@Heidi - Was ist los in unserem Land?

Hi,

da habe ich nun ähnliche Erfahrungen wie Heidi gemacht. Gerade mit dem Master fertig geworden, ist es recht hoffnungslos, in dem technikfeindlichen Deutschland einen technischen Job zu erhalten. Hat doch die Schröder-regierung noch vor einiger Zeit getönt, wir brauchen Ings und Itler, jetzt stehen sie wieder auf der Strasse (Siemens hatte ja den Vogel abgeschossen).

Irgendiwe werde ich das Gefühl nicht los, die alteingesessenen CDUler in den Firmen versuchen zu pushen, in dem sie absichtlich die Einstellungsquote drücken. Schließlich ist ja Wahljahr und in jedem Wahljahr stiegen die Arbeitslosenquoten besonders an. Frei nach dem Motto: „Schau mal Schröder, was du getan hast.“

Vielleicht sollte man in Deutschland etwas studieren, was wir am besten können: irgendwas „beamtisches“ oder besser, irgend etwas, was mit Geld, Versicherung, Vorsorge, Vermögen zu tun hat. Natürlcih müssen diejenigen, die sich davon blenden lassen, sozial versorgt werden, also ist Sozialarbeiter/Psychater auch nicht schlecht. Nur nichts produktives, das machen andere besser.

Wenn das so weiter geht, wird Deutschland wirklich dritte Welt. Wir tragen schon die rote Laterne in Europa, schlechter kann es nicht werden.

Nur Mut, Heidi. Wenn diese unfähige, groß palavernde und in jeder Hinsicht vesagende Schröder-Regierung weg ist, geht es schon wieder aufwärts (sofern man in München wohnt), also spätestens ab September.

Wie waren noch die Wahlversprechen?

Beth

*lach* Sehr kluge kleine Ergänzung!(off topic+oet)
Wenn diese unfähige, groß palavernde und in jeder Hinsicht vesagende Schröder-Regierung weg ist, geht es schon wieder aufwärts (sofern man in München wohnt)

Hi!

da habe ich nun ähnliche Erfahrungen wie Heidi gemacht. Gerade
mit dem Master fertig geworden, ist es recht hoffnungslos, in
dem technikfeindlichen Deutschland einen technischen Job zu
erhalten. Hat doch die Schröder-regierung noch vor einiger
Zeit getönt, wir brauchen Ings und Itler, jetzt stehen sie
wieder auf der Strasse (Siemens hatte ja den Vogel
abgeschossen).

Wer sich auf die Großindustrie verlässt, ist verlassen.
Diesen Leuten fällt nichts besseres ein, als Subventionen über die Drohung zum Arbeitsplatzabbau zu erpressen.
Siemens erhält seit Jahren mehr Subventionen als die Firma Steuern bezahlt. Daimler-Chrysler bezhalt in Deutschland überhaupt keine Steuern mehr, Begründung: die Chrysler-Verluste in den USA. Andere todkranke Patienten wie Holzmann leben nur noch, weil Schröder-Sozialismus und halbstaatliche Großkonzerne gut zusammenpassen.

Irgendiwe werde ich das Gefühl nicht los, die alteingesessenen
CDUler in den Firmen versuchen zu pushen, in dem sie
absichtlich die Einstellungsquote drücken. Schließlich ist ja
Wahljahr und in jedem Wahljahr stiegen die Arbeitslosenquoten
besonders an. Frei nach dem Motto: „Schau mal Schröder, was du
getan hast.“

Das halte ich für paranoid.
Die meisten Arbeitsplätze werden von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) bereitgestellt und diese Firmen können sich eine derart politisch motivierte Personalpolitik nicht leisten.
Dass deutlich weniger Menschen eingestellt werden ist Fakt. Dies liegt allerdings eher daran, dass die wirtschafts- und steuerpolitischen Rahmenbedingungen im Lande sehr ungünstig sind. Und dies muss sich Schröder in der Tat auf die Fahne schreiben.

Vielleicht sollte man in Deutschland etwas studieren, was wir
am besten können: irgendwas „beamtisches“ oder besser, irgend
etwas, was mit Geld, Versicherung, Vorsorge, Vermögen zu tun
hat. Natürlcih müssen diejenigen, die sich davon blenden
lassen, sozial versorgt werden, also ist
Sozialarbeiter/Psychater auch nicht schlecht. Nur nichts
produktives, das machen andere besser.

