Hallo Experten,
habe ein Problem mit den Heizgewohnheiten meines Nachbarn. Wenn der seinen Ofen anwirft, ist die komplette Straße versmogt. Das ist mehr als nur lästig, denn regelmässig müssen wir nachts unsere Kinder(16 und 2 Monate alt) in die Zimmer im 1.Stock verfrachten, weil es in den Schlafzimmern unterm Dach (direkt neben seinem Kamin) extrem nach schwefeligem Rauch stinkt.
Was zur Hölle verheizt der da ?
Ist sowas überhaupt erlaubt ? (Abgasbestimmungen?)
Ist sowas überhaupt erlaubt ? (Abgasbestimmungen?)
Natürlich! Würde man sonst Kohle verkaufen dürfen? Würden sonst die Baumärkte voller „günstiger“ Holz/kohleöfen stehen? Würden sonst die Ofenbauer Hochkonjunktur haben?
Was würdet ihr dagegen unternehmen ?
Nichts! Der Gesetzgeber erlaubt das!
Wir haben einen Kombiofen. Rechts Gas, links Kohle-Holz.
Der Gasbrenner muß super in Ordnung sein, sonst wird uns die Lizens entzogen. Der Kohleofen darf qualmen wie eine Lok.
Unser Schornsteinfeger hat mir verraten, dass er selbst so heizt.
Gesetzgebers Begründung : Würde das Holz so verrotten, ist es genauso schädlich, wie wenn es qualmt. Oder umgekehrt, das Verbrennen bringt genauso viel Dreck, wie das Verrotten.
Frag Deinen Nachbarn doch einfach mal, was er verheizt. Schliesslich ist es Dein Nachbar, mit dem sollte man doch reden können. Ausserdem: wenn Dein Ofen heiss genug ist, dann kannst Du da ohne Probleme Spanplattenabschnitte verheizen und niemand sieht etwas von der Schweinerei weil die sehr giftigen Abgase optisch nicht auffallen. Eine Möglichkeit ist zu nasses Holz. Wenn Du biologisch einwandfreies Holz mit zu hoher Feuchte verheizt erreichst Du nicht sofort die optimale Abbrandtemperatur. Das sieht dann aus, als wolltest Du die Nachbarschaft ausräuchern…
Nach ca. 10 Minuten ist das wieder ok, weil dann die Temperatur hoch genug ist. Nun, was hat er gesagt ?
Catweazle
Gesetzgebers Begründung : Würde das Holz so verrotten, ist es
genauso schädlich, wie wenn es qualmt. Oder umgekehrt, das
Verbrennen bringt genauso viel Dreck, wie das Verrotten.
das ist wieder mal ziemlich undurchdachter Humbug.
Das Verrotten von Holz ist zwar CO2-neutral im Vergleich
zum Verbrennen, aber nur bei der Verbrennung wird Qualm
(sprich Feinstaub!) in ungesunder Konzentration frei gesetzt.
Giftige Abgase, wie halbverbrannte Kohlenwasserstoffe,
Schwefelverbindungen und Kohlenmonoxid, die ja wie
beschrieben unmittelbar in recht hoher Konzentration in
die Atemluft gelangen, werden bei einer Verrottung wohl
auch nicht entstehen.
Gruß Uwi
Ich weiss ja nicht, wo Ihr wohnt,
aber kann es sein, dass er aus CZ Briketts gekauft hat?
Die sind stark schwefelhaltig, lt. der Beschreibung könnte das passen.
ich habe mir einige Artikel angeschautund stimme mit denen zum Teil nicht überein!
Es darf nicht alles verbrannt werden,geiegnet ist min 3Jahre abgelagertes Holz mit einer Restfeuchte von ca 15% und weniger
zum anzünden trockenes Holz und unbeschichtes Papier
zu 2:
wieschon gesagt wurde,solltest du dich an den Schornsteinfeger wenden,ob die Anlage von ihm abgenommen worden ist,denn ansonsten darf die Anlage nicht betrieben werden
zu 3:
versuchen sich im Guten zu einigen,ansonsten Rechtsmittel anstreben
es geht hier um eure Gesundheit
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Das riecht man aber.
Nasse Buche bekommt er eh nicht zum brennen.
Nasse Fichte riecht man gleich am Harzigen geruch.
Es gibt aber auch überempfindliche Nachbarn.
Bei einen Kumpel in einer Wohngegend, er jadoch 2000qm Garten beschwerten sich Nachbarn wenn wir im Garten grillten.
Nun hatten wir eine Gebläsegrill, der ja kein Rauch erzeigte das die Kohle immer sehr heisse Temperatur hatte.
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