Hallo,
kann ich eine OP, die nicht von der Kasse bezahlt wird, ohne Kenntnis meiner Eltern machen? (Ich bon Volljährig)
Natürlich besteht die Schweigepflicht des Arztes, aber was ist mit anderen Einträgen in der Krankenakte oder ähnliches?
Hallo,
kann ich eine OP, die nicht von der Kasse bezahlt wird, ohne Kenntnis meiner Eltern machen? (Ich bon Volljährig)
Natürlich besteht die Schweigepflicht des Arztes, aber was ist mit anderen Einträgen in der Krankenakte oder ähnliches?
Hallo campagnolo,
wenn du volljährig bist, geht das alles niemanden etwas an, ich verstehe de Frage nicht.
Viele Grüße, Lara
Selbstverständlich ist das möglich. Man sollte aber Ärtzte und Krankenhauspersonal unbedingt darauf hinweisen dass sie es nicht wünschen dass nichts ausgeplaudert wird!
Zwingend notwendig ist die volljährigkeit
Entschuldige, ich hätte es genauer beschreiben müssen. Ich meinte ob es nicht trotzdem einen Eintrag in die Krankenakte gibt? Natürlich haben meine Eltern in diese keine Einsicht. Meine Mutter arbeitet aber bei meinem Hausarzt, darum mache ich mir Sorgen, dass sie evtl. doch Einsicht haben könnte. Natürlich wäre der Hausarzt nicht mein Behandelnder Arzt, aber ist es nicht so, dass der Hausarzt von so einer Bahndlung immer Kenntnis erlangt?
Und was mir auch nicht wirklich klar ist: solange ich die OP selbst bezahlen muss, bleibt die Krankenkasse komplett außen vor? Oder wird eine OP, obwohl sie nicht gezahlt wird nicht trotzdem registriert?
LG, campagnolo
ja, das kannst Du machen bei Volljährigkeit. Jede OP hat ihre Risiken, bei der Aufklärung bitte genau hinhören. Da es eine eigene Klinik sein wird, kann man den Arztbrief auch an sich selbst schicken lassen, so dass der Hausarzt nicht informiert wird. Ich wünsche viel Glück! Gruss
Hallo C,
das müsste durchaus möglich sein, denke ich. Dennoch würde ich mir gut überlegen, ob das wirklich so sein muss. Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber was wäre, wenn da was schief ginge mit der OP?
Außerdem würde ich mich fragen, ob die Eltern, wenn sie dagegen sind, nicht vielleicht Recht hätten mit ihren Bedenken. Schnitte sind Schnitte geben Narben, die können verwachsen und auch Jahre später noch Beschwerden verursachen…
Und ich würde mich auch fragen, warum das trotz der eigenen Volljährigkeit vor den Eltern geheim bleiben muss. Wenn das keine kulturelle Sache ist, gibt es da u. U. etwas in Richtung ‚Abnabelung‘ zu bearbeiten?
Vor allem aber - und das erscheint mir das Wichtigste: WARUM und diese Frage sollten/st du/Sie dir sich ganz ehrlich (!!!) selbst beantworten, will man eine medizinisch nicht notwendige Operation mit Narkose und immer auch Risiko am eigenen Körper teuer bezahlen?
Sollte auch nur der leiseste Verdacht auftauchen, dass du/Sie es ‚für‘ jemand anderen tust - und sei es nur aus dem Wunsch heraus - von anderen schöner gefunden zu werden, würde ich das Geld lieber in ein Selbstbewusstseinstraining investieren. Mir eine gute Coach oder Psychologin suchen - und das meine ich wirklich ernst!!!
HIer noch kurz ein eher harmloses Beispiel: Eine junge Frau, der mit 16 Jahren das Einverständnis der Eltern verwehrt wurde sich piercen zu lassen, war zwei Jahre später, als sie 18 war, schon so froh über deren damalige ‚Miesmacherei‘ und das Verbot, dass sie es trotz Volljährigkeit nicht mehr hat machen lassen… Heute ist sie 26 und immer noch weder tätowiert noch gepierct oder ähnliches.
Also ich hoffe wirklich sehr mit diesen Anregungen ein bisschen weitergeholfen zu haben und wünsche alles Gute! Vor allem, immer (öfter) den Mut ehrlich zu sich selbst zu sein!
