mein Verlobter (Slowake) möchte aus strategischen Gründen (Vertrag in Deutschland ist befristet, seine Versetzung in ein anderes Land ist geplant, aber er möchte hier bleiben und möglichst auch bei dieser Firma) seinem Arbeitgeber nicht so bald mitteilen, dass er heiratet. Bzw. dachte sogar daran, seinem Vorgesetzten nicht einmmal zu sagen, wenn er geheiratet hat.
Meine Frage: Da sich die Steuerklasse ändert, muss er doch spätestens zum Zeitpunkt der Heirat dies mitteilen oder? Ausserdem glaube ich nicht, dass es so klug ist, eine so wichtige Information dem Vorgesetzten vorzuenthalten. Er meint, das sei doch seine Privatsache und ginge die Firma nichts an. Er möchte nicht, dass aufgrund der Heirat, die Personalentwicklung negativ ausfällt.
Kann jemand etwas dazu sagen? Es geht ja nicht nur um die rein rechtlichen, sondern auch die taktischen Aspekte. Hat jemand Erfahrungen, was das angeht?
man muß nicht unbedingt die Steuerklasse ändern. Die Ehepartner können auch ihre Klasse behalten, dann wird erst bei der gemeinsamen Steuererklärung die Ehe miteinberechnet. Ihr bekommt dann eben mehr vom Finanzamt zurück. Habt dann quasi ein zinsloses Darlehen gewährt und zunächst zu viele Steuern gezahlt, die bekommt ihr dann aber nach der Steuererklärung wieder.
soweit mir bekannt ist, wechselt die Steuerklasse wenn man heiratet. Steuerklasse I ist für Unverheiratete, nach der Heirat gibt es entweder die Paarung 3/5 oder 4/4 (entspricht in etwa der I, also schenkst du nichts, hat bei mir 10 EURO/Monat ausgemacht). Und spätestens auf der nächsten Steuerkarte steht dann eine andere Steuerklasse.
Hi Corrie,
ich verstehe nicht so ganz, warum der Chef deines Mannes in spe eine Heirat zum Anlaß für eine Verstezung nehmen sollte. Eigentlich wäre doch das Gegeteil logisch?! Oder habe ich etwas falsch verstanden? er will doch hier bleiben und hätte doch so ein Argument mehr.
Grüße
Talesia
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