Während früher die Truppen an der Front kämpften, gab es doch auch Einheiten nur noch bedingt wehrfähiger Männer, die zu Hause für Sicherheit sorgten (und als letzte Reserve dienten?). War das die Heimwehr, Heimatwehr? Oder gab’s das nur in Österreich, wie das Wörterbuch mir versichert?
Dank & Gruß,
Eva
Hallo Eva !
Was meinst Du mit früher ? 1. und 2. Weltkrieg? oder davor?
Gruß max
Hallo Eva !
Allgemein ein bewaffnetes Aufgebot zum Schutz des Landes bei der Abwehr des Feindes.
Und - Wehrorganisation; stand neben den aktiven Truppen und der Reserve, umfasste die Wehrpflichtigen bis zum 39. bzw. (nach dem deutschen Wehrgesetz von 1935) vom 35. bis zum 45. Lebensjahr. In Österreich seit 1805, in Preußen seit 1807, im Deutschen Reich 1871–1918 und 1935–1945.
Meinst Du diese?
Gruß max
Hallo Eva!
Noch`n Gedicht :
„Der König rief, und alle, alle kamen“ sagt man, wenn ein großes Fest auf Einladung einer prominenten Persönlichkeit gefeiert wird, dem sich niemand, der ‚dazu‘ gehören will, entziehen zu können glaubt. Es handelt sich um die erste Zeile eines populär gewordenen Liedes von Heinrich Clauren (Carl Heun, 1771-1845), das 1813/14 entstand und dessen erste Strophe so lautet:
Der König rief, und alle, alle kamen
Mit Waffen mutig in der Hand.
Und jeder Preuß, der stritt in Gottes Namen
Für das geliebte Vaterland.
Ein jeder gab, ein jeder tat gern geben
Kind, Hab und Gut, Gesundheit, Blut und Leben
Mit Gott für König und für Vaterland.
Zu einem weitverbreiteten Volkslied wurde dieser Text im Krieg 1870/71, wobei Claurens Text abgewandelt wurde:
Der König rief, und alle, alle kamen,
Es blieb auch nicht ein einziger zu Haus.
Nun denn, wohlan, ziehn wir in Gottes Namen
Zum Kriege gegen Frankreich jetzt hinaus.
So sprach der Landwehrmann beim Scheidegruß,
Gab Frau und Kindern noch den Abschiedskuß.
(E.B. 357c und 1379; vgl. J. Meier: Kunstlieder im Volksmund, Halle 1906, Nr. 47).
[Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten: König, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 42: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, S. 3440 (vgl. Röhrich-LdspR Bd. 3, S. 867 ff.) © Verlag Herder]
Gruß max
Hallo Eva !
Noch was :
Während der „Revolution“ 1848 gab es einen Erlaß vom badischen Innenministerium an alle badischen Städte, unverzüglich Bürgerwachen aufzustellen.
Zweck dieser Bürgerwachen oder Bürgerwehren waren die Verhinderung von Unruhen und der Schutz des Eigentums. Wie schon 1830 , sollten bewaffnete Bürger die Polizei bei der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung unterstützen.
Der Bürgerwehr durften nur Männer mit vollem Bürgerrecht und einwandfreiem Leumund angehören. Der Vierte Stand blieb ausgeschlossen, weil man sich gerade vor seinen Übergriffen schützen wollte.
Vor dieser Zeit gab es in Deutschland noch die Vorgänger der heutigen Schützenvereine. Auch sogenannte Heimwehren, welche den betreffenden Wohnort bzw das Fürstentum, vor Angriffen aus Nachbargemeinden bzw anderen Fürstentümern schützte, schützen sollte.
Gruß max
Hallo, Eva,
kann es sein, dass Du den 1944 in Leben gerufenen „Volkssturm“ meinst?
schau dazu mal hier: http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/volkss…
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Soldat/Volksstur…
Grüße
Eckard.
Hi!
Ein sehr interessanter Link.
Danke!
LG
Siân
nochmal ausdrücklich…
…Danke. Natürlich besonders an Max - welche Flut von Wissen 
Grüßle,
Eva
…Danke. Natürlich besonders an Max - welche Flut von Wissen
Grüßle,
Eva
Na ja, wissen wo`s steht! Hör auf zu grinsen!
Gruß Max