Heimlich Bewerben?

Hallo,
angenommen ich bin bei der Firma A beschäftigt. Ich möchte nicht mehr hier bleiben und bewerbe mich, ohne dass es der jetzige Chef weiss,bei der Firma B.
Darf die Firma B bei der Firma A anrufen und sich über mich erkundigen?
Oder gibt es bestimmte Regeln? Bin für jede Hilfe sehr dankbar.

Auch hallo.

angenommen ich bin bei der Firma A beschäftigt. Ich möchte
nicht mehr hier bleiben und bewerbe mich, ohne dass es der
jetzige Chef weiss,bei der Firma B.
Darf die Firma B bei der Firma A anrufen und sich über mich
erkundigen?
Oder gibt es bestimmte Regeln? Bin für jede Hilfe sehr
dankbar.

Anrufen darf der Chef von B bei A schon. Aber auch A unterliegt bei der Weitergabe bestimmter Daten der Geheimhaltungspflicht (welche ? leider keine Quelle parat…).
Was das Vorstellungsgespräch während der Arbeitszeit angeht siehe die Beiträge von http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
(aktuell !)

HTH
mfg M.L.

Hallo,

woher weiss denn Firma B, dass du momentan bei Firma A beschäftigt bist?

Was ich sagen will:
Bei einem ungekündigten Arbeitsverhältnis sollte es eigentlich kein Problem sein den aktuellen Arbeitgeber nicht zu benennen. Ich hatte jedenfalls damit bisher noch keinerlei Probleme.

Grüße von
Tinchen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,
die Firma B liest doch in der Bewerbung, wo ich derzeit beschäftigt bin. Die Firma A muss ich doch angeben, oder?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Da das ein bekanntes und weitverbreitetes Problem ist, schreibt man in solchen Fällen in die Bewerbung den Satz „Ich bitte, diese Bewerbung vertraulich zu behandeln“. Mit einem solchen sog. „Sperrvermerk“ signalisiert man dem potentiellen neuen Arbeitgeber, daß eine Kontaktaufnahme mit dem aktuellen Arbeitgeber nicht gewünscht wird. Daran wird sich dann im allgemeinen auch gehalten.

Ciao, Wotan

Mit einem solchen sog. „Sperrvermerk“ signalisiert man dem
potentiellen neuen Arbeitgeber, daß eine Kontaktaufnahme mit dem

Ein Sperrverker verhindert die Weitergabe an einen bestimmten Empfänger, insb. bei Stellenausschreibungen über externe Personalvermittler oder Chiffreanzeigen, bei denen der potentielle Arbeitgeber nicht genannt ist.

Mannomann !
Hi,

die Firma B liest doch in der Bewerbung, wo ich derzeit
beschäftigt bin. Die Firma A muss ich doch angeben, oder?

Ich fall gleich vom Stuhl vor Lachen.
In deiner Bewerbung schreibst du einfach „in ungekündigter Stellung“,
das ist eindeutig genug.
Wenn es zu einem Gespräch kommt, kann man den Namen unter Umständen preisgeben. Das hängt aber sehr vom Einzelfall ab.

Gruss,

Hallo Teddyman!

Du bewirbst dich nicht heimlich, du bewirbst dich aus einer ungekündigten Stellung!

Ich kenne keinen Personaler der bei solch einer Bewerbung den aktuellen Arbeitgeber kontaktieren würde.

Mit dem Tip von Wotan kann dann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Ein minimales, klitzekleines Risiko gibt es allerdings immer (Cheffs sind im gleichen Tennisclub, Golfclub, Karnevalsverein, Anglerverein,…), das Risiko ist klein aber vorhanden.

Lass dich davon nicht abhalten, was soll dein momentaner Cheffe denn machen wen er erfährt das du dich irgenwo anders beworben hast?

Gruß
Stefan

Auch Mannomann !
Hallo!

die Firma B liest doch in der Bewerbung, wo ich derzeit
beschäftigt bin. Die Firma A muss ich doch angeben, oder?

Ich fall gleich vom Stuhl vor Lachen.
In deiner Bewerbung schreibst du einfach „in ungekündigter
Stellung“,
das ist eindeutig genug.

Jau, und das bei deiner ersten Beschäftigung oder der Beschäftigung in der man die meisten Jahre gearbeitet hat.

Entschuldigung, Zwischenzeugnisse kann ich Ihnen erst nach Anstellung zukommen lassen aber sie sind gut.

Spätestens beim Vorstellungsgespräch zieh ich dir den Zahn und kriege deinen Arbeitgeber raus. Ich würde nie da anrufen aber wissen will ich es schon!

Kopfschüttel
Stefan

Hallo Teddyman!

Du bewirbst dich nicht heimlich, du bewirbst dich aus einer
ungekündigten Stellung!

Ich kenne keinen Personaler der bei solch einer Bewerbung den
aktuellen Arbeitgeber kontaktieren würde.

Allerdings sollte man eine (gute) Begründung haben, warum man seine derzeitige Stellung aufgeben möchte.

