Hallo liebe Experten!
Ich bin ständig wegen irgend welcher Kleinigkeiten krank und falle oft auf der Arbeit aus. Mein Chef ist deswegen schon richtig sauer. Ich bin wohl ein Hypochonder, da mein Arzt selten etwas bei mir feststellt. Gibt es ein Heilmittel gegen meinen Hypochonder? Danke für ihre Hilfe.
„Hypochonder“ wird meist so verstanden, daß der Betroffene sich Krankheiten „einbilde“ oder „einrede“.
Viele Symptome, die Menschen in der zivilisierten Gesellschaft erleben, sind aber nicht eingeredet oder eingebildet, sondern sind im weiteren Sinne „psychosomatisch“, das heißt, es gibt Ursachen in der Seele, in der Psyche, im (Unter-)Bewußtsein.
Die meisten Menschen sind nur in diesem Bereich zu wenig informiert, um diese Zusammenhänge zu erkennen - oder sie haben überhaupt Angst vor dem „Unbekannten“ im Bereich des Unbewußten.
Solche Störfaktoren im Unterbewußtsein - dorthin verdrängt, abgespalten oder ähnlich - können ausgelotet und behoben werden.
Das können Psychotherapeuten oder Menschen mit anderen Berufsbezeichnungen in diesem Bereich sein. Ich selbst habe einen Teil meiner Probleme mit Hilfe von solchen Fachleuten gelöst.
Es waren auch Geistheiler darunter.
Man muß aber wissen, was man will, wenn man sich nach passenden Helfern umschaut.
Aus eigener - guter - Erfahrung plädiere ich dafür, sich auch selbst einigermaßen klug zu machen und die tieferen Ursachen zu ergründen - und zu beheben.
„Die Wahrheit wird euch frei machen“ ist ein Zitat aus der Bibel, welches sich die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft hinter den Spiegel stecken sollten.
hallo
da kann ich dir auch nicht weiterhelfen, sieht aber wie ein fall für den psychater aus
viel glück noch…
Hallo M.Kloss
so leicht ist diese Frage nicht zu beantworten, und ein so einfaches Heilmittel gibt es auch nicht dagegen, aber natürlich gibt es Hilfe das es besser wird, wenn man selbst dazu bereit ist.
Wichtig dabei wäre zu wissen, in welchen Situationen sind sie denn krank, was kann die Ursache dessen sein, wann sind sie nicht krank und fühlen sich völlig gesund. Wichtig herauszufinden, wovor sie ihre „krank-Sein“ bewahrt oder beschützt, welchen „Gewinn“ sie durch das „Kranksein“ haben, und damit meine ich nicht das dies bewußt abläuft, sondern es sich im Unterbewußtsein ein Verhalten abgespeichert hat, weil es einmal eine hilfreiche und wirkungsvolle Mechanismus war, der jetzt immer noch abläuft, obwohl er jetzt nicht mehr so hilfreich ist.
Also vielleicht schaffen sie es nur durch das „Kranksein“ die nötige Ruhe zu bekommen, oder die nötige Aufmerksamkeit, die nötige Zuwendung, den nötigen Respekt, die nötige Zeit, den nötigen Abstand (von Menschen oder vom Job oder von Situationen). Vielleicht ist dieses „Kranksein“ ein Zeichen, ihrer Psyche, das der Job ihnen nicht gut tut. Ich kann mir das vorstellen, weil sie dieses „kranksein“ ja nur mit ihrem Job in Verbindung bringen.
Übrigens, ein Hypochonder ist ja jemand, der glaubt, diese und jene Erkrankung zu haben, der auch davon überzeugt ist schwere Krankheiten zu haben, und selten würde in Hypochonder sagen, er ist ein Hypochonder.
Versuchen sie mal sich diesen Fragen zu stellen und für sich eine Antwort zu finden, vielleicht erkennen sie dann Hintergründe, Zusammenhänge, vielleicht lernen sie sich dadurch selbst besser kennen, vielleicht ergibt dies dann mehr einen Sinn. Denn eines kann ich ihnen versichern, einen Sinn hat es jedenfalls. Es kann aber auch sein, das jemand von außen, sprich durch Gespräche, den Sinn dessen aufzeigt und aufdeckt.
