Hecke (Feldahorn, Acer campestre) wächst schlecht

Moin,

wir haben vor ~5 Jahren eine relativ neu gepflanzte Hecke aus Feldahorn / Acer campestre übernommen. Der „Setzling“ ganz außen war ca 1m hoch, genauso wie der Stock der ihn stützt. Der Ahorn bildet zwar jedes Jahr neue Blätter aus, wächst aber absolut nicht in die Höhe und ist kaum großer als die Stütze.

Letzte Woche habe ich mal versucht das Erdreich in dem er steckt mit einer kleinen Harke aufzulockern. Weit bin ich nicht gekommen, vielleicht 2cm in die Tiefe konnte ich den Mutterboden abkratzen. Dieses Loch habe ich dann mit Wasser gefüllt, welches dann dort viele Minuten einfach drin stand ohne zu versickern.

Ich nehme an, der Boden ist einfach total verdichtet und an die Wurzeln gelang zu wenig Wasser? Was mache ich nun, wie kann ich da den Boden auflockern? Soll ich versuchen die ganze Pflanze mit einem Spaten auszugraben? Dabei hätte ich Angst die Wurzeln zu beschädigen, evtl auch die der Nachbarpflanze. Und was mache ich dann? Einfach wieder eingraben?

In unmittelbarer Nähe (1…2m Entfernung) befindet sich direkt südlich ein Knick (Wallhecke), der mit leider sehr hohen Bäumen bewachsen ist. Vielleicht rauben die auch der Hecke einfach zu viel Wasser (und Licht sowieso)?

Der Rest der 5m Hecke zeigt übrigens auch ein eigenartiges Wachstum. Ist nicht ganz so mickrig wie die Randpflanze, aber wuchs bis letztes letztes Jahr, als wir neue Nachbarn bekamen auch kaum. Seit letzten Sommer treibt die aber richtig kräftig aus.
Mein vor 3…4 Monaten im Gartenhandel neu gekaufter und gepflanzter 1m-Setzling „in der Mitte“ hingegen ist in der kurzen Zeit sicherlich 20cm oder mehr gewachsen. Die äußeren Bedingungen können wohl also nicht ganz mies sein.
Für mich ist das alles kurios und nicht nachvollziehbar. Wer hilft mir auf die Sprünge?

Danke und viele Grüße,
J~