In der Klasse hatte ich eine Vortrag über THS (Tunierhundsport) gehalten, über verschiene Ausgaben wie Frisbee, Agility, Obidience, Fly-Ball,…
Eine Mitschülerin fragte wegen ihrer Goldi-Dame Mara nach und sagte das diese mittelschwere HD hat.
Kann Mara trotzdem einen schonenden Hundesport machen oder wär das nicht sehr sinnvoll?!
Zur kleinen Info, kurze Strecken „rennen“ würde gehen…Obidience!!!
Kann Mara trotzdem einen schonenden Hundesport machen oder wär
das nicht sehr sinnvoll?!
Nicht sehr sinnvoll.
Auch diese kurzen Strecken rennen würden den Verschleiß der Hüfte schneller voranstreiten lassen.
Da es keine Heilung gibt und die Krankheit immer weiter voranschreitet würde ich empfehlen das die Hüfte so wenig wie möglcih belastet wird.
Normales Spazeirengehen und so etwas ja,
aber rennen, laufen oder springen bereiten Hudnen mit HD unsäglcihe Schmerzen.
Und bei einer mittelschweren HD gehe ich davon aus das Goldie bereits schmerzmildernde Medis bekommt.
Also wirklichen Sport geht gar nicht. Und Dehnung bloß nicht.
Deine Mitschülerin sollte mal nach Physiotherapie fragen und eine gesunde Ernährung nehmen.
Hallo,
diese Antwort kann ich leider nicht nachvollziehen.
Ich kenne einige Hunde mit HD, auch schwerer, die keine Medikamente brauchen und die auch z.B. mit joggen.
Muskelaufbau muss bei HD gezielt betrieben werden, dann hat der Hund auch keine Schwierigkeiten.
Zunächst röntgen, damit man weiß wie die Hüfte aussieht(wegen evtl. Luxationsgefahr) und ein guter TA kann dann zu richtigem Training Ratschläge geben.
Traben ist übrigens die angenehmste Gangart für einen Hund, nicht so anstrengend wie Schritt laufen…
Grüße
Margit
die klassischen Hundesportarten sind nicht so geeignet. Was den Hunden meist sehr gut tut sind, Joggen, am Fahrrad laufen und Schwimmen. Schlechter vertragen werden i. d. R. Sprünge, Stöße und ruckartige Bewegungen.
Entscheidend ist immer das klinische Bild. Es gibt Hunde mit schwerster HD und laufen fast beschwerdefrei, andere haben röntgenologisch minimale Veränderungen am Gelenk und zeigen hochgradige Lahmheiten.
Für den stützenden Muskelaufbau ist regelmäßiges Training wichtig. Was genau dem einzelnen Patienten gut tut und auch Spaß macht (sehr wichtig), kann man aus der Ferne nicht sagen.
Der Hund sollte natürlich kein Gramm unnötiges Fett herumtragen, sondern eher „rappeldürr“ sein - leider sind die meisten Hunde trotz Beschwerden im Bewegungsapparat übergewichtig.
Meines Wissens nach ist Hundesport in Maßen sogar sehr gut für HD-kranke Hunde. Stetiger Muskelaufbau und -erhalt sorgt für Stabilisation, die die Hüfte stützen. So wurde mir das auch schon von einigen Tierärzten bestätigt.
In unserem Verein haben wir einen Labrador mit schwerer HD, der z.B. Agility macht. Ich weiß, jetzt werden viele sicher entsetzt aufschreien, aber er springt die Mini-Höhe (30 cm) und hat wirklich größten Spaß daran. Die Besitzerin will ihrem bewegungsfreudigen Hund die Lebensfreude nicht nehmen und Agility macht ihm unheimlich viel Spaß. Ihr Tierarzt hat ihr ebenfalls bestätigt, dass der Muskelaufbau nur förderlich ist und sie es in Maßen auf jeden Fall machen kann - so lange sie immer genau auf ihren Hund achtet und Anzeichen von Schmerz oder Unwohlsein sofort erkennt.
Weiters haben wir einen Border Collie mit mittlerer HD, dessen Besitzerin ebenfalls Agility und Hüten mit ihm macht. Tierarztmeinung war die selbige wie oben schon geschrieben.
Ich denke, wenn man den Muskelaufbau ZUERST gezielt betreibt mit Fahrradfahren (wie bereits gesagt wurde, traben ist die schonendste Bewegungsform für den Hund), Joggen und Schwimmen und der Hund eine dementsprechende Bemuskelung aufweist, kann man auch mit einem Hund mit mittlerer HD Hundesport betreiben.
Von THS würde ich persönlich abraten, weil hier die Hunde z.B. bei der Wand durch das hohe Tempo voll dagegenrasseln und auch abspringen dürfen - im Gegensatz zum Agility.
Was ihm auf keinen Fall schaden wird, ist Obedience - und für einen Goldi wäre dies ein super Denksport.
Auch wenn ein Hund mit HD sollte noch Lebensqualität haben - das ist meine Meinung. Ihn sein Leben lang an der kurzen Leine zweimal um den Block führen, ist kein ausgefülltes Hundeleben.
Der Hund sollte natürlich kein Gramm unnötiges Fett
herumtragen, sondern eher „rappeldürr“ sein - leider sind die
meisten Hunde trotz Beschwerden im Bewegungsapparat
übergewichtig.
Was leider oft an der übertriebenen Ruhigstellung des Hundes liegt.
Hallo,
diese Antwort kann ich leider nicht nachvollziehen.
Ich kenne einige Hunde mit HD, auch schwerer, die keine
Medikamente brauchen und die auch z.B. mit joggen.
Ok, ich bin von Medis ausgegangen. Besonders weil ich auch Menschen kenne die bei Hüftdysplasie vom Typ II (etwa leichte beim Hund) sich bereits die Schmerzmittel einwerfen.
Muskelaufbau muss bei HD gezielt betrieben werden, dann hat
der Hund auch keine Schwierigkeiten.
Habe ich ja erwähnt. Physiotherapie. (Auch wenn es das falsche Wort ist, aber ein besseres ist mir zum Vergleich nicht eingefallen.)
Und keine Schwierigkeiten stimmt schon gar nicht. Eine HD ist nicht heilbar sondern wird immer schlimmer. Das heisst, wennn er jetzt noch keine hat und rumrast wird er in einiger Zeit Probleme haben.
Zunächst röntgen, damit man weiß wie die Hüfte aussieht
Hatte sie wohl schon, sonst wüsste sie wohl nicht das es eine HD ist.
Eine HD ohne Röntgen zu diagnostizieren wäre wohl stümperhaft.
und ein guter TA kann dann zu richtigem
Training Ratschläge geben.
Greift dann wieder in der Physiotherapie.
Nur sollte eien gesudne Nahrund nicht fehlen.
Traben ist übrigens die angenehmste Gangart für einen Hund,
nicht so anstrengend wie Schritt laufen…
Kann ich nur zustimmen. Beim Pferd oder beim Menschen genauso.
Inzwischen sind ja mehr Antworten zu der Frage eingetroffen.
Das mit den Medis kommt so auch auf den Patienten an.
Wenn eine 50jährige Frau mit totem Muskel sich weigert Medis zu nehmen um nicht abhängig zu werden, würden hier wohl auch viele ungläubig kucken. Kommt auf die Willenskraft des Tieres an. Wenn der Hund ohne Medis auskommt, kann ich ihm dazu nur beglückwünschen.