HD/Künstliche Hüftgelenke

Guten Tag liebe Experten.

Ich will mir einen deutschen Schäferhund kaufen. Allerdings bin ich in letzter Zeit recht skeptisch, ob es nicht doch ein besserer, gesünderer und stärkerer und vorallem „stabilerer“ Hund sein soll.
Überall in der Literatur oder im Gesprächen mit anderen ´Hundehaltern kommt die Warnung vor den HD und den künstlichen Hüftgelenken. Es kommt mir beinahe so vor als wäre jeder zweite deutsche Schäferhund (metaphorisch gesprochen) neuer Mercedes dem gleich alle Räder abfallen und der Motor explodiert. Als ob wenn ich den Hund kaufe er sofort(!) auf der Stelle und zwar auf jeden Fall alle möglichen Krebsarten bekommt, die Hüftgelenke werden ihm sofort abfallen, mit den Zähnen zusammen und daher muss man ihn alle 2 Wochen zum Tierarzt bringen, wo er jedes Mal operiert wird.

So einen Eindruck habe ich nun gewonnen, nachdem ich mich mit euch - meine lieben Tierhalter - unterhalten habe. So stellte sich mir die Frage: Wer braucht so einen missgebildeten, missgezüchteten Hund und wozu hat man sowas überhaupt gezüchtet?

Und nun die eigentlche Frage: Wie oft bekommt ein Schäferhund TATSÄCHLICH also wirklich wirklich tatsächlich Probleme mit den Hüftgelenken? Statistisch gesehen?..1 von 100, 1 von 10? Woran erkrankt der Schäferhund TATSÄCHLICH oft?
Und was wäre die gesündere Alternative zu einem deutschen Schäferhund?
Vielleicht ein sibirischer Husky?

Danke im Voraus.

Michail

Hallo,

Überall in der Literatur oder im Gesprächen mit anderen
´Hundehaltern kommt die Warnung vor den HD und den künstlichen
Hüftgelenken.

HD wurde erstmalig beim DSH beschrieben, weshalb diese Erkrankung fälschlicherweise insbesondere mit dieser Rasse in Verbindung gebracht wird. Es gibt aber Rassen, die häufiger darunter leiden.

So einen Eindruck habe ich nun gewonnen, nachdem ich mich mit
euch - meine lieben Tierhalter - unterhalten habe. So stellte
sich mir die Frage: Wer braucht so einen missgebildeten,
missgezüchteten Hund und wozu hat man sowas überhaupt
gezüchtet?

Die Art und Weise der Fragestellung und Deine Falschannahmen, welche zu dieser Frage führen, verhindert eine sinnvolle Beantwortung.

HD kommt bei den meisten Rassen ab einer bestimmten Größe/Gewicht vor. Die Ursachen sind noch nicht 100% geklärt, es handelt sich vermutlich um ein Zusammenspiel genetischer Anlage mit falscher Fütterung und Aufzucht der Welpen/Junghunde.

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCftdysplasie_des_…

Da HD erst seit relativ kurzer Zeit bekannt ist, und es dann noch eine Weile gedauert hat, bis die Zuchtverbände entsprechende Vorschriften zur HD-Freiheit für Zuchttiere erlassen haben, konnte das Vorkommen von HD bisher zwar eingeschränkt, aber nicht völlig beseitigt werden. Dazu kommt noch, dass Vererbung eben nicht 100% der Ursache darstellt, d.h. 2 HD-freie Elterntiere garantieren nicht 100% HD-freie Nachkommen.

Und nun die eigentlche Frage: Wie oft bekommt ein Schäferhund
TATSÄCHLICH also wirklich wirklich tatsächlich Probleme mit
den Hüftgelenken? Statistisch gesehen?..1 von 100, 1 von 10?

Darüber gibt es eigentlich keine zuverlässige Statistik, da Züchter die Tiere mit schwerer HD gar nicht melden, sondern nur die, bei denen sie aufgrund nicht eindeutiger Diagnose noch eine Zuchtzulassung erhoffen. Ich fand eine ältere Statistik aus der Schweiz welche 50% für Schäferhunde angab (es gab auch Rassen mit 70%). Aber: nicht jeder Hund mit HD hat tatsächlich Beschwerden! Und nicht jeder Hund mit HD-beschwerden benötigt künstliche Hüftgelenke, es gibt einige Alternativen bei nicht ganz so schweren Fällen. Hundesport im Sinne von Agility usw. ist allerdings out, Laufen am Fahrrad und Joggen geht oft noch, wenn es kein Marathon ist.

