Heizen

Hallo, ich hoffe, ich bin hier richtig…

Wir haben ein ca. 20 qm großes Wohnzimmer, hier haben wir nur an einer Wand einen Heizkörper (Haus wurde dieses Jahr neu gebaut und aufgrund unserer Möbel passte nur ein Heizkörper), dieser ist allerdings größer als normal (lt. Heizungsbauer reicht der für die Größe des Raums).
Jetzt ist es ja Abends schon ziemlich kalt und es dauert ewig -weil ja hitze nur von einer Wand strahlt- bis der Raum warm ist.

Jetzt sind wir am überlegen, was wohl sinnvoller bzw. günstiger ist:

  1. Die Heizung im Wohnzimmer den ganzen Tag auf 1 o. 2 laufen lassen,

  2. einen Ölradiator (gibts hier im Baumarkt gerade im Angebot mit 7 Lamellen und 2000 Watt) holen oder

  3. einen Elektrokamin holen.

Was kostet wohl der Betrieb eines Ölradiators, wenn man diesen tagsüber laufen lassen bzw. Abends hochheizen und ca. 5 Std. laufen lassen würde? Und der Betrieb eines Elektrokamins auch für ca. 5 Std.?

Wäre klasse, wenn sich jemand melden würden! Vielen Dank bereits im Voraus!

Wir haben ein ca. 20 qm großes Wohnzimmer, hier haben wir nur
an einer Wand einen Heizkörper (Haus wurde dieses Jahr neu

Ist doch für diese Raumgröße normal oder ?

  1. Die Heizung im Wohnzimmer den ganzen Tag auf 1 o. 2 laufen
    lassen,

So würde ich es machen. Die Zusatzheizungen werden sicher teurer, als wenn ihr die Heizung auf geringerer Stufe durchlaufen laßt (ggf Tür schließen).

Jetzt sind wir am überlegen, was wohl sinnvoller bzw.
günstiger ist:

  1. Die Heizung im Wohnzimmer den ganzen Tag auf 1 o. 2 laufen
    lassen,

Kauft Euch einen regelbaren Thermostaten, dann kann die Heizung kurz vor Eurer Heimkehr sich selbst hochfahren. In jedem Baumarkt für ca 20 Euro.

  1. einen Ölradiator (gibts hier im Baumarkt gerade im Angebot
    mit 7 Lamellen und 2000 Watt) holen ode

Wahnsinn!!! Es gibt nichts Falscheres!!!

  1. einen Elektrokamin holen.

Noch schlimmer!!!

mfgConrad

Hallo,

das dauert so lange, weil ja alle Möbel wieder aufgewärmt werden müssen. Mein Tipp:

besorgt euch elektronische Heizkörperthermostate. Dort könnt ihr eine Kalt- und eine Warmtemperatur vorgeben. Außerdem die Zeiten, zu denen diese Temperaturen erreicht werden sollen. Die Warm-Temperatur stellt ihr dann so ein, dass die Heizung 2 Stunden bevor ihr heimkommt hochfährt und eine Stunde bevor ihr ins Bett geht wieder runterfährt.
Wenn Ihr nach Hause kommt, ist es dann schon gut warm. Und vor dem Zubettgehen reicht die Restwärme des Raums, so dass schon zeitig wieder heruntergefahren werden kann.
Wir sind mit unseren Thermostaten sehr zufrieden.

Gruß, Niels

Frage zu elektronischen Heizthermostaten
Hallo Niels,

das klingt ziemlich gut, solche „programmierbaren“ Thermostate wären auch für uns ideal. Kriegt man die in jedem Baumarkt? Und kann man die auch als Nicht-Elektroinstallateur einbauen? Bisher habe ich noch nie an unseren Heizkörpern herumgeschraubt. Ganz unbegabt bin ich handwerklich nicht (Möbel aufbauen oder Lampen anschließen ist z.B kein Problem) - bin nur unwissend…

Gilt die Programmierung dann für jeden Tag, oder kann man da sogar zwischen Werktag und Wochenende differenzieren? Zusätzlich den Heizkörper anschalten wird ja sicher trotz programmiertem Thermostat möglich sein, oder?

Viele Grüße,
Annegret

Hallo,
die Geräte (jedenfalls die zum nachrüsten) sind batteriebetrieben, da braucht man keinen Elektriker holen. Es wird nur das Thermostatventil am Heizkörper ausgetauscht. Daher sollte man wissen, von welchem Hersteller das ist, damit auch sicher ein passender Adapter dabei ist.
Es gibt auch Geräte für mehrere Heizkörper/Räume aus einer Zentrale, die die einzelnen Stellmotoren an den Heizkörpern per Funk regelt. Für Leute, die gerne vergessen die Heizung abzudrehen, wenn sie die Fenster aufmachen gibt es auch entsprechende Erweiterungen.

Cu Rene

Hallo,

das klingt ziemlich gut, solche „programmierbaren“ Thermostate
wären auch für uns ideal. Kriegt man die in jedem Baumarkt?

Ich habe sie zumindest aus dem Baumarkt.

Und kann man die auch als Nicht-Elektroinstallateur einbauen?
Bisher habe ich noch nie an unseren Heizkörpern
herumgeschraubt.

bei den von uns verwendeten liegen Adapter für verschiedene Heizungsventile bei. Man schraubt den alten Thermostaten (nicht das Ