Heberdensche Arthrose

Liebe Wissende,

vor ca. 1 Jahr wurde am vorderen Gelenk meines rechten Ringfingers eine Heberdensche Arthrose diagnostiziert. Das Leiden ist nach Ansicht der Schulmedizin nicht heilbar und befällt – was noch schlimmer ist – nach und nach auch andere Gelenke. Durch Zufall und in ganz anderem Zusammenhang machte ich kurz darauf eine Anti-Pilzkur mit Medikamenten und einer speziellen Diät. Daraufhin kam offenbar auch die Arthrose zum Stillstand. Die Verdickung des betroffenen Gelenks nahm nicht weiter zu und andere Gelenke blieben davon verschont. Kann es da irgendeinen Zusammenhang geben, oder ist das eher Zufall?

Hallo Matthias,
wenn Du diese Frage an einen Raum voller verschiedener Mediziner stellst, kommen mindestens fünf unterschiedliche Antworten zurück. Die Schulmedizin würde diesen Fall wahrscheinlich als Zufall und Glück abstempeln, weil Heberdensche Arthrose eigentlich wirklich als unheilbar gilt. Möglicherweise war es aber auch eine Fehldiagnose, weil es ja viele Formen von entzündlichen Gelenkerkrankungen gibt.
Die Homöopathen würden den Erfolg der speziellen Diät und der Anti-Pilzkur zuschreiben. Und die richtig „alternativen“ Ärzte würden sagen, dass eine Ernährungsumstellung sowieso gut für den Körper ist und entgiftend wirkt.

Es ist also möglich, dass die Anti-Pilzkur eine Verbindung mit der „Spontanheilung“ hat, aber auf einen Beweis oder eine Erklärung würde ich nicht hoffen. Dafür gibt es zu viele „Zweige“ der Medizin.

Gruß
Tristan