Und was wäre die gesündere Alternative zu einem deutschen
Schäferhund?
Vielleicht ein sibirischer Husky?

Huskys aus Leistungslinien haben tatsächlich bessere Hüften als Schäferhunde (statistisch gesehen). Wenn ich allerdings an Deine früheren Postings zurückdenke, finde ich einen Husky für Dich noch weniger geeignet als einen DSH. Du solltest Dich außerdem von dem Gedanken verabschieden, jede Eventualität was Krankheiten usw. angeht durch Rasseauswahl ausschließen zu können. Einen Husky aus Leistungslinie wirklich artgerecht zu halten ist einem Studenten nicht möglich. Auch sind Huskys (und DSH) keine gute Wahl für einen Hundeanfänger mit so wenig Gespür wie in Deinen Postings immer wieder durchklingt.

Gruß,

Myriam

Vorab einmal kann es natürlich bei jedem Hund passieren, dass er krank wird. Aber das ist dir sicherlich auch klar. Bei einigen Hunden kommt es häufiger vor, dass sie eine Krankheit bekommen, als bei anderen.

Ja, da haben die Leute schon recht. Schäferhunde sind überzüchtet, das sieht man daran, dass das Hinterteil schräg nach unten abfällt. Das fanden einige Leute schön und deshalb wurde es so gezüchtet. Viele Schäferhunde bekommen durch die Misslage der Knochen HD. Wieviele, dass kann ich dir auch nicht sagen.

Wenn du unbedingt einen gesunden Hund haben willst, lass ihn vorher durchchecken und kauf dir einen, der sein mittleres Alter erreicht hat. Aber auch hier kannst du dir nicht sicher sein, dass er nich HD im Alter bekommt.

Es gibt auch andere Rassen, die aufgrund ihres Körperbaus eher dazu neigen krank zu werden. Zum Beispiel Rottweiler leiden oft an Arthrose aufgrund ihres Übergewichtes.

Die Zucht ist immer so eine Sache… Golden Retriever werden immer weißer gezüchtet… Handtaschenhunde immer kleiner… usw. Das ist nicht schön, aber was Geld bringt, das macht der Mensch.

Beim Husky habe ich nocht keine Krankheit gehört, die typisch wäre. Aber trotzdem kann (wie schon erwähnt) jeder Hund, jedes Tier und jeder Mensch zu jeder Zeit krank werden. Hoffe, dass du dir im klaren darüber bist und die Verantwortung auch bei einem krank werdenden Hundes auf dich nimmst…

Hier etwas zu HD

http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,561272

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/januttav_…

Hallo,

ja was soll eigentlich die Perversion der Rassenvielfalt…darüber gibt es zig Fragen und mindestens genausoviele Antworten.

Früher wurden die Hunde zum Arbeiten gezüchtet, sie hatten eine Aufgabe und mußten sich ihr Fressen verdienen. Die Tauglichkeit für seinen Beruf war also wichtiger als das Aussehen, wobei das damals nicht gänzlich vernachlässigt wurde.

Heute hat kaum mehr ein Hund eine Aufgabe die besonderen Fähigkeiten rücken in den Hintergrund, Familientauglichkeit wird großgeschrieben. Aber der Mensch möchte weiterhin seine Züchtungen nach seinen Vorstellungen modellieren können…vermutlich ist deshalb jetzt das Aussehen dran.

Wenn Du gerne liest, kann ich Dir nur dies Büchlein ans Herz legen und viele Deiner Fragen werden beantwortet werden ;o):
ISBN-10: 3805205775 Buch anschauen

Und was wäre die gesündere Alternative zu einem deutschen
Schäferhund?
Vielleicht ein sibirischer Husky?

Oh nein, lass das besser bleiben mit dem Husky
1.Huskies wollen laufen
2.Huskies wollen laufen
3.Huskies wollen laufen
4.Huskies wollen jagen
5.Huskies wollen jagen
Hab’ ich schon erwähnt dass Huskies laufen wollen?
Im Vergleich zum DSH sind sie von der Erziehung her deutlich unabhängiger vom Menschen =schwieriger zu erziehen.

Dazu hast Du wenn ich mich recht erinnere nicht die Zeit, nicht genügend Vorkenntnisse und wenn ich mich da auch nicht täusche erlaubt Dein Vermieter keine Hunde.

