Hi!
Es ist schwierig, etwas zu sagen, ohne es selber gesehen zu haben. Hauterkrankungen werden hauptsächlich übers Auge diagnostiziert 
Auf dem ersten Blick sieht es wie „Lichen ruber“ aus.
Lichen ruber am Oberkörper ist eher selten, am Unterschenkel dagegen häufig. Wäre möglich, daß es wieder der LR ist. Allerdings ist auch Juckreiz typisch für den LR…
;Damals hieß es, dass es gegen
diese Krankheit keine Medikation/Therapie gäbe. Ist das
richtig?
Therapiemöglichkeiten existieren schon, allerdings nur symptomatisch und im Sinne von „die Heilung fördern“, aber leider nicht selbst heilend. Kortison wird zunächst verabreicht, vorwiegend lokal, d.h. Auftragen von Salben, oder intrafokale Injektionen, d.h. Kortisonspritzen an den Stellen.
In schweren Fällen gibt man Kortison systemisch, d.h. als Tablette o.ä. zum schlucken. Oder man verabreicht ACTH-Injektionen oder sogenannte Retinoide. Auch kommt hier die sogenannte PUVA-Therapie zum Zuge. Das steht zumindest in meinen Büchern, die Info könnte aber veraltet sein…
Was die Ärzte nun genau untersucht haben, weiß ich leider
nicht. Laut Gewebeprobe soll es sich an der Wade um ein Ekzem
handeln. Müsste dies aber nicht nach mehrwöchiger
Kortisonbehandlung weggehen?
Ja, normalerweise schon.
Nein, Medikamente nimmt mein Mann nicht ein
Muß er ja auch nicht regelmäßig einnehmen. Es reicht oft auch eine einzige Tablette, z.b. gegen Kopfschmerzen oder so. Leider erinnert man sich nach längerer Zeit oft an sowas nciht :-/
Vielleicht spielt hier auch einiges zusammen?! Ekzem,
Nagelpilz, Allergie?
Ich würde jetzt - soweit das online möglich ist - auch eher auf einen Pilz tippen, da Ekzem und Allergie nach einer korrekten (!) Kortisonbehandlung eigentlich weg sein müßten. Trotzdem kommen auch andere Dinge in Frage, z.b. sind Arzneimittelexantheme ebenfalls sehr vielfältig und können einem Lichen ähnlich und ebenso hartnäckig sein. Aber verlaß dich nicht auf meine Aussage, da ich zuwenig Infos und es selbst nciht gesehen hab 
Der Arzt hat meinen Mann mit den
Worten entlassen, dass er jetzt auch überfragt sei.
Ich würde mal prüfen, ob er wirklich auch alle mögliche Diagnostik betrieben hat (was ich teilweise im ersten Post schon genannt habe) - ggfs. auch noch einen weiteren Hautarzt aufsuchen, der diese Diagnostik machen kann, falls der erste das nciht macht. Bringt euch das auch nicht weiter, würde ich mich zur Dermatologie an einer Uni-Klinik überweisen lassen. Die sind da wesentlich kompetenter und haben mehr Möglichkeiten - Vorraussetzung ist allerdings, daß niedergelassene Hautärzte schon alles versucht haben. Es ist meist nicht leicht, Termine in Uni-Kliniken zu bekommen, daher würd ich vorher anrufen und mich erkundigen, was ihr alles an Bedingungen erfüllen müßt, um dran zu kommen 
Gruß und gute Besserung,
Sharon