Gerhard

Hallo Stefan,

Spätestens beim Vorstellungsgespräch zieh ich dir den Zahn und
kriege deinen Arbeitgeber raus. Ich würde nie da anrufen aber
wissen will ich es schon!

das hat bisher bei mir noch keiner gemacht. Es wurde schlicht und ergreifend akzeptiert, dass ich den aktuellen AG nicht nennen wollte. Und ja, auch damals, als ich noch kein Arbeitszeugnis vorweisen konnte, war es kein Problem!

Grüße von
Tinchen

Hallo Teddyman,

ich möchte mich voll meinen Vorrednern anschliessen und nochmal betonen, dass der Satz „da ich meinen derzeitigen Arbeitgeber noch nicht über meine Veränderungsabsichten informiert habe, bitte ich Sie, diese Bewerbung zunächst vertraulich zu behandeln“. Eventuell gar als „PS:“ hervorgehoben :wink:

Damit sollte der potentiell neue Arbeitgeber eigentlich nicht trampelig beim aktuellen anrufen. Trotzdem solltest natürlich schon eine plausible Antwort auf die Frage, warum Du denn Firma A verlassen willst parat haben. Und diese Antwort lautet im Idealfall nicht „Scheffe ist doof und bei der Sekretärin kann ich auch nicht landen“. Sondern vielleicht willst Dich ja beruflich verändern? Hast in den letzten 5 Jahren Erfahrungen gesammelt, die Du im neuen Job voll einbringen kannst? Hast Du festgestellt, dass Du bisher mehr Aussendienst als Innendienst machst und das Verhältnis lieber umgekehrt hättest.

Ein bisserl ein Problem kann das von Firma A derzeit fehlende Zeugnis sein :wink: Denn so wie ich Dich verstehe, ist die Option zum Noch-Scheffe zu gehen und ein Zwischenzeugnis zu verlangen keine, oder? Dann bliebe Dir bloss der Umweg über Wechsel des Vorgesetzten oder Veränderung im Aufgabenbereich. Sprich, wenn sich in der letzten Zeit solche Veränderungen ergeben haben bzw. sich am Horizont abzeichnen, kannst Du unauffällig um ein Zwischenzeugnis bitten.

Ansonsten hatte ich aber diesbezüglich eigentlich nie Probleme. Entweder die Jungs finden Dich aufgrund dessen wer und was Du bist für diese Stelle passend oder sie tun das nicht. Ko-Kriterium sollte Deine Bitte um „Geheimhaltung“ bzw. ein fehlendes Zeugnis jedoch nicht sein!

*wink* und viel Erfolg

Petzi

Hi,

die Firma B liest doch in der Bewerbung, wo ich derzeit
beschäftigt bin. Die Firma A muss ich doch angeben, oder?

Ich fall gleich vom Stuhl vor Lachen.
In deiner Bewerbung schreibst du einfach „in ungekündigter
Stellung“,
das ist eindeutig genug.

Moin moin,

wie sieht denn Dein Lebenslauf aus? Sparst Du Dir die letzte Position, also deine momentane Tätigkeit? Oder sparst Du Dir nur die Firma.

Hab gerade mal einen unserer Personalen gefragt; die wollen auf jeden Fall wissen, wo jemand gerade tätig ist, auch um Rückschlüsse auf Fähigkeiten und Erfahrungen machen zu können (große oder kleine Firma, Branche etc.).

Gruß

ALex

warum nicht gleich ‚Auslandsreise‘?
Hi,

Aus der Sicht eines Fachvorgesetzten:

In deiner Bewerbung schreibst du einfach „in ungekündigter
Stellung“,
das ist eindeutig genug.

Genauso eindeutig wie „zur Zeit auf Auslandsreise“.
Wenn ein Bewerber nicht angibt, wo er jetzt - und üblicherweise ja auch die letzten 5 Jahre tätig war, dann stimmt etwas nicht => Absage.

Wenn es zu einem Gespräch kommt,

soweit würde es bei mir gar nicht erst kommen

kann man den Namen unter

Umständen preisgeben. Das hängt aber sehr vom Einzelfall ab.

Geheimniskrämer stelle ich nicht ein - die sind für Teamwork nicht zu gebrauchen. So einfach kann man das sehen.

Ciao R.

Da hier sicher wieder jemand sagen wird: soo einfach ist das nicht"
Natürlich ist das bei Top-Führungskräften u.U. anders. Darum geht es hier aber nicht.

Ich fall gleich vom Stuhl vor Lachen.
In deiner Bewerbung schreibst du einfach „in ungekündigter Stellung“, das ist eindeutig genug.

Auch für den angestrebten neuen Arbeitgeber als Hinweis, dass er/sie es bei ihm genauso machen wird? Achso.

Gruß
Markus

Hi,

Aus meinem Anschreiben und Lebenslauf geht ALLES hervor, was einen potentiellen Arbeitgeber interessieren koennte.
Einzige Ausnahmen sind Name und Adresse der Firma.
Bei Firmen, deren personalleute das nicht kapieren, lohnt es sich nicht zu arbeiten, denn da liegt noch viel mehr im Argen.

Gruss,