Vielleicht solltest Du nochmal Deine Eckdaten zusammenfassen:

Wieviel Zeit/Tag soll investiert werden (Aktivitäten)?
Wie sollen die aussehen?
Wieviel Zeit in Fellpflege soll investiert werden?
Wie soll der Hund beschäftigt werden?
Welche Vorkenntnisse sind vorhanden?
Wieviel Geld soll investiert werden?
Wie bist Du charakterlich (ruhig-flippig)?
Das kann unter Umständen wichtiger sein, als das Aussehen, denn es bringt Dir nichts als absolut ruhigen Menschen ein zappeliges Energiebündel wie einen Jack Russell Terrier zu haben oder als mega sportlicher Typ eine Bordeaux Dogge
Macht es Dir etwas aus, wenn der Hund an keiner/m Pfütze/Weiher/Teich/Bach vorbei kann, er hinter jeder Bewegung hinter jedem Geräusch, oder jeder Fährte nach möchte, Du vielleicht pro Gassigang 2 Std und mehr, oder 40km am Tag auf Achse sein willst, das würdest Du besser alles vorher in die Entscheidung mit einbeziehen.
Einen guten Einblick geben auch die Büchlein „Kynos kleine Hundebibliothek“ dort gibts zu vielen Rassen etwas:http://kynos.synshop.de/products.php?typ=14&TreeA=26…

Selbst wenn es kein Rassehund werden sollte, ist es wichtig, dass der Charakter zu Dir passt.

Aber solange Deine Situation so unklar ist, kann man mit ruhigem Gewissen gar keinen Hund empfehlen und einen Welpen dreimal nicht.

Geh doch mal ins nächste Tierheim, melde Dich als regelmäßiger Gassigeher und schau wie lange Du das durchhältst.

Gruß
Maja

Gute Statements!
Ja, sogar im Tierheim halten nicht alle durch. Sobald es anfängt zu regnen oder schneien, sind nur noch 30% der Gassi-Geher dort. Dann gibts noch diejenigen, die zwar guten Willen zeigen, aber nach 5 Minuten mit dem Hund schon wieder zurück sind.
Und das, obwohl Deutschland überwiegend schlechtes Wetter hat.

Normalerweise stellt es kein Problem dar, beim Tierheim einen Hund zum Gassi-Gehen zu bekommen. Geh dort einfach mal fragen und schau wirklich mal, wie gut du durch hälst.

Huskys aus Leistungslinien haben tatsächlich bessere Hüften
als Schäferhunde (statistisch gesehen). Wenn ich allerdings an
Deine früheren Postings zurückdenke, finde ich einen Husky für
Dich noch weniger geeignet als einen DSH. Du solltest Dich
außerdem von dem Gedanken verabschieden, jede Eventualität was
Krankheiten usw. angeht durch Rasseauswahl ausschließen zu
können. Einen Husky aus Leistungslinie wirklich artgerecht zu
halten ist einem Studenten nicht möglich. Auch sind Huskys
(und DSH) keine gute Wahl für einen Hundeanfänger mit so wenig
Gespür wie in Deinen Postings immer wieder durchklingt.

Gespür für was? Ich verstehe das immer nicht wenn ihr Tierflüsterer von irgendeinen 6. Sinn und übernatürlichen Fähigkeit bei der Hundehaltung redet. Ich würde es gerne verstehen. Was genau ist dieses „Gespür“? Ist es wie…einen Hund anschauen und sofort merken dass er Gassi will und dann auch daran denken ihn hinterher zu füttern, sowas?

3 Mal am Tag rausgehen und füttern nicht vergessen. Das ist Tierhaltung. Meinst du mit „Gespür haben“ dass man mit dem Hund 3 Mal die Woche zu einem Hundepsychologen geht, um sich davon zu überzeugen dass der Hund keine emotionalen Komplexe bekommt?

Und angenommen ich habe dieses übernatürliche, übermenschliche Gespür für einen Schäferhund nicht. Welcher Hund würde dann zu mir passen?..vielleicht eine Katze…eine Ratte…oder eine Ameise? …würde ich mit der Ameisenhaltung klarkommen oder wird die bei mir auch verzogen, da ich das „Gespür“ ja nicht habe.

Bitte hilf mir mich weiterzuentwickeln.
Ich setze meine Hoffnungen in deine Antworten.

Mikhail.

Vielleicht solltest Du nochmal Deine Eckdaten zusammenfassen

Gern. Ich bin gutaussehender, gutgebauter, sympatischer und charmanter Student, Leistungssportler, Philosoph und bin sehr aktiv.

