich der Unterhosengiummi befindet) eine etwas komischer (ich kanns nicht sagen) Hautlappen.
Für mich sieht eine Dellwarze (Mollusca contagiosa) anders aus… diese sind eher prall mit einer zentralen Eindellung, die ihnen den Namen gibt… eine Viruswarze hat oft eine hahnenkammkartige Oberfläche… auch die kann ich hier nicht erkennen…
Für mich ist es am ehesten ein Fibrom (gutartige Bindegewebsgeschwulst)oder dermaler Nävus (hautfarbendes Muttermal, das gern mal über das Hautniveau hinaus reicht)… beides fühlt sich meist eher weich an… wobei ein Nävus auch mal fester sein kann…
Was gleich bleibt ist, dass es wirklich ein ganz kurzer Eingriff ist, um es zu entfernen… Deshalb auch von mir die Empfehlung, den Hautarzt aufzusuchen…
sollte das ganze gereizt sein… in Regionen liegen, wo ständige mechanische Reizung auftritt (Unterhosengummi, BH-Rand usw.)oder der Verdacht auf „Bösartigkeit“ besteht, ist es möglich, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten übernimmt.
Ansonsten hängt es von der Art der Entfernung und natürlich vom Arzt ab (deshalb die Kosten bitte am besten mit dem eigenen Hautarzt besprechen).
Vorausgesetzt es gibt keine Beteiligung des darunterliegenden Gewebes (es gibt Muttermale, die einen flachen und dann einen erhabenen Anteil haben), kann man die Hautveränderung oberflächlich abtragen. Die Möglichkeit dann noch zu lasern besteht ebenfalls. Das macht es dann aber meist deutlich teurer, die Chance, dass es evtl. nachwächst, sinkt aber.
In der Medizin gibt es keine 100%, d.h. eine Veränderung mit der Zeit lässt sich nicht komplett ausschließen. Die Wahrscheinlichkeit bei Fibromen bzw. dermalen Nävi ist jedoch vergleichsweise sehr gering. Grundsätzlich würde ich immer zu einer histologischen Untersuchung des entfernten Hautstückchens empfehlen…
sollte das ganze gereizt sein… in Regionen liegen, wo
ständige mechanische Reizung auftritt (Unterhosengummi,
BH-Rand usw.)oder der Verdacht auf „Bösartigkeit“ besteht, ist
es möglich, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten
übernimmt.
vielen Dank! In diesen Regionen ist es nicht, aber z.B. in den Achselhöhlen.
Ansonsten hängt es von der Art der Entfernung und natürlich
vom Arzt ab (deshalb die Kosten bitte am besten mit dem
eigenen Hautarzt besprechen).
Achso, ich dachte, da gibts so eine Art Kostenordnung oder eine ungefähre Spanne (kostet das Entfernen eines Knubbels 50, 500 oder 1.000 EUR?)
In der Medizin gibt es keine 100%, d.h. eine Veränderung mit
der Zeit lässt sich nicht komplett ausschließen.
Das ist mir plausibel.
Die
Wahrscheinlichkeit bei Fibromen bzw. dermalen Nävi ist jedoch
vergleichsweise sehr gering. Grundsätzlich würde ich immer zu
einer histologischen Untersuchung des entfernten
Hautstückchens empfehlen…
Viele Grüsse
Ich bin nicht gesetzlich krankenversichert. Der landläufigen Meinung hierüber entgegen bezahlen die PKVs nur die Behandlungen, die dem Erhalt des Beitragszahlers unmittelbar und dringend dienlich sind. Und das auch nur teilweise.
Achso, ich dachte, da gibts so eine Art Kostenordnung oder
eine ungefähre Spanne (kostet das Entfernen eines Knubbels 50,
500 oder 1.000 EUR?)
Auch das ist einfach von der Menge abhängig. Ich würde mich wirklich beim Hautarzt vorstellen und fragen, was das kosten wird. Auch mit der Masse wird es wahrscheinlich mehr Kulanz geben.
Ich schätze das Entfernen eines „Knubbels“ bei rein oberflächlicher chirurgischer Abtragen auf unter 50 Euro bei einem Fibrom… bei einem dermalen Nävus vermutlich auf ca. 50 Euro… plus minus.