Hallo Bimo,
ich schätze es sehr, dass du versucht mich über die Risiken eines solchen Eingriffs aufzuklären, jedoch habe ich mich lange mit dem Thema auseinandergesezt und bin letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass ich diese OP machen werden.
Dass habe ich auch vollkommen autonom entschieden, es hatte niemand ein Problem mit meiner Vorhaut (außer ich selbst
)
Wie gesagt ist dies auch kein medizinisches Problem, mir geht es schlicht weg um die Ästhetik.
Natürlich bringt so ein Eingriff auch immer Risiken mit sich, dazu wollte ich dann jedoch noch einmal ausführlicher mit dem Arzt reden.
Bezüglich des Therapeuten: Ich hatte sogar schon einige Beratungsstunden mit einem Psychologen, jedoch nicht aufgrund meines Selbstbewusstseins ( welches völlig in Ordung ist ) sondern wegen der Beziehung zu meinen Eltern. Ohne darauf näher einzugehen, kann ich dir sagen, dass ich ein gestörtes Verhältnis zu meinen Eltern habe. Da ich aber immer noch, aufgrund meines Studiums bei ihnen wohne, würde ich sie trotzdem gerne aus der Beschneidungs-Angelegenheit raushalten.
Was mir dabei noch Sorgen bereitet: wenn ich zum Urologen gehen werde, werde ich natürlich ganz normal die 10 Euro Praxisgebühr zahlen müssen. Es wird doch aber auch jedesmal die Versicherungskarte gelesen und registriert. Hat meine Mutter als Arzthelferin meines Hausarztes auf diesen Vorgang nicht auch Zugriff?
Hallo Campagnolo,
auf die Daten die in einer anderen Praxis verwaltet werden, dürfte weder deine Mutter noch ihr Chef Zugriff haben. Das wäre ja auch vollkommen gegen die Schweigepflicht. Du kannst aber darauf achten und dem Arzt so dringlich Bescheid sagen, dass er er sich auch merkt - dass falls er einen OP-Bericht erstellen sollte - diesen an dich (persönlich!?)aushändigt und nicht an deinen Hausarzt oder deine Adresse zu Hause schickt. Das ist das einzige Risiko das mir dazu noch einfällt.
Ansonsten bin ich beruhigt, dass es sich um einen kleinen und ambulaten Eingriff und nicht um eine doch größere OP wie Nasenverkleinerung oder Brustvergrößerung
handelt. Dabei wäre natürlich auch das Risiko ein größeres als bei einer doch eher kleineren Sache, wie einer Vorhautentfernung. Die, finde ich, ist tatsächlich eine private Sache zu der deinen Eltern nichts zu melden haben. Schade ist es natürlich, dass du keinen von beiden ins Vertrauen ziehen kannst und/oder willst. Schade auch für deine Eltern - aber so isses eben manchmal…
Toll jedenfalls, dass du um die Probleme mit deinen Eltern weißt und dich ihnen stellst. Das gibt Hoffnung, dass du diese auflösen kannst und nicht in der oder anderer Form an deine eventuellen späteren Kinder weitergibst, sondern diesen Kreis durchbrichst!
Ich wünsche dir jedenfalls gutes Gelingen für dein OP-chen und dass du den gewünschten Effekt erhälst und dich den Rest deines Lebens darüber freuen kannst!
Viele Grüße und toi-toi-toi, Bimo
Hallo,
Du kannst, wenn Du volljährig bist, alle Operationen machen lassen. Die Krankenkarte unterliegt der Schweigepflicht und ist im Prinzip nur für den Arzt und das Hilfspersonal einsehbar.
Gruß,
Ralf
Hallo campagnolo ,
schwierige Fragen, die ich nicht beantworten kann. Ich denke, der Hausarzt kekommt nur Kenntnis, wenn er zu dem behandelnden Arzt überwiesen hat. Wenn du einfach so von dir aus hingehst, weiß der HA doch gar nichts davon.
In wieweit das alle auf deiner Cipkarte gespeichert wird, auch wenn du selbst bezahlst, kann ich nicht sagen. Will der behandelnde Arzt sie denn haben?
