wenn ich mir diesen Chip anschaue und die daneben liegende Schraube drängt sich mir der Verdacht auf, das der Chip durch Wassereinfluss zerstört wurde.
Seht ihr das auch so und seht oder wisst ihr noch mehr als ich?
Hallo,
…Chip
durch Wassereinfluss zerstört… oder wisst ihr noch mehr …
ich?
Matthias.
Hallo.
Meiner Meinung nach muß es nicht unbedingt an Feuchtigkeit liegen.
Dies Teil (Du meinst, denke ich, das mit der aufgequollenen Stelle im Gehäuse), das wohl ein Triac, ein VMOS, ein Thyristor oder ein bipolarer Transistor ist (es spricht vieles für einen VMOS, wegen der Nummern auf den benachbarten „Pendants“) kann zerstört worden sein, weil in der Schaltung hohe Kriechströme geflossen sind, als man sie versuchte, in Betrieb zu nehmen. Es kann aber genauso eine andere Ursache in Frage kommen.
Nur aus Interesse: Warum fragst Du das eigentlich? Weil Du die Frage der Haftung klären willst?
Wie auch immer, ich glaube, Dir nach bestem Wissen und Gewissen geholfen zu haben, und verbleibe,
ich frage aus allgemeinem Interesse, damit ich halbwegs Rückschlüsse ziehen kann woher solche Defekte entstehen können.
Ich habe diese Elektronik mit Motor auf Kulanz austauschen müssen.
Angeblich lief der nie, doch wenn ich mir die verbrannte Elektronik anschaue und die korodierte Schraube, dann vermute ich eher das da Wasser reingelaufen ist, nicht wahr.
Grüße, Matthias.
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Ich habe diese Elektronik mit Motor auf Kulanz austauschen
müssen.
Wasserschäden sind erstmal keine Kulanz sache, wenn du nachweisen kannst das der Schaden beim Kunden entstanden ist, dann war das unsachgemäße handhabung.
Angeblich lief der nie, doch wenn ich mir die verbrannte
Elektronik anschaue und die korodierte Schraube, dann vermute
ich eher das da Wasser reingelaufen ist, nicht wahr.
In der Schaltung war eine Flüssigkeit, nur die Frage wann, vieleicht schon beim Hersteller der Schaltung, oder bei einem Versandunternehmen. Eventuell sind auch die Rückstände der Flüssigkeit Leitend, und haben beim Anschließen das Gerät zerstört.
Ich habe diese Elektronik mit Motor auf Kulanz austauschen
müssen.
Angeblich lief der nie, doch wenn ich mir die verbrannte
Elektronik anschaue und die korrodierte Schraube, dann vermute
ich eher das da Wasser rein gelaufen ist, nicht wahr.
Der Halbleiter ist verbrannt, weil im Stromkreis ein zu hoher
Strom geflossen ist. Da ist der Halbleiter von innen verbrannt
und hat dabei das Gehäuse aufgebaucht bzw. mit verbrannt.
Am Halbleiter selber kann man keinerlei Feuchteschäden erkennen.
Sonst wären die Leiterzüge wahrscheinlich durch Elektroerosion
weggeätzt. Die LP sieht aber bestens aus.
Daß die Schraube korrodiert ist, liegt einfach an einer rel.
korrosiven Umgebung, die aber auf die Elektronik solange eher
wenig Einfluß hat, wie keine tropfbare Nässe reinkommt.
Sind eben nur verzinkte Schrauben.
Ich habe schon deutlich starker korrodierte Geräte gesehen,
in denen die Elektronik auch nicht mehr so gut aussah.
Deshalb funktionierten die aber immer noch.
Feuchteschäden durch Elektroerosion erkennst du aber sofort,
da sind Leiterzüge komplett verschwunden.
Ansonsten hat ein Wassertropfen in einer heißen Elektronik
kaum Folgen. Der Verdunstet recht schnell und man sieht meist
noch die Schmutzränder des Topfens
Hallo,
ich sehe da nur zwei Bauteile (die beiden linken Leistungs-dreibeine), die so überhitzt waren, dass sogar das Gehäuse Schaden genommen hat. Wasser hinterlässt Ränder und Beläge auf der Leiterplatte, davon ist aber nichts zu sehen. Die Schraube kann auch durch reine Luftfeuchtigkeit korrodieren - die aber in aller Regel keinen Elektronikschaden verursacht.
Gruß
loderunner
Das sieht wohl so aus, dass der linke Mosfet abartig heiß wurde.
Dadurch ist das Gehäuse angeschmort wodurch die Dichtung in dem Bereich versagte. Anschliessend ist Feuchte eingedrungen und hat die Spuren hinterlassen.