Hautwolf, chronisch

Hallo,

ich habe seit 2 Jahren einen Hautwolf in der Leistengegend, d.h. dort wo Oberschenkel und Hoden aneinander scheuern. Trotz mehrere Behandlungsversuche durch Hautärzte (Tabletten, Cremes gegen Mykose) kam es zu keiner nennenswerten Verbesserung, bleibt immer ein schmaler wunder Strifen, der anscheinend nicht abheilen kann, weil es ja immer wieder zu Reibung kommt, was sich nicht vermeiden läßt.

Ich wollte mal fragen, ob jemand Erfahrungen damit hat, und vieleicht irgendwelche Tips, die Hautärzte nicht geben. Auf Hygiene und Ernährung achte ich natürlich, d.h. Wäsche möglichst bei 90 Grad waschen usw. Und falls jemand sowas losgeworden ist, würde mich natürlich interessieren, wie.

Gruß, Andreas

Vielleicht ist es einfacher Tipss zu bekommen, wenn du genauer spezifizierst:

  • Lupus erytematodis ist eine Erkrankung aus dem rheumatischen/Autoimmun- Bereich, eigentlich unbehandelbar/Chronisch, dafür kannst du es zumindest symtomatisch mit Medikamenten behandeln und solltest Carotin und Anisartiges meiden. Dafür gibt es eine Reihe von Selbsthilfegruppen, die vermutlich noch mehr Tipps haben. Allerdings wäre es bei dir dann an sonderbarer Stelle (normalerweise eher Gesicht ua. oft Sonnenbestrahlte Stellen),

  • drum vermute ich eher einen Lupus Vulgaris und das ist eine „freundliche“ Umschreibung einer Hauttuberkulose, da wirst du ohne eine konsequente Therapie mit „Antibiotika/Chemotherapie“ (bzw. spez. Tuberkulostatika) gar nichts. Erst mal muss die Tuberkulose gekillt werden, dann kannst du weiter sehen. Ansonsten frißt dich dein Wolf irgendwann auf…

Gute Besserung
Susanne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]