Heizbedarf KFW70 Haus

Moin, moin,

ein 160m² Neubau (wird 2011 bezogen) soll über eine Sole-Wasser Wärmepumpe beheizt werden (Fußbodenheizung), die auch das Warmwasser bereitet. Standort ist das südöstliche Ruhrgebiet, es gibt keine großen Wärmeeinträge durch Fenster, auch ein Kamin ist zur Zeit nicht geplant.
Im Haus wird eine Familie mit zwei Kleinkindern einziehen.

Mal so aus dem Bauch geschätzt:

Welche Leistung (thermisch) würde Eurer Erfahrung nach dafür nötig sein?

Weil:
Mir wurde da eine Leistung genannt, die ich kaum glauben kann: 6kW.

Und:
Wieviel kWh rechnet man denn so alleine für die Heißwasserbereitung am Tag?

(Ich könnte es ausrechnen, wenn ich wüsste, wieviel Liter 50°C heißen Wassers so am Tag pro „Norm-Mensch“ anzusetzen sind.)

Und nochwas:
Es ist kein Pufferspeicher geplant, alleine die 60% ständig geöffneten Heizkreise sollen genug puffern.
Der Netzbetreiber schaltet die Heizung aber zur Zeit einmal am Tag - von 11 bis 13 Uhr ab. Dann darf auch der Zuheiz-Stab nicht angehen.
Erlaubt - nach Tarif - wären sogar drei tägliche Abschaltungen zu je 2 Stunden, jeweils zu Spitzenlastzeiten im Netz, also dann auch gegen 8 und 17 Uhr. Wird das dann nicht mächtig knapp?

Hallo,
ich habe ein Niedrigenergiehaus (Bj. 1996) mit ca. 120m².

Da brauche ich gesamt durchschnittlich 1100…1200m³ Gas
Da aber pro Monat ca. 30-40m³ für Warmwasser (120l-Bioler)
weg gehen, muß man für Heizung ca. 800m³ pro Jahr rechnen.
Sind also ca. 8000-9000kWh (ca. 70kWh/1m² pro Jahr).
Das entspricht so ungefähr dem KfW70 Standard.

Bei dir kann man wegen der größeren Fläche ca. 30% mehr
annehmen.

Zum Spitzenverrbauch:
In richtig kalten Winter habe ich einen max. Verbrauch von
etwas über 200m³ pro Monat. Bei uns sind dann aber durchgängig
tagüber um -10°C und nachts bis unter -20°C.
An deinem Standort wird so was wohl nicht vorkommen.

Die ca. 200m³ entsprechen ca. 2200kWh. Das macht pro Tag
also etwa 75kWh. Im Mittel müßte also nur eine Leistung
von ca. 3kW dauerhaft bereitgestellt werden, um unter
WorstCase die Hütte warm zu halten und auch noch Warmwasser
bereitzustellen.
Der 11kW-Brenner ist real auch im härtesten Winter nur zeitweise
in Betrieb.
Mit 6kW unter klimatisch etwas günstigeren Bedingungen und
einigermaßen sparsamen Umgang mit Warmwasser und Heizwärme
sollten also auch die 6kW allemal reichen.
Auch stundenweise Abschaltung wird kaum einen merklichen
Komfortverlust darstellen, sofern Warmwasser aus einem
Boiler kommt.

Der Boiler wird übrigens mit den 11kW in ca. 45min auf etwa
60°C aufgeheizt. Im Sommer reicht es in der Regel für einen
Tag, wenn der Brenner am Abend einmal für ne Stunde angeschaltet
wird.
Gruß Uwi

ein 160m² Neubau (wird 2011 bezogen) soll über eine
Sole-Wasser Wärmepumpe beheizt werden (Fußbodenheizung), die
auch das Warmwasser bereitet. Standort ist das südöstliche
Ruhrgebiet, es gibt keine großen Wärmeeinträge durch Fenster,
auch ein Kamin ist zur Zeit nicht geplant.
Im Haus wird eine Familie mit zwei Kleinkindern einziehen.
Mal so aus dem Bauch geschätzt:
Welche Leistung (thermisch) würde Eurer Erfahrung nach dafür
nötig sein?

Weil:
Mir wurde da eine Leistung genannt, die ich kaum glauben kann:
6kW.

Und:
Wieviel kWh rechnet man denn so alleine für die
Heißwasserbereitung am Tag?

(Ich könnte es ausrechnen, wenn ich wüsste, wieviel Liter 50°C
heißen Wassers so am Tag pro „Norm-Mensch“ anzusetzen sind.)

Und nochwas:
Es ist kein Pufferspeicher geplant, alleine die 60% ständig
geöffneten Heizkreise sollen genug puffern.
Der Netzbetreiber schaltet die Heizung aber zur Zeit einmal am
Tag - von 11 bis 13 Uhr ab. Dann darf auch der Zuheiz-Stab
nicht angehen.
Erlaubt - nach Tarif - wären sogar drei tägliche Abschaltungen
zu je 2 Stunden, jeweils zu Spitzenlastzeiten im Netz, also
dann auch gegen 8 und 17 Uhr. Wird das dann nicht mächtig
knapp?