Selbst wenn es kein Rassehund werden sollte, ist es wichtig,
dass der Charakter zu Dir passt.

Es soll ein Rassenhund sein, die anderen Hunde sollen sich die „haben sie mal n Euro“-Punks in den S-Bahn Haltestellen halten.

Aber solange Deine Situation so unklar ist, kann man mit
ruhigem Gewissen gar keinen Hund empfehlen und einen Welpen
dreimal nicht.

Also Hund schon und einen Welpen nicht? Der Hund hat dann aber bereits eine entwickelte Persönlichket, die mir vielleicht überhaupt nicht passt.

Geh doch mal ins nächste Tierheim, melde Dich als
regelmäßiger Gassigeher und schau wie lange Du das
durchhältst.

Gassigehen, das sollen da die Mitarbeiter erledigen. Ich würde aber dennoch gern dort ein paar Hunde ansehen und mit denen spielen oder Ähnliches.

Gruß
Maja

Gruss Maja!

Gegenfrage bezüglich Hundehaltung
Hast du dir die Antworten, bei deinem letzten Posting durchgelesen? Und auch inhaltlich voll und ganz verstanden? Als Student sollte dir das ja wohl möglich sein…

Eine Gegenfrage auf deine so uncharmant sarkastische Antwort oben:
Warum willst du einen Hund? Was willst du mit ihm machen? Der Wunsch nach einem hundlichen Partner wird ja wohl irgendeinem Gedanken entspringen - aus der Liebe zum Tier glaub ich bei dir kaum, denn wenn man sich deine Postings durchliest, kriegt man das Gefühl, als würdest du von einer Sache reden und nicht von einem Lebewesen…

Nichts für ungut… oder eigentlich doch.

Sandra

2 „Gefällt mir“

Gespür für was? Ich verstehe das immer nicht wenn ihr
Tierflüsterer von irgendeinen 6. Sinn und übernatürlichen
Fähigkeit bei der Hundehaltung redet. Ich würde es gerne
verstehen. Was genau ist dieses „Gespür“? Ist es wie…einen
Hund anschauen und sofort merken dass er Gassi will und dann
auch daran denken ihn hinterher zu füttern, sowas?

Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass ich beileibe kein Hundeflüsterer bin. Ich habe seit einigen Monaten meinen 2. Hund, der 1. ist im März gestorben. Beide Hunde sind/waren leichtführig und verhältnismäßig unproblematisch, denn nach diesen Aspekten habe ich sie als Anfänger ausgesucht. Trotzdem gab und gibt es ausreichend Herausforderungen und ich lerne täglich dazu, auch und vor allem aus meinen Fehlern und denen von anderen Leuten, mit deren Hunden ich Kontakt habe.

Ich weiß nicht, ob Deine absichtlich provokante und arrogante Art hier im Forum eine Marotte oder ein Abwehrmechanismus ist, das ist mir auch egal. Problematisch ist nur, dass aufgrund Deiner Aussagen hier die Leute, welche Dir antworten, sich ein Bild von Dir machen und ihre Antworten dementsprechend ausfallen. Daher müsste meine Empfehlung zu Dir und zum Thema Hundehaltung eigentlich lauten „Du solltest gar kein Tier halten, weil Du wie ein arroganter, gefühlsamputierter Typ rüberkommst, der einen großen Hund mit Schutztrieb als Penisverlängerung sucht, bzw. ein Wesen braucht, das springt wenn er pfeift.“

Das bringt Dich aber irgendwie nicht weiter, daher versuche ich es mit Überzeugungsarbeit, um Dir nahezubringen, dass Dir die Erfahrung und das Gespür für die Hundehaltung und besonders die Erziehung eines Welpen (Rasse egal!) fehlt, und Du daher wenn überhaupt mit der einfachsten Variante anfangen solltest: mit einem erwachsenen Hund mit bereits gefestigtem Charakter und Grundgehorsam - dann lässt sich übrigens auch das HD-Problem gut umschiffen.

Mit „Gespür“ ist nichts Übersinnliches gemeint. Konkrete Beispiele anhand Deiner früheren Postings:

Gespür für die Bedürfnisse eines Hundes bedeutet:

  • zu wissen, dass ein Welpe nicht von ganztags Berufstätigen oder Studenten aufgezogen werden kann
  • zu wissen, dass der Hund kein Menschenessen bekommen soll
  • zu wissen, dass der Grad der guten Erziehung des Hundes vom Herrchen abhängt, nicht von der Hunderasse
  • zu wissen, dass man sich den Hund nach passendem Charakter aussuchen soll, weniger nach bestimmter Rasse/Aussehen
  • das Händelecken und die Freundlichkeit eines Hundes nicht abwertend als „hündisch“ zu sehen
  • nicht verächtlich über Mitarbeiter in Tierheimen zu sprechen, denn die kümmern sich auch und vor allem um Hunde, welche von Leuten wie Dir dort abgegeben werden, weil die sich das Tier unter falschen Voraussetzungen zugelegt haben

Erzähl doch mal ganz einfach und ohne dieses großspurige Gelaber, wie Du Dir den Alltag mit Deinem Hund so vorstellst. Was möchtest Du mit ihm unternehmen? Wieviel Zeit kannst Du ihm widmen? Wohnst Du so, dass Ausflüge ins Grüne einfach möglich sind? Welchen Sport treibst Du bzw. willst Du mit Deinem Hund treiben? Könntest Du Dir vorstellen, eine Hundeschule zu besuchen?

Gruß,

Myriam

7 „Gefällt mir“

Warum willst du einen Hund?

Warum wolltest du einen Hund?

Was willst du mit ihm machen?

Was wolltest du damals mit ihm machen?

Der Wunsch nach einem hundlichen Partner wird ja wohl irgendeinem
Gedanken entspringen - aus der Liebe zum Tier glaub ich bei
dir kaum

Natürlich nicht, zu so einer Beziehung zum Tier bist nur DU fähig.
Wo soll ich da mithalten…

denn wenn man sich deine Postings durchliest, kriegt
man das Gefühl, als würdest du von einer Sache reden und nicht
von einem Lebewesen…

Wenn man deine Postings durchliest, bekommt man das Gefühl dass du eine ausgebildete Psychoanalytikerin bist. Bist du es?

Nichts für ungut…

Natürlich nicht :smile:

Gruss

Mikhail

Hallo Mikhail,

3 Mal am Tag rausgehen und füttern nicht vergessen. Das ist
Tierhaltung.

Den Hund vom Jagen abhalten, nach der Uni eine nicht zerstörte Wohnungseinrichtung vorfinden, vorüberfahrende/laufende Radfahrer und Jogger am Leben lassen, keine Kämpfe mit Kindern um das tolle Kuscheltier, das die da gerade in der Hand halten, keine regelmäßigen Besuche (weder mit Deinem Hund noch mit dem anderen) beim Tierarzt wegen Beißereien, keine neue Wohnung suchen müssen, weil der Belllärm von den Nachbarn als unzumutbar empfunden wird, Hundescheiße wegräumen, nicht nur 3mal am Tag sondern alle 2 Stunden raus, weil Du entweder einen Welpen oder einen Hund mit Durchfall hast, Atemschutzmasken, weil der Hund sich in Scheiße gewälzt hat, das Erbrochene vom Teppich kratzen, das ist auch Tierhaltung.
Klar, Hundehaltung (in dem Fall) bedeutet auch, mit Lebewesen zusammen leben zu dürfen, die ich unendlich liebe und die ich niemals aus meinem Leben wegdenken kann oder will. Aber über den Punkt sind wir uns ja wohl halbwegs einig, sonst würdest Du diesen Wunsch nicht hegen.

Der Hinweis auf die verschiedenen Rassen kann für Dich einfach ein Anstoß sein, Dich mit den jeweiligen Eigenschaften der Hunde zu beschäftigen und zu überlegen, inwieweit Du dem gerecht werden kannst. Das hat nicht nur Vorteile für den Hund sondern auch für Dich: je mehr ein Hund gefordert werden will, desto mehr Mist baut er möglicherweise, wenn er eben nicht ausgelastet wird, nicht weil er das auch als „Unfug“ ansieht, sondern weil ihm langweilig ist und er halt eine Beschäftigung sucht. Ein Herdenschutzhund wird eher mal selbst die Initiative übernehmen, wenn er die Situation als bedrohlich einschätzt. Bei einem jagenden Hund braucht es womöglich mehr Arbeit, um ihn auch mal ableinen zu können. Kurzhaarige Hunde bringen Dir weniger Schmutz rein als langhaarige. Usw. Wie Du siehst, gehts bei dem Ganzen nicht um ein „übernatürliches Gespür“, sondern um eine gesunde Selbsteinschätzung:

  • was kann/will ich dem Hund bieten?
  • was erwarte ich von dem Hund?
  • bin ich in der Lage, auf rassetypische Eigenheiten einzugehen? (Beschäftigung, Schutztrieb, Jagdtrieb, Laufpensum, …)
  • wie würde ich in problematischen Situationen reagieren, bzw. bin ich bereit, im Zweifelsfall Zeit, Kraft und Geld zu investieren?
    zur ersten Frage gehören für mich z.B. auch die Antworten auf Fragen wie: kann ich konsequent sein ohne Härte? verliere ich schnell die Nerven? bin ich bereit, bei einem Welpen z.B. eine Weile auf Parties, Kino, … zu verzichten? bin ich bereit, evtl auch ein Leben lang darauf zu verzichten, etwa an Sylvester? soll der Hund Kontakt mit Kindern haben? wie sieht (ungefähr) meine Lebensplanung in 8 Jahren aus? was für ein Umfeld biete ich dem Hund (ruhig, eher hektisch, laut, …) und welche Rasse kommt damit zurecht? wieviel Auslauf und wo biete ich dem Hund? und welche Form der Beschäftigung? kann/will ich dem Hund eine Welpenspielgruppe/Hundeschule ermöglichen? kann/will ich mich ausführlich mit Hundeerziehung/ Hundeverhalten/ Hundesprache beschäftigen?

Gruß,
Anna

6 „Gefällt mir“

Ich weiß nicht, ob Deine absichtlich provokante und arrogante
Art hier im Forum eine Marotte oder ein Abwehrmechanismus ist,

Etwas von beidem, gemischt mit ein einer Vielzahl anderer Störungen.

das ist mir auch egal.

Natürlich, das ist ja der Grund, weshalb du (nicht) darauf eingehst.

Problematisch ist nur, dass aufgrund
Deiner Aussagen hier die Leute, welche Dir antworten, sich ein
Bild von Dir machen und ihre Antworten dementsprechend
ausfallen. Daher müsste meine Empfehlung zu Dir und zum Thema
Hundehaltung eigentlich lauten "Du solltest gar kein Tier
halten, weil Du wie ein arroganter,

…UND ignoranter…

gefühlsamputierter

…UND vollkommen gestörter

Typ rüberkommst, der einen großen Hund mit Schutztrieb als
Penisverlängerung

…oder besser gesagt Penisersatz…

sucht, bzw. ein Wesen braucht, das springt
wenn er pfeift."

Das bringt Dich aber irgendwie nicht weiter

Doch doch, ich erfahre eine Menge neuer Sachen über mich selbst!

daher versuche
ich es mit Überzeugungsarbeit, um Dir nahezubringen, dass Dir
die Erfahrung und das Gespür für die Hundehaltung und
besonders die Erziehung eines Welpen (Rasse egal!) fehlt, und
Du daher wenn überhaupt mit der einfachsten Variante anfangen
solltest: mit einem erwachsenen Hund mit bereits gefestigtem
Charakter und Grundgehorsam - dann lässt sich übrigens auch
das HD-Problem gut umschiffen.

Also zuerst mal die einfache Variante eines Hundes nehmen, dann wegschmeissen, nächsten Hund, nochmal wegschmeissen und so w.?
Wir reden hier immer noch von einer Lebensdauer von 13- 15 Jahren.
Soll ich mir dann im Altersheim einen Schäferhund holen?

Erzähl doch mal ganz einfach und ohne dieses großspurige
Gelaber,

Überaus gern!

wie Du Dir den Alltag mit Deinem Hund so vorstellst.
Was möchtest Du mit ihm unternehmen?

mal sehen

Wieviel Zeit kannst Du
ihm widmen?

3 Stunden

Wohnst Du so, dass Ausflüge ins Grüne einfach
möglich sind?

ja

Welchen Sport treibst Du bzw. willst Du mit
Deinem Hund treiben?

Kampfsport, Jogging.

Könntest Du Dir vorstellen, eine
Hundeschule zu besuchen?

Vorstellen? Ich habe eine rege Phantasie und…

Erzähl doch mal ganz einfach und ohne dieses großspurige
Gelaber!

Entschuldiung…ja, ich werde mit dem Hund eine Hundeschule besuchen.

Myriam

Gruss Myriam

Also zuerst mal die einfache Variante eines Hundes nehmen,
dann wegschmeissen, nächsten Hund, nochmal wegschmeissen und
so w.?