Momentan ist das der Trend. Dies ist eben eine „Nebenwirkung“ sozialistischer Politik.
Das wird sich aber auch wieder ändern. Spätestens wenn es eng wird und der deutsche MIchel aufgrund der horrenden Abgaben seinen Mallorca-Urlaub gefährdet sieht…

Wenn das so weiter geht, wird Deutschland wirklich dritte
Welt. Wir tragen schon die rote Laterne in Europa, schlechter
kann es nicht werden.

Oh doch, da ist noch ordentlich Spielraum nach unten drin.
Die Bayernwahl hat gezeigt, dass es uns bei weitem noch ncht schlecht genug geht.

Nur Mut, Heidi. Wenn diese unfähige, groß palavernde und in
jeder Hinsicht vesagende Schröder-Regierung weg ist, geht es
schon wieder aufwärts (sofern man in München wohnt), also
spätestens ab September.

Das hoffe ich ebenfalls.

Grüße,

Mathias

Hallo Beth,

da habe ich nun ähnliche Erfahrungen wie Heidi gemacht. Gerade
mit dem Master fertig geworden, ist es recht hoffnungslos, in
dem technikfeindlichen Deutschland einen technischen Job zu
erhalten. Hat doch die Schröder-regierung noch vor einiger
Zeit getönt, wir brauchen Ings und Itler, jetzt stehen sie
wieder auf der Strasse (Siemens hatte ja den Vogel
abgeschossen).

Also Masch.bau Ing. erzählen in meiner Umgebung meinen in BadenW. und Bayern werden Leute wie Sie gesucht. Eine eigene Suchangfrage (etwas groebere Suchabfrage) brachten mir x Stellenanzeigen von Bosch (mehr in Richtung E-Technik). Im mOment scheint es jedenfalls für diese zwei Branchen sdlich des Mains nicht so übel auszusehen.

Tschuess Marco.

Ahoi.

Dass deutlich weniger Menschen eingestellt werden ist Fakt.
Dies liegt allerdings eher daran, dass die wirtschafts- und
steuerpolitischen Rahmenbedingungen im Lande sehr ungünstig
sind. Und dies muss sich Schröder in der Tat auf die Fahne
schreiben.

Babbel doch, mit Verlaub, nicht so einen Mist. Die strukturellen Probleme in D sind doch nicht in knapp vier Jahren entstanden. Da hat jede Regierung seit den Sechzigern dran rumgemurkst, ohne wirklich etwas zu bezwecken. Wenn Du dann sagen würdest, daß auch Schröder schuld ist (weil er nur gesabbelt und nix gemacht hat), hättest Du schon wieder recht.

Momentan ist das der Trend. Dies ist eben eine „Nebenwirkung“
sozialistischer Politik.

Siehe oben.

Nur Mut, Heidi. Wenn diese unfähige, groß palavernde und in
jeder Hinsicht vesagende Schröder-Regierung weg ist, geht es
schon wieder aufwärts (sofern man in München wohnt), also
spätestens ab September.

Das hoffe ich ebenfalls.

Klar. Und außerdem ist die Erde eine Scheibe und Bin Laden kriegt den Friedensnobelpreis. Keine der etablierten Parteien hat wirklich Interesse, etwas Grundsätzliches zu ändern. Und bevor Du aufschreist : Meine Einschätzung der PDS ist nicht weit von Deiner weg …

Gruß kw

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Hi!

Dass deutlich weniger Menschen eingestellt werden ist Fakt.
Dies liegt allerdings eher daran, dass die wirtschafts- und
steuerpolitischen Rahmenbedingungen im Lande sehr ungünstig
sind. Und dies muss sich Schröder in der Tat auf die Fahne
schreiben.

Babbel doch, mit Verlaub, nicht so einen Mist. Die
strukturellen Probleme in D sind doch nicht in knapp vier
Jahren entstanden. Da hat jede Regierung seit den
Sechzigern dran rumgemurkst, ohne wirklich etwas zu bezwecken.
Wenn Du dann sagen würdest, daß auch Schröder schuld
ist (weil er nur gesabbelt und nix gemacht hat), hättest Du
schon wieder recht.

Er ist jetzt an der Regierung und das seit über 3 Jahren. Jetzt immer noch auf dem alten Scheiß der Vorgänger herumzureiten ist für mich nicht ausreichend.

Momentan ist das der Trend. Dies ist eben eine „Nebenwirkung“
sozialistischer Politik.

Siehe oben.

dito.

