ich hoffe ich kann euch meine Frage deutlich machen.
Wir heizen unser Zuhause mit gas und die Temperatur wird über ein „Hauptthermostat“ welches sich an der wand befindet, geregelt.
dort können wir über einen Drehknopf die Gradzahl einstellen, wobei der gastherm im keller beim erreichen der Temperatur abschaltet. ich denke mal, wenn die Raumtemperatur um 1 grad fällt, schickt das „Hauptthermostat“, ein signal und der Gastherm im keller springt wieder an und läuft bis die eingestellte Temperatur erreicht wurde.
Wir haben unser „Hauptthermostat“ immer auf 23 Grad eingestellt. Also gehe ich davon aus, dass das gastherm bei 23 grad abschaltet und bei 22 grad wieder einschaltet.
Nun meine Frage:
Verbraucht man mehr Gas, wenn man das „Hauptthermostat“ auf 26 grad einstellt hätte?
Im endeffekt würde das Gastherm ja bei 26 grad ausgehen und bei 25 Grad wieder anspringen. Also muss es ja (auch) nur immer wieder um 1 Grad aufwärmem.
ich weiss nun nicht, ob meine Frage verständlich genug war und ich mich gut ausgedrückt habe )
Verbraucht man mehr Gas, wenn man das „Hauptthermostat“ auf 26
grad einstellt hätte?
Ja.
Im endeffekt
Es zählt der Temperaturunterschied zwischen innen und aussen. Es geht mehr Wärme verloren wenn der Unterschied grösser ist. Oder anders formuliert: der Abtransport der Wärme durch die Wand/Fenster wird angetrieben vom Temperaturunterschied.
neben der Tatsache, dass die Wärmedifferenz zwischen der Wohnung und dem Außenbereich einen Einfluss hat, kommt außerdem hinzu, dass eine Temperaturerhöhung von feuchter Luft auf dem niedrigeren Niveau (22 auf 23 Grad Celsius) weniger zugeführe Wärme (=Energie) benötigt, als au dem höheren Niveau (25 auf 26 Grad).