Ich denke, die habe ich (Ahnung)
Danke für das Kompliment!
Wenn es dir rein um die Performance geht und ob die mit WLAN oder anderen Techniken erreicht werden können: Ohne es zu probieren wirst du es nie genau wissen. Niemand kann sagen, wie sich die elektromagnetischen Wellen ausbreiten und welche Elemente in der Wohnung sich negativ oder vielleicht sogar auch positiv (kann es auch geben) auswirken. Das Blöde an Funktechniken ist eben, dass nahezu alle Gegenstände (metallische besonders -> z.B. Stahlbeton) eine Reflektion des Signals verursachen. DIese Reflektionen überlagern sich, was sich in den meisten Fällen negativ auswirkt (Störungen). In guten Situationen können sich die Signale aber auch verstärken, da die Rahmenbedingungen dafür jedoch sehr eng gesteckt sind, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer (ca. 99%), dass die Signale unsauberer statt besser werden.
Für eine definitive Aussage ist es daher zu waage. Da sich bei dir jedoch keine weiteren WLANs in der Nähe befinden schließt das schonmal einen großen Nachteil aus. Denn: WLAN arbeitet mit einer Bandbreite von 20 MHz auf einer einstellbaren Frequenz. Die Frequenzen sind den Kanälen zugeordnet und die Bandbreite liegt dann ±10 MHz auf der eingestellten Frequenz. Da sich die Frequenz jedoch von Kanal zu Kanal um gerade mal 5 MHz erhöht ergibt sich daraus eine maximale Anzahl von 3 WLANs, die sich nicht gegenseitig stören: Kanal 1, 7 und 13. Standard ist bei den meisten Geräten Kanal 6. Das aber nur nice to know, da ja keine weitern WLANs in der Nähe sind.
Alternativen wären natürlich auch LAN über Strom, jedoch dann wie ein Vorredner bereits sagte mit der Schwierigkeit, dass die Steckdosen möglichst an der selben Phase hängen sollten. Da Stromkabel im Vergleich zu Netzwerkkabeln jedoch nicht geschirmt sind, sind sie ebenso anfällig, wie kabellose Techniken. Jedes Elektrogerät kann Störfrequenzen auf der Phase erzeugen, die andere Elektrogeräte nicht beeinflussen, jedoch eine negative Auswirkung auf das Netzwerk über Stromkabel haben kann.
Wie man sieht sind die Alternativen leider nicht so richtig toll. Wenn man jedoch nciht nso viel bohren möchte und nur wenig Platz hat (z.B. hinter der Fußleiste), dann bietet sich vielleicht auch Lichtwellenleiter aus Plastik an, die deutlich günstiger sind als richtiger Lichtwellenleiter aus Glasfaser, dafür allerdings auch etwas geringere Reichweitehaben. Hier käme es jedenfalls zu keiner Störung durch elektromagnetische Einflüsse. Medienwandler oder Netzwerkkarten sind mitlerweile auch erschwinglich, allerdings würde ich dann doch ein etwas größeres Loch bohren (das schafft man auch mit 2 linken Händen, man muss ja nur die Bohrmaschine festhalten
) und normale Kabel ziehen.
Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben, entschuldigung 
Was ich eigentlich mit all dem sagen will: Es gibt Alternativen zu Kabel und auch zu WLAN. Die Alternativen sind allerdings noch nicht unbedingt ausgereift (PowerLAN) oder können nicht viel besser funktionieren (WLAN bzgl. Dämpfung durch Störeinflüsse). Die Datenraten für ein kleines Netzwerk mit wenigen Clients bekommt man allerdings mit WLAN in der Regel hin. Aber: Wie ich bereits sagte kann niemand abschätzen, ob du in einer Pappschachtel oder einem Stahlbeton-Bunker wohnst. Entsprechend musst du wohl oder übel rumexperimentieren - am besten mit geliehener Hardware - ob WLAN von der Signalstärke reicht und wie viele AccessPoints du benötigen wirst, um dein ganzes Haus abzudecken.