Habt ihr heute schon eine Gedenkminute eingelegt und wenigstens ein Gedicht gelesen?
Gruß Fritz
_Freitag, 17. Februar 2006
Der verlorene Sohn
Heinrich Heine zum 150. Todestag
In seiner „Matratzengruft“ schafft sich der Pantheist Heine, als ständig verfügbaren Gesprächspartner, einen alttestamentarischen Gott, dem er seine Anklagen ins Gesicht schleudern kann. Sein poetisches Sendungsbewusstsein legitimiert ihn. - Wenige Monate vor seinem Tod tritt eine junge Abenteurerin in Heines verlöschendes Leben. Elise Krinitz, von Heine „Mouche“ genannt, stiftet dem sterbenden Dichter noch einmal eine tiefe emotionale Erschütterung. Ihr widmet er seine letzten Verse. - Als Heine am 17. Februar 1856 stirbt, gehört er zu den bekanntesten, aber auch zu den umstrittensten Dichtern in Europa._
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