Wieso wegschmeißen? Du schaffst Dir einen Hund an, der ca. 3-5 Jahre alt ist. Den behältst Du dann, bis zu seinem Lebensende. Die so gewonnenen Erfahrungen kannst Du bei der Anschaffung des nächsten Hundes verwenden, falls Du nochmal einen möchtest und Deine Lebenssituation es erlaubt.

3 Stunden

Das wäre für einen sehr sportlichen Hund wie Du ihn möchtest die Zeit, die er mindestens an Auslauf benötigt. So viel Auslauf bekommt meine 5-jährige Promenadenmischung (40cm Schulterhöhe) täglich, und ich bin ungefähr das genaue Gegenteil von einem Leistungssportler. Nach einem 90-Minuten-Spaziergang mit 50% Am-Fahrradlaufen bin ich erschöpft und der Hund erst richtig warm.

Was ist mit Füttern, Körperpflege, Spiele, Erziehung, Hundeschule, Körperkontakt, Bindung? Ein Welpe braucht anfänglich Betreuung rund um die Uhr. Erst nach einigen Wochen Eingewöhnung kann er für kurze Zeit alleine bleiben, dies musst Du ihm aber langsam beibringen.

Kampfsport, Jogging.

Kampfsport mit dem Hund? Für menschlichen Kampfsport sind Hunde nicht die geeigneten Partner. Eine Schutzhundeausbildung wäre möglicherweise etwas für Dich und Deinen Hund, das ist aber sehr arbeitsintensiv. Wenn es in Deiner Nähe Hundesportvereine gibt, die so etwas anbieten, könntest Du da mal vorbeigehen und Dich informieren.

Joggen mit Hund klappt gut, dafür muss der Hund aber entweder sehr gut leinenführig sein oder extrem gut gehorchen, damit er unangeleint bei Dir läuft und nicht zum Jagen abhaut. Weiterhin solltest Du erst mit dem Joggen + Hund anfangen, wenn das Skelettwachstum des Hundes abgeschlossen ist, also je nach Rasse um die 12 Monate.

Gruß,

Myriam

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also irgendwie beschleicht mich inzwischen das Gefühl, dass Du entweder ein Troll bist, oder sonst irgendwie problembehaftet…

Nach Deinem letzten Posting fällt es mir wirklich sehr schwer Dich ernst zu nehmen.

Du hast inzwischen Bei Deinen vielen Anfragen in der Vergangenheit genügend Hinweise Tipps und Warnungen bekommen. Als Student solltest Du mit einem ausreichend hohen IQ gesegnet sein um die Infos sinnbringend für Dich und das Tier verarbeiten zu können.

5 „Gefällt mir“

Warum wolltest du einen Hund?

Was wolltest du damals mit ihm machen?

ICH bin hier nicht diejenige, die sich über Hundehaltung erkundigt.

Ich frage mich aber tatsächlich, warum du hier Erkundigungen einholen möchtest, wenn du nicht in der Lage bist, auf einfache Frage zu antworten.

Der Wunsch nach einem hundlichen Partner wird ja wohl irgendeinem
Gedanken entspringen - aus der Liebe zum Tier glaub ich bei
dir kaum

Natürlich nicht, zu so einer Beziehung zum Tier bist nur DU
fähig.
Wo soll ich da mithalten…

Das habe ich nie behauptet. Man vermutet das aber, wenn du z.B. Mischlinge als minderwertig bezeichnest, erwartest mit einem Rassehund einen fertig erzogenen und ausgebildeten Hund zu bekommen, ohne selbst was dafür tun zu müssen, usw.
Du schreibst über die Auswahl des Hundes als wäre es ein Auto - DAS lässt mich an deiner Kompetenz, ein Tier zu halten, zweifeln.
Anscheinend bist du auch nicht interessiert daran, uns vom Gegenteil zu überzeugen - warum auch immer. Kritikfähigkeit scheint dir nicht eigen zu sein.

Wenn man deine Postings durchliest, bekommt man das Gefühl
dass du eine ausgebildete Psychoanalytikerin bist. Bist du es?

Nein, aber ich erkenne einen Menschen, der unfähig ist, für ein Tier zu sorgen und die Tragweite so einer Entscheidung zu begreifen.

Es tut mir leid für deinen zukünftigen Hund und ich hoffe für ihn, dass er einmal ein gutes Zuhause bekommt - wenn du ihn im Tierheim abgeladen hast, weil du nach spätestens einem Jahr dahinter kommst, dass wir hier alle Recht hatten mit unseren Annahmen.

