Hallo!
weiß jemand etwas über den "Hecker Zug von 1848?
mvg
gerhard
Hallo!
weiß jemand etwas über den "Hecker Zug von 1848?
mvg
gerhard
Hallo!
wir befinden uns im März 1848 und haben es mit den Bestrebungen zu tun, in Deutschland eine demokratische und soziale Bundesrepublik zu bilden. Etwa 500 Männer versammelten sich in Frankfurt am Main und versuchten vergeblich, ein revolutionäres Programm in einem sogenannten Vorparlament mehrheitlich beschließen zu lassen.
Darauf folgte eine bewaffnete Aktion unter der Führung des Rechtsanwaltes Friedrich Hecker (1811-1881)aus Mannheim. Er sammelte in Baden Freischärler und versuchte von Konstanz und Donaueschingen aus (Hecker-Zug) die deutsche Republik auszurufen und mit Waffengewalt durchzusetzen. Da der erhoffte Zustrom von Mitkämpfer ausblieb, unterlag Heckers Truppe bei Kandern im Südschwarzwald im Kampf mit hessischem Militär. Hecker rettete sich in die Schweiz.
Grüße
Kira
Hallo Kira !
vielen dank für deine schnelle antwort-super!
viele grüße
gerhard
Er hängt an keinem Baume
Er hängt an keinem Strick
Sondern an dem Traume
von der freien Republik
Hallo !
Ein Buch über diese Geschichte:
„Der Freiheit eine Gasse“ von Michael Kunze
ISBN 3-463-40004-9 Buch anschauen
mfg Conrad
Hecker, eine aufgebauschte Reginalgröße
Hallo, Gerhard,
bei aller Achtung vor dieser „heroischen“ Aktion, es war aber doch eher ein Schildbürger- oder Eulenspiegelstreich, eine Köpenikade, ohne ohne klaren Plan, ohne die geringste Aussicht auf Erfolg, eine Spiegelfechterei.
Und kläglich genug ging es aus. Beim ersten Schuss lief die ganze Gesellschaft auseinander.
Und jämmerlich genug lief Hecker über die Schweiz bis in die USA; und beschämend genug lobte er Bismarcks Reichsgründung als die Verwirklichung seiner Idee, als er als alter Mann wieder nach Deutschland kam.
Und der Heckerhut und die -pistole, die man hierzulande im Museum zeigt, sind erst Jahre nach seinem Tod gemacht worden.
Aber unentwegt singt man: Ja, er lebt noch …!
Gruß Fritz
hallo Fritz!
danke für deine andwort,noch eine frage ,weist du zufällig wovon er in den usa gelebt hat und was er am später noch gemacht hat.
viele grüße
gerhard
weißt du zufällig wovon er in den usa gelebt hat
und was er am später noch gemacht hat.
Hallo, Gerhard,
Hecker returned to America and dedicated himself to making a new life for himself as a farmer. Using his savings, he bought land in Lebanon and Summerfield, Illinois, and began raising grapes using the latest scientific techniques.
Du findest die gesamte ausführliche Vita in Englisch nebst einer kurzgefassten deutschen Übersetzung auf http://ingeb.org/Lieder/hecker.html
Gruß
Eckard
Danke, lieber Eckard,
für den Beistand. Und die Seite!
Fritz
hallo eckard!
danke für deine hilfe,ich wollte einfach wissen wie es mit hecker weiterging…oft enden solche berichte einfach mitten im leben eines menschen und das macht mich immer neugierig!
viele grüße
gerhard
Hallo,
ich möchte zu bedenken geben, dass wir uns hier über einen realen Menschen unterhalten und vorsichtig mit Verunglimpfungen sein sollten. Im Nachhinein ist es immer leichter, über die Dinge zu urteilen. Ich möchte mal wissen, wie du es wohl empfinden würdest, wenn du als jämmerlich, kläglich und beschämend tituliert würdest (Hecker lebt nicht mehr, ihm kann es egal sein, aber nicht uns, die wir uns mit deutscher Geschichte beschäftigen). Vielleicht war Hecker genau das, jämmerlich, kläglich und beschämend - aber bestimmt war er nicht der Räuber Hotzenplotz.
Warum so viel Häme und Spott? Vielleicht solltest du mal aus deiner Position der Allwissenheit und Unfehlbarkeit herabsteigen und die Hintergründe beleuchten, wer Hecker war und was ihn antrieb, welche Bedingungen er vorfand und was er erreichen wollte. Interessant wäre es auch, dieses Detail der Geschichte in den Zusammenhang zu stellen und zu bewerten. Die deutsche Geschichte besteht aus vielen parallelen Wegen und Sackgassen, und es hat größere Deppen und mehr Schaden gegeben, als gerade beim Hecker-Putsch.
Nix für ungut
Kira
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Hallo, Kira,
dank für deine Bedenken und Anregungen, aber es war nicht nötig, dass du meinen Beitrag ganz zitiertest. Ich weiß, was ich schrieb.
ich möchte zu bedenken geben, dass wir uns hier über einen
realen Menschen unterhalten und vorsichtig mit
Verunglimpfungen sein sollten.
Ich habe klar eine fundierte und - wie ich finde - recht zurückhaltend gehaltene Stellungnahme formuliert. Wenn du eine adäquate Beschreibung und Stellungnahmer als Verunglimpfung empfindest, so kann ich dir nicht helfen.
Ich habe nicht die Person, sondern seine Handlungen so bezeichnet.
Ich möchte mal wissen, wie du es wohl empfinden würdest, wenn du als jämmerlich, kläglich und beschämend tituliert würdest
Ich erlebe das zu Lebzeiten nicht zum ersten Mal. Grad jetzt wieder. Aber was juckt es eine deutsche Eiche …
(Hecker lebt nicht mehr, ihm kann es egal sein, aber nicht uns, die wir uns mit deutscher Geschichte beschäftigen).
Wenn du sachliche und fundierte Argumente gegen meine Darstellung hast, bring sie vor. Aber verzichte dabei bitte, mich von der Seite anzumachen, weil deine wie auch immer gearteten Gefühle zu/für Hecker nicht geschont werden.
war er nicht der Räuber Hotzenplotz.
Auf dem Maiolikarelief in Konstanz an Stephansplatz sieht Hecker dem Hotzenplotz aber sehr ähnlich. Ich war bei der Einweihung dabei und lachte laut auf, als ich ihn sah!
Ich sagte aber Eulenspiegelei und Köpenikade.
Warum so viel Häme und Spott?
Nochmals: klare Worte und Häme sind zweierlei Paar Schuhe!
Vielleicht solltest du mal aus
deiner Position der Allwissenheit und Unfehlbarkeit
herabsteigen
Ich nenne das schlicht Sachkompetenz und Wissen!
und die Hintergründe beleuchten, wer Hecker war
und was ihn antrieb, welche Bedingungen er vorfand und was er
erreichen wollte.
Hier ist nicht genug Platz dafür. Seine Voraussetzungen, seine Beweggründe und Ziele beruhten vielleicht auf einem großen Idelismus, aber sie beruhten noch mehr auf einer grandiosen Fehleinschätzung der damaligen Situation. Dies zeigt schon ein kurzer Blick auf die Dokumente und die Betrachtung der Ereignisse.
Vor allem das Ende. Der erste und einzige Schuss tötete den Befehshaber der Reichstruppen; als diese daraufhin vorrückten, lief der Heckesrsche Haufen auf und davon und Hecker kam erst in den USA zum Halten!
Interessant wäre es auch, dieses Detail der Geschichte in den Zusammenhang zu stellen und zu bewerten.
Das tat ich und zog meine Schlüsse und formulirte dann meine Bewertung.
Die deutsche Geschichte besteht aus vielen parallelen Wegen und Sackgassen, und es hat größere Deppen und mehr Schaden gegeben, als gerade beim Hecker-Putsch.
Das ist unbestritten. Dies macht aber Hecker nicht zum Helden; nicht mal zu einem Don Quijote.
Nix für ungut
Du auch.
Fritz
ich möchte zu bedenken geben, dass wir uns hier über einen
realen Menschen unterhalten und vorsichtig mit
Verunglimpfungen sein sollten. Im Nachhinein ist es immer
leichter, über die Dinge zu urteilen. Ich möchte mal wissen,
wie du es wohl empfinden würdest, wenn du als jämmerlich,
kläglich und beschämend tituliert würdest (Hecker lebt nicht
mehr, ihm kann es egal sein, aber nicht uns, die wir uns mit
deutscher Geschichte beschäftigen).
Warum werden diese Einwände wegen der Toten immer überall vorgebracht, nur nicht bei Hitler, Wilhelm dem II. und einigen anderen?