Viel Erfolg, Lara
Wenn Du volljährig bist, kannst Du jede Opertion machen lassen,
wenn sie denn notwendig ist.Auch eine OP die nicht nötig ist,kannst Du machen lassen. Deine Eltern haben kein Recht und kein Zugriff auf deine Krankenakte!
Allerdings rate ich dir dringend, vor einem freiwiligem operativen Eingriff, dich genau beraten zu lassen und weitere Edkundigungen einzuholen. Du hast nicht geschrieben,um welche OP es sich handelt, daher empfehle ich dir sehr vorsichtig zu sein! Alles Gute und Gruß
Hallo,
kann ich eine OP, die nicht von der Kasse bezahlt wird, ohne Kenntnis meiner Eltern machen? (Ich bon Volljährig)
Natürlich besteht die Schweigepflicht des Arztes, aber was ist mit anderen Einträgen in der Krankenakte oder ähnliches?
Hallo,
selbstverständlich als volljährig, kann man tun und lassen was man will (im Rahmen des Gesetzes). Sodass dies ohne weiteres möglich ist.
Deine Krankenakte dürfen nur deine Ärzte sehen.
Wie willst du es aber deinen Eltern verheimlichen? Es gibt eine „Wiederherstellungsperiode“ (Rekonvaleszenz) danach wo du ganz klar erkennbar „angeschlagen“ bist vom Eingriff…
Mein Gefühl sagt mir irgendwie, dass es eine Schönheits-OP ist - hast du dir alles genau überlegt? Hast du die Finanzierung im „Griff“?
Ich würde versuchen meine Eltern zu überzeugen und an meiner Seite „zu ziehen“ - wenn was schief laufen sollte - habe ich dann deren Unterstützung sicher…
Aber wie ich schon zu Anfang sagte als volljähriger fällt man selbst Entscheidungen und trägt deren Konsequenzen…
Viel Glück
Emil
Hallo Campagnolo,
da du volljährig bist, bekommen deine Eltern keinerlei Auskunft von deinem behandelten Arzt. Es sei denn, du gibst die ausdrückliche Erlaubnis dazu. Wenn du 100% sicher sein willst, sagst du bei deiner Aufnahme in der Klinik, dass die Ärzte und Schwestern deinen Eltern keine Auskunft geben sollen. Dann wird es nochmal extra in deiner Akte vermerkt.
Ob die OP von der Kasse bezahlt wird oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.
Alles Gute und liebe Grüsse
July84
Hallo,
Schweigepflicht ist Schweigepflicht - das beinhaltet auch die Krankenakte.
Hallo Campagnolo,
Ihre Frage ist eigentlich keine medizinische sondern eine juristische.
Ich nehme an, es handelt sich um einen kosmetischen Eingriff, da die Kasse nicht zahlt.
Als volljährig können Sie m.E. die Entscheidung selber treffen.
Wichtig ist noch die Frage, wer die Finanzierung übernimmt. Die Eltern? . . . dann haben sie auch Mitspracherechte.
Oder muss ein Kredit dafür aufgenommen werden . . . auch das bleibt sicher den Eltern nicht verborgen und sie müssen evtl helfend eingreifen.
Für den Arzt besteht absolute ärztliche Schweigepflicht, von der Sie ihn entbinden müssten, wenn andere Einsicht in die Vorgänge haben wollen.
Ich würde trotzdem vor der Behandlung im Gespräch sicherstellen, dass Sie auch keine Information der Eltern wünschen.
Sind die Spuren der Op. sichtbar oder verändern nachhaltig das künftige Leben, bleibt das den Eltern auch nicht verborgen. In dem Fall würde ich sie informieren, aber von vornherein jede Einmischung von ihnen untersagen.
Ich empfehle, im Forum noch einen Juristen zu diesem Thema zu befragen
Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und würde mich über ein positives Feedback freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Edelgard Schotten
Aber selbstverständlich können Sie das rein rechtlich. Auch auf alle andere Arten von Eintragung haben die Eltern nicht automatisch zugriff, es sei denn die Eltern hätten eine Vollmacht. Natürlich kommt es ein bißchen auf die Art und Schwere der Operation an und welche Komplikationen es danach geben könnte, welcher Zeitraum für die Rekonvalenszenz notwendig ist und ob Sie letztlich noch bei den Eltern wohnen oder nicht!
VG
BJ