ich habe mir gerade einen Heißluftfön der Firma Steinel gekauft um von meiner Holztreppe alte Farbschichten zu entfernen was an den meisten Stellen auch wunderbar funktioniert. Blasenbildung, abschaben mit passendem Spachtel.
Nun habe ich aber einige Stellen an denen die Farbe keine Blasen bildet sondern einfach nur „flüssig“ wird bzw. bei mehr Hitzeeinwirkung „verbrennt“.
Das Holz ist das selbe der Abstand des Föns auch.
Meine Frage ist nun die ob ich irgendwas falsch mache oder ob an diesen Stellen etwas anders sein kann. Und wie kriege ich an diesen Stellen dann die Farbe weg? Muss ich hier eine andere Methode nutzen?
Nun habe ich aber einige Stellen an denen die Farbe keine
Blasen bildet sondern einfach nur „flüssig“ wird bzw. bei mehr
Hitzeeinwirkung „verbrennt“.
Das Holz ist das selbe der Abstand des Föns auch.
An diesen Stellen ist die Lackierung (Farbschicht) dünner so das es nicht zu der Blasenbildung kommt.
Das können Stellen sein wo mal der Anstrich ganz weg war und die Treppe dann bei gearbeitet wurde.
Gruß Sepp.
Sowas in der Art hab ich mir schon gedacht nun stellt sich mir die Frage wie ich die Farbe an diesen Stellen wegkriege. Geht das dann überhaupt mit dem Fön und wenn ja wie? Mit der Spachtel verschmiere ich die Farbe dann nur.
Oder muss ich auf andere Mittel umsteigen.
Abbeizer ging nicht weil wohl eine oder mehrer Farbschichten sehr resistent dagegen sind.
ich habe durch Heißluftfön und Schleifmaschine 8 Türen abgeschliffen.
Da hilft nur vorschleifen mit sehr grober Körnung und nachschleifen mit 40er Schleifpapier.
Kauf lieber Schleifpapier aus dem Fachhandel, als im Baumarkt, das hält 3 mal so lang.
Und Vorsicht beim Heisßlüften…ich hätte fast damit das Haus abgefackelt
Meine Frage ist nun die ob ich irgendwas falsch mache oder ob
an diesen Stellen etwas anders sein kann. Und wie kriege ich
an diesen Stellen dann die Farbe weg? Muss ich hier eine
andere Methode nutzen?
Heißluft funktioniert halt nicht immer und nicht gut bei sehr dünnen Schichten. Anfänger tendieren dann dazu, das Holz zu versengen…
Ich würde auch eine Ziehklinge nehmen, den Rest nachschleifen.
Wer aber noch nicht mit einer Ziehklinge gearbeitet hat, sollte eventuell nur auf Schleifpapier ausweichen, ggf. einen (guten) Exzenterschleifer nehmen. http://www.heiko-rech.de/grundlagen/ziehklinge.php
Wenn Du Dir für die Schleifarbeiten keine Maschine zulegen willst, suche mal nach einem Schleifblock, in den Du das Schleifpapier einspannen kannst. Im einfachsten Fall tut es auch ein Holzblock, unter den Du ein Stück Teppich ( o.ä. ) klebst / nagelst. Das Schleifpapier über den Teppich legen und an den Stirnseiten mit Heftzwecken befestigen. ( Spart Dir Blasen und schmerzende Hände )
also ich habe meine treppe mit eine scharber problemlos von farbe und lack entfent. vorteil, kein geruch und die alte farbe geht nicht noch tiefer ins holz. gibt es auch schon für wenig geld bei hornbach. einfach mal probieren.
erstmal danke vielen Tipps und Antworten auf meine Frage.
ich hab mich nun dazu entschlossen es mir der Schleifmethode zu probieren. Hab mir eine Dreiecksschleifmaschine von ner guten Marke geholt und für die schmalen Ecken einen Schleifblock und Schleifpapier in verschiedenen Stärken.
Das ist ein Stück Blech (ca. 1mm stark) mit einem Grat an der Kante.
Das zieht man über den Lack und zieht ihn so ab. Am besten, man lässt es sich mal zeigen.
Das hat den Vorteil, dass man nicht mit verklebendem Schleifpapier arbeiten muss. Und man kommt auch schön in die Ecken.
ich habe einen Ausländischen Kollegen,der hat sich ein Altes Bauernhaus gekauft,und hatte auch große probleme mit seiner Treppe,
die zigmal übergemalen wurde,vorallem da wo die rundhölzer den Handlauf halten.
Er hat die Treppe aber wieder wie neu hinbekommen,und zwar hat er eine alte Sektflasche zerschlagen und mit dem Glasscherben, hat er die ganze Treppe wie neu gemacht. (Reines Holz)
er eine alte Sektflasche zerschlagen und mit dem Glasscherben,
hat er die ganze Treppe wie neu gemacht.
Nichts anderes als eine Ziehklinge, nur ungleich gefährlicher. Würde ich sicher nicht machen, dann lieber eine Ziehklinge kaufen und ggf. ein Schärfgerät (z.B. von Veritas), kostet beides nicht die Welt.