2 „Gefällt mir“

Aber solange Deine Situation so unklar ist, kann man mit
ruhigem Gewissen gar keinen Hund empfehlen und einen Welpen
dreimal nicht.

Also Hund schon und einen Welpen nicht? Der Hund hat dann aber
bereits eine entwickelte Persönlichket, die mir vielleicht
überhaupt nicht passt.

und ein Welpe entwickelt ganz sicher eine Persönlichkeit, die dir nicht passt - also so oder so wirst du nachher einen Hund haben mit einer Persönlichkeit, die dir nicht passt… es sei denn der Hund hat garkeine Persönlichkeit

Gruß H.

2 „Gefällt mir“

Das habe ich nie behauptet. Man vermutet das aber, wenn du
z.B. Mischlinge als minderwertig bezeichnest

…was sie sicherlich sind, ein Mischling ist in der Regel recht günstig

erwartest mit
einem Rassehund einen fertig erzogenen und ausgebildeten Hund
zu bekommen, ohne selbst was dafür tun zu müssen usw.

Unfug

Du schreibst über die Auswahl des Hundes als wäre es ein Auto

  • DAS lässt mich an deiner Kompetenz, ein Tier zu halten,
    zweifeln.
    Anscheinend bist du auch nicht interessiert daran, uns vom
    Gegenteil zu überzeugen - warum auch immer.

Stimmt, ich bin nicht daran interessiert

Kritikfähigkeit
scheint dir nicht eigen zu sein.

Das stimmt ebenfalls. Das Eingehen auf unberechtigte Kritik ist keine meiner vielen Stärken.

Nein, aber ich erkenne einen Menschen, der unfähig ist, für
ein Tier zu sorgen und die Tragweite so einer Entscheidung zu
begreifen.

Das tust du nicht.

Es tut mir leid für deinen zukünftigen Hund und ich hoffe für
ihn, dass er einmal ein gutes Zuhause bekommt - wenn du ihn im
Tierheim abgeladen hast, weil du nach spätestens einem Jahr
dahinter kommst, dass wir hier alle Recht hatten mit unseren
Annahmen.

Spare dir dein Mitleid für deine eigenen Tiere.

P.S.
Sind alle Tierliebhaber so streitsüchtig?

Das habe ich nie behauptet. Man vermutet das aber, wenn du
z.B. Mischlinge als minderwertig bezeichnest

…was sie sicherlich sind, ein Mischling ist in der Regel
recht günstig

Was hat das eine mit dem andern zu tun?

erwartest mit
einem Rassehund einen fertig erzogenen und ausgebildeten Hund
zu bekommen, ohne selbst was dafür tun zu müssen usw.

Unfug

Wirklich? Du bist dir also im Klaren darüber, dass du bei einem Rassehund auch selbst zum Größten Teil dafür verantwortlich bist, wie er sich charakterlich entwickelt?

Das stimmt ebenfalls. Das Eingehen auf unberechtigte Kritik
ist keine meiner vielen Stärken.

Ob gerechtfertigt oder nicht ist hier wohl eine subjektive Einschätzung.

Nein, aber ich erkenne einen Menschen, der unfähig ist, für
ein Tier zu sorgen und die Tragweite so einer Entscheidung zu
begreifen.

Das tust du nicht.

Im Endeffekt wird sowieso nichts von dem, was dir hier geraten wird, bei dir wirklich ankommen.

Spare dir dein Mitleid für deine eigenen Tiere.

Meine Tiere können sich glücklich schätzen, einen kompetenten und wissenden Besitzer zu haben, aber danke für deine Sorge :smile:

Sind alle Tierliebhaber so streitsüchtig?

Wenn sie es mit offensichtlichen Ignoranten zu tun haben und schon den nächsten Tierschutzfall an der Tür klopfen hören, dann ja.

Das habe ich nie behauptet. Man vermutet das aber, wenn du
z.B. Mischlinge als minderwertig bezeichnest

…was sie sicherlich sind, ein Mischling ist in der Regel
recht günstig

Richtet sich deine Suche nach einem Hund nach dem Preis ?

Dann bedenke aber auch, dass jeder Hund ein Mischling ist
oder wie meinst du ist die Rassenvielfalt entstanden,
wenn nicht durch Mischung ?

Sind alle Tierliebhaber so streitsüchtig?

Alle nicht, aber du !

Gruß
BelRia