Hoffe ihnen ein wenig geholfen zu haben, würde mich freuen über eine Reaktion darauf, natürlihc können wir auch gerne weitermailen
lg Josef
Nein! Ich habe im >Bekanntenkreis auch jemanden, der sogar das Krankheitsbild dann hat. Des weitern bekommt er sogar einige Krankheiten durch Angst er könnte sie bekommen. Leider will er sich nicht neurologisch behandeln lassen.
Bei ihnen ist die Selbsterkennung schon da. Machen sie den nächsten Schritt und suchen sie die Ursache. Seid wann ist es aufgetreten, oder sind irgendwelche schlimme einschnitte in ihrem Leben vorgekommen. Gehen sie zu einem Psychiater. Ihr Arzt wird sie dabei bestimmt Unterstützen. Manchmal hilft auch eine Kur von 4 Wochen.
Ich hoffe ihnen geholfen zu haben umnd würde mich über eine Antwort freuen.
Hallo, also wie du schon selbst sagst, meldest du dich bei jeder Kleinigkeit krank, da muss ich dir aber auch sagen, das ich schon mit Fieber in die Arbeit gegangen bin, desgleichen mit Schmerzen. Ich weiß nicht was du arbeitest, aber ich bin auch in schwerer Tätigkeit. Wenn ich mal krank bin dann ist es auch so. In den sinn bist kein Hypochonter.
Hypochonder zu sein bedeutet ängstlich-besorgt auf verschiedenste Symptome zu reagieren, die für „Beobachter“ oft sehr gering erscheinen. Dadurch erfährt der Betroffene oft Ablehnung oder fühlt sich nicht ernst genommen, womit seine Verunsicherbarkeit weiter zunehmen kann und der Kreislauf „Symptom-Angst-inadäquate Erklärung-mehr Angst-neue Symptome“ immer rascher und intensiver wird. In erster Linie ist eine psychotherapeutische Bearbeitung dieses Problemkreises sinnvoll, da damit besseres Verständnis für eigenes Verhalten, die Reaktionen der Anderen etc. erreicht werden kann und die Verunsicherbarkeit gelindert werden kann. Da es sich um eine oft tief in der Persönlichkeit verwurzelte Eigenschaft handelt ist es meist besser damit „konstruktiv“ leben zu lernen, als die Hoffnung auf eine rasche wesentliche Änderung zu haben.
Hallo,
hat leider etwas länger gedauert.
Ich denke,ich habe ich ähnliches erlebt u.wage ein paar Vorschläge.
Bist Du deshalb auch öfters Krankgeschrieben?Tuen Dir diese"Aus-u.Ruhezeiten auch"Gut"d.h.mal keine Arbeit usw.
Was ist mit den Besuchen u.Gesprächen bei den Ärzten,tut es gut das Dir jemand zuhört u.sich mit Dir"Beschäftigt"?
Mir ging es Jahrzehnte so,bis ich dann mal eine Psychotherpeutin aufgesucht habe,war erstmal blöd aber der Durchbruch.Es waren verdeckte Depressionen die ich so nicht zulassen wollte u.mit den Arztbesuchen u.dem"sich um mich kümmern" ausgleichen wollte.
Natürlich war es mir nicht bewußt,sich damit Hilfe zu suchen und deshalb weiß ich auch nicht ob Du damit jetzt etwas Anfangen kannst.
Denke doch mal darüber nach ob es vielleicht in diese Richtung gehen könnte?
Wenn Du Unsicher bist probiere es trotzdem mal mit ´ner Verhaltenstherapie u.denke bitte nicht da gehen nur Bekloppte hin o.ä. Die ersten 4 Stunden sind Unverbindlich und Du kannst dann immer noch entscheiden ob Du es Dir hilft u.Du Dich darauf einlassen möchtest.
Dies zu Deiner Frage nach"Heilmitteln".
Alles Gute Dir u.Besserung
LG Ann
P.s.
Wenn Du magst melde Dich mal wie´s bei Dir Weitergegangen ist.
Ich finde es bei solchen Dingen"schön" von dem Betroffenen zu hören.
hallo
leider schreibst du wenig über dich und deinen job
es könnte auch sein das du einfach ausgepowert bis
vertraue dich deinem arzt an und überleg mal ob dir eine kur gut tuen würde
evt auch ob du selber zuviel stress hast und was du abbauen kannst
lg lydia
Salü
Kein Plan
lg
marlen