Mein Freund hat demnaechst ein Vorstellungsgespraech als Doktorand, und weiss nicht was der auf die Frage nach dem Zivieldienst antworten soll.
Da gibt es naemlich folgendes Problem:
Er ist anerkannter Kriegsdienstverweigerer und hat sich einmal vor dem Vordiplom zurueckstellen lassen. Das ist jetzt ungefaehr zwei Jahre her und seitdem hat er nei wieder was gehoert.
Ich hoffe Ihr koennt mir bzw. Ihm weiterhelfen.
warum heikel, er soll dies so darstellen, wie es ist. Er kann sich ja mal informieren, wenn er aus der Wehrpflicht entlassen ist lt. Gesetz (ich glaube, dies ist ab 27) bzw. ers chaut noch mal auf den Zurückstellungsbescheid.
Schwindeln kann hier sehr gefährlich werden, da Unis und uninahe Institutionen eh schon mit einer solcher Problemlage Bekanntschaft gemacht haben. Der Prof wird sich da bei der Personalstelle eh rückversichern und wenn die etwas anderes erzählen als dein Freund, hat da einer ein Problem.
Ob man an diesem Punkt überhaupt die Unwahrheit sagen darf, ohne eine ausserordentliche Kündigung zu riskieren, weiss ich nicht.
bei der Warheit bleiben. Es ist übrigens so, daß man nur während der ersten Zeit einberufen werden könnte, ist man schon länger dran, muß man nicht unterbrechen. Da würde ich mich mal erkundigen, unter welchen Bedingungen er im Falle einer Einberufung zurückgestellt werden kann.
Außerdem ein Bekannter von mir hat nach der Doktorarbeit seinen Zivildienst in der Arbeitsgruppe in der er auch promoviert hat abgeleistet. Der Arbeitgeber hat quasi für ihn eine Zivildienststelle eingerichtet, vielleicht ist so was auch während der Promotion möglich. Ein Zivigehalt ist ja noch weniger als ein Doktorandengehalt, da freut sich jeder Arbeitgeber.