Hallo,
Zur Verkabelung:
Meines erachtens hat sich eine feste Verkabelung bisher immer bezahlt gemacht. Die Verbindung läuft schneller und stabiler als über W-Lan, was vor allem zum tragen kommt, wenn Daten unter den Rechnern ausgetaucht werden.
Die Anbindung über die Steckdosen ist ebenfalls möglich. Hier bitte bei den entsprechenden Herstellern informieren - es gibt in der Tat Mindestanforderungen. In der Praxis funktionieren die Geräte auch wirklich gut - allerdings habe ich keine im professionellen Einsatz, „nur“ in Privathaushalten.
Daher ist meine Empfehlung - auch wenn es etwas mehr Aufwand bedeutet - die physikalische Verkabelung vom Verteiler ins Erdgeschoss. Dort kann dann das Endgerät angeschlossen werden und an dieses die Computer/Telefone.
Eventuell auch prüfen was für ein Kabel bereits verlegt worden ist. Ich gehe von einem ISDN-Anschluss aus. Vielleicht kann das Endgerät (z.B. Fritz Box) auch schon oben eingesetzt werden und es muss kein zusätzliches Kabel verlegt werden. Die Aufteilung Telefon / Computer würde in diesem Fall in der z.B. Fritz Box stattfinden. Evtl. müssten so nur ein paar Kabel umgesteckt werden.
Als Hardware wäre die Fritz!Box 7390 auch meine Empfehlung.
Dort können 2 schnurgebundene analoge Telefone (z.B. Fax), 2 schnurgebundene ISDN-Telefone, 6 tragbare Mobilteile und 4 schnurgebundene Computer angeschlossen werden. Zusätzlich noch W-Lan Geräte.
Die 4 Rufnummern können über jeden ISDN-Anschluss gebucht werden. Im Standard sind 3 Nummern dabei. Bis zu 10 sind normalerweise für einen einzelnen Anschluss möglich - diese bei der Beauftragung mit angeben und es sollte keien Probleme geben.
Ebenso die Zuweisung zu den Telefonen, diese ist üblicherweise über eine Oberflächte einzurichten und es kann jedem Telefon jede Rufnummer zugewiesen werden. Dabei können sich die Nummern auch überschneiden, so daß die gewünschte Konstellation kein Problem darstellt.
Die Rufnummernmitnahme ist gesetzlich vorgeschrieben - aber Sie werden bei Versatel eine „Auslöse“ bezahlen müssen.
Im Raum München kann ich M-Net oder die Telekom empfehlen, wobei ersterem der Vorzug zu geben ist.
Allgemein muss ich sagen, daß der Ruf der Telekom schlechter ist, als die inzwischen gebotene Leistung. Die Telekom stellt sich erfolgreich und, zumeist, kundenorientiert dem Wettbewerb - tatsächlich gibt es hier seit einigen Jahren wenig Probleme.
Dies ist allerdings nur eine allgemeine Empfehlung. Sollten spezifische Wünsche oder rechtliche Vorgaben erfüllt werden müssen, aufgrund Ihres Tätigkeitsfeldes, muss man evtl. an der ein oder anderen Stelle Änderungen bedenken. Aufgrund der Beschreibung denke ich aber das die physikalische Verkabelung mit einer Fritz Box im Erdgeschoss eine wartbare und ausfallsichere Lösung bietet.
Zumal die Fritz-Box auch sehr häufig bei Beauftragung eines Anschlusses vergünstigt/kostenfrei dazugegeben wird.
Und keine Angst vor der Verkabelung - hört sich jetzt alles schlimmer an, als es ist. Vor allem die Fritz Box ist selbsterklärend, auch wenn TK nicht das Fachgebiet ist. Ansonsten gibts hier ja auch Hilfe
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