Milchmädchenrechnung
Hallo,
Nach dem ich die bisherigen antworten gelesen hab und mich
langsam vom lachen wiedererhohlt habe komme ich zu dem Schluß
das kaum jemand weiß was ne Wärmepumpe überhaubt ist .
Na bloß gut, daß wir Dich hier haben 
Ich konnte im übrigen keine Inhalt in den anderen Postings
Beiträgen finden, der übermäßig zum Lachen anregen könnte.
Ich hatte auch nicht den Eindruck, daß die Antworten völlig
am Thema vorbei gehen und daß die Leute nicht wissen, was
'ne Wärmepumpe ist.
Heizungsbauer sind mit sowas in der Regel überfordert weil da
ohne feuer was warm wird und das kann es nicht geben bei
Heizungsbauern.
Wie aber berichtet wurde, hat der Anbieter sogar schon
mehrere Anlagen gebaut. Es gibt also schon Referenzen, die
man sich ansehen könnte.
Nun aber zu deiner Frage eine Wärmepumpe ist eine der
wirtschaftlichsten Heizmetoden . Es wird mit 1/3
Energieaufwand 2/3 Wärme erzeugt.
Und wo bleibt das letzte Drittel ???
Gut, Du meintest sicher 3/3 Wärme, oder?
Man holt also aus 1KWh Elektroenergie ca 3KWh Wärmeenergie.
Das ist aber trotzdem eine Milchmädchenrechnung.
Die eingesetzte Elektroenergie ist die teuerste Energieform,
die man haben kann und der Wirkungsgrad ist knapp besser
als 1/3.
Wenn man also für eine KWh Elektroenergie ca. 13…14Cent
bezahlt, und für 3 KWh Gas/Ol ca.15…18Cent, dann kann
man vielleicht 2…3 Cent pro KWh einsparen.
Bei 15000KWh Jahresverbrauch für ein gut isoliertes
Einfamilienhaus komme ich auf ein Einsparpotential von
gerade mal 300…450€ pro Jahr + evtl. Grundgebühren für
Gas (ich bezahle da ca. 180€ pro Jahr).
Bei diesem Einsparpotential ist es dann schon sehr fraglich,
ob es je rentabel ist, sich eine solche Anlage mit vielen
tausend € Mehrkosten zu installieren.
Sollte man allerdings auf deutlich steigende Energiepreise
spekulieren, dann würde ich annehmen, daß die Strompreise
annähernd äquivalent mit ansteigen.
Bei dem System der
Tiefenbohrung wird von einer Wasser -Wasser Wärmepumpe
gesprochen dabei werden ein saug und ein Schluckbrunnen
gebohrt . Da Wasser in diesen Tiefen immer im schnitt 4-10
grad + haben wird dieses Wasser mittels einer Wärmepumpe
abgekühlt und über wärmetauscher wird das Heizungswasser
erwärmt .
Ich habe bei Tests mittels einer Luft-wasser Wärmepumpe sogar
bei luftthemperaturen von +2 Grad noch eine Wassterthemperatur
von 60 grad erreicht.
Niemand hat bestritten, daß dies nicht mit Wärmepumpen
möglich sei. Es wurde aber darauf hingewiesen, daß bei
höheren Vorlauftemp. der Wirkungsgrad sinkt. Das ist dann
ja wohl ein guter grund, die Anlage entsprechend auszulegen.
Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank nur dass
nicht das zu kühlende innen ist sondern außen.
Also ist eine Wärmepumpe ein „Kühlschrank für draußen“ ???
Wer schon mal
den schwarzen Kondensator hinter einem Kühlgerät berührt hat
weiß das dort sehr hohe Themperaturen entstehen.
Ja, bloß daß das heiße Teil hinten dran nicht der
Kondensator, sondern der Kompressor ist.
Außsagen es wäre ähnlich einer Elektroheizung is
Unqualifizierter blödsinn.
Die Aussage hieß: „… nämlich (fast) eine Elektroheizung.“
Wenn man akzeptiert, daß ausschließlich Elektroenergie
eingesetzt wird (die auch die Verbauchskosten bestimmt),
um Wärme ins Haus zu „pumpen“, so kann ich in dieser
Aussage nicht was total Falsches finden.
Natürlich macht der Wirkungsgrad den Unterschied.
Es wird empfohlen eine Bivalente anlage zu bauen di auch zur
Not mal mit einem konvenzionellen Heizsystem gekoppelt ist .
Muss aber mit ausnahme der Luft-Wasser Wärmepumpe nicht
unbedingt sein .
Das ist dann wirklich Blödsinn, wenn man den letzendlich
geringen Einspareffekt auch noch durch ein redundantes
2. Heizsystem völlig zunichte macht ???
Anbieter von Wärmepumpen werden wohl solchen Unsinn nicht
„empfehlen“.
Also ich kann dir nur empfehlen ein solches System
einzubauen wenn dich nicht die Kosten abschrecken . Als
andere alternative ist ein kleines Blockheizkraftwerk in
Erwägung zu ziehen. Bei diesen Gräten könntest du
Kostenneutral heizen nur halt die anschaffungskosten
schrecken erst mal ab .
Ja, und die Lebendauer und die Wartung und der Krach
und und und und …
Was soll in diesem Zusammenhang eigentlich kostenneutral
bedeuten???
Gruß Uwi