Nur Mut, Heidi. Wenn diese unfähige, groß palavernde und in
jeder Hinsicht vesagende Schröder-Regierung weg ist, geht es
schon wieder aufwärts (sofern man in München wohnt), also
spätestens ab September.

Das hoffe ich ebenfalls.

Klar. Und außerdem ist die Erde eine Scheibe und Bin Laden
kriegt den Friedensnobelpreis. Keine der etablierten
Parteien hat wirklich Interesse, etwas Grundsätzliches zu
ändern. Und bevor Du aufschreist : Meine Einschätzung der PDS
ist nicht weit von Deiner weg …

Ich gehe in diesem Punkt sogar konform mit Dir.
Es ist nur so, daß Stoiber eher dem Mittelstand verbunden ist und nicht wie Schröder ausschließlich marode Großkonzerne subventioniert. Allein deshalb bin ich schon an einem Regierungswechsel interessiert.
Ich arbeite für den Mittelstand und muß meine Einkünfte sichern, denn, soviel steht fest, der Bürger wird in den nächsten Jahren nur noch mehr geschröpft werden. Egal unter welcher Flagge.
Die einzige Wahl ist also, so viel zu verdienen, daß einen das nicht mehr jucken kann. UNd dieses Ziel kann ich für meine Familie und mich eben besser unter Stoiber erreichen.

Grüße,

Mathias

Schmarrn
Hi,

als ITler mußt Du mir das schon mal erklären. Was hat die Regierung damit zu tun, daß die New Economy-Blase geplatzt ist?
Wo ist Schröders Verantwortung, wenn die Banken Ihre IT-Ausgaben drastisch senken.

Und wo ist Stoiber besser, wenn in München der größte IT-Aderlaß ist?

Also, Populismus hat relativ wenig mit Fakten zu tun.

*kopfschüttel*
RaRo

Tach!

als ITler mußt Du mir das schon mal erklären. Was hat die
Regierung damit zu tun, daß die New Economy-Blase geplatzt
ist?

Ich weise darauf hin, daß es, wenn es auch von vielen Leuten nicht auf den ersten Blick erkannt wird, noch weitere Branchen außer der IT-Sparte gibt.

Wo ist Schröders Verantwortung, wenn die Banken Ihre
IT-Ausgaben drastisch senken.

Schröder ist dafür verantwortlich, daß die Wirtschaft nicht mehr in Deutschland investiert, weil der Standort durch hohe Steuern, restriktive Arbeitsrechtsgesetzgebung und mittelstandsfeindliche Wirtschaftspolitik unattraktiv geworden ist.
Dies hat absolut nichts mit der Dot-gone-Pleite zu tun und noch weniger mit der Regierung Kohl, denn solche Standortfaktoren sind kurzfristig änderbar.

Und wo ist Stoiber besser, wenn in München der größte
IT-Aderlaß ist?

In München gibt es bislang keine ernsthaften wirtschaftlichen Probleme, denn die großen Entlassungswellen von Siemens, Compaq und Konsorten gingen bislang weitgehend an den hier ansässigen Mutterhäusern vorbei.
Allerdings freue ich mich auf die dritte große Entlassungswelle bei Siemens, denn die wird auch München treffen und es besteht dann vielleicht die Chance, daß die Leute langsam aufwachen.

Probleme

Also, Populismus hat relativ wenig mit Fakten zu tun.

Dieser Ansicht bin ich ebenfalls.
Ich bitte DIch nun, auch welche zu liefern.

Grüße,

Mathias

Probleme

Also, Populismus hat relativ wenig mit Fakten zu tun.

Dieser Ansicht bin ich ebenfalls.
Ich bitte DIch nun, auch welche zu liefern.

„In diesem Jahr mussten sich viele EDV-Verantwortliche erhöhten Erwartungen stellen: mehr Leistungs- und Kostentransparenz bei gleichzeitig gekürzten Budgets sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch 2002 wird sich die Situation nicht verbessern – im Gegenteil: Die Unternehmen zeigen sich bei IT-Investitionen noch haltender als in diesem Jahr. Das bedeutet: Die IT-Leiter müssen den Spagat zwischen Kürzungen einerseits und den gestiegenen Anforderungen andererseits bestehen. Das wird alles andere als einfach, denn Kosten- und Leistungstransparenz fordern Investitionen, die an anderen Stellen fehlen werden.“
(InformationWeek; Studie 13)

Und da es ja nicht nur um IT und auch nicht nur um Wirtschaft geht:

„Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren sind in Bayern Mangelware. Die Versorgungsquote liegt - je nach Berechnung - zwischen 1,4 und 3,5 Prozent und damit im westdeutschen Vergleich weit hinten. Ganz zu schweigen von den ostdeutschen Vergleichswerten. Ganztagsschulen waren in der CSU verpönt, ihre Zahl in staatlicher Trägerschaft lässt sich an einer Hand abzählen. Selbst die verlässliche Halbtagsschule wird im Freistaat zwar propagiert, aber kaum gefördert. Unter dem Strich spiegelt der Ist-Zustand eine Politik, die lange Zeit davon ausging, dass Kinder und Frauen am besten zu Hause aufgehoben sind.“
(Die Zeit 05/2002).

Gruß RaRo

„Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren sind in Bayern
Mangelware. Die Versorgungsquote liegt - je nach Berechnung -
zwischen 1,4 und 3,5 Prozent und damit im westdeutschen
Vergleich weit hinten. Ganz zu schweigen von den ostdeutschen
Vergleichswerten. Ganztagsschulen waren in der CSU verpönt,
ihre Zahl in staatlicher Trägerschaft lässt sich an einer Hand
abzählen. Selbst die verlässliche Halbtagsschule wird im
Freistaat zwar propagiert, aber kaum gefördert. Unter dem
Strich spiegelt der Ist-Zustand eine Politik, die lange Zeit
davon ausging, dass Kinder und Frauen am besten zu Hause
aufgehoben sind.“
(Die Zeit 05/2002).

Gruß RaRo

Das ist so nicht richtig. Krippenplätze hat es vorher in Byr noch nie gegeben, ebenso KiTas (mit Außnahme der kirchlichen). Wie sieht es denn im Osten aus? Nichts als Augenwischerrei. Ich bin zur Zeit von Byr nach MV gezogen. Hier jammern die Leute, dass immer mehr KiTas aus Kostengründen geschlossen werden.
Letztens war im Radio zu hören, in Hamburg fehlen 15.000 KiTa-Plätze.
Da sind die Byr besser dran, denn dort sind die KiTas noch im Aufbau. Hier kann noch viel privatisiert werden, denn wenn es staatlich bleibt, dann hat man die gleichen Zustände wie im Norden.

Hi!

Probleme

Also, Populismus hat relativ wenig mit Fakten zu tun.

Dieser Ansicht bin ich ebenfalls.
Ich bitte DIch nun, auch welche zu liefern.

„In diesem Jahr mussten sich viele EDV-Verantwortliche
erhöhten Erwartungen stellen: mehr Leistungs- und
Kostentransparenz bei gleichzeitig gekürzten Budgets sind eher
die Regel als die Ausnahme. Auch 2002 wird sich die Situation
nicht verbessern – im Gegenteil: Die Unternehmen zeigen sich
bei IT-Investitionen noch haltender als in diesem Jahr. Das
bedeutet: Die IT-Leiter müssen den Spagat zwischen Kürzungen
einerseits und den gestiegenen Anforderungen andererseits
bestehen. Das wird alles andere als einfach, denn Kosten- und
Leistungstransparenz fordern Investitionen, die an anderen
Stellen fehlen werden.“
(InformationWeek; Studie 13)

Du sagst es hiermit selbst:

Und da es ja nicht nur um IT und auch nicht nur um Wirtschaft
geht:

"Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren sind in Bayern
Mangelware. Die Versorgungsquote liegt - je nach Berechnung -
zwischen 1,4 und 3,5 Prozent und damit im westdeutschen
Vergleich weit hinten. Ganz zu schweigen von den ostdeutschen
Vergleichswerten.

Klar, denn Kinderbetreuung war in der DDR mehr oder weniger staatlich garantiert.

Ganztagsschulen waren in der CSU verpönt,
ihre Zahl in staatlicher Trägerschaft lässt sich an einer Hand
abzählen. Selbst die verlässliche Halbtagsschule wird im
Freistaat zwar propagiert, aber kaum gefördert. Unter dem
Strich spiegelt der Ist-Zustand eine Politik, die lange Zeit
davon ausging, dass Kinder und Frauen am besten zu Hause
aufgehoben sind."
(Die Zeit 05/2002).

Einverstanden.

Nur stellt sich mir die Frage, was das mit usnerer vorherigen Diskussion zu tun hat?

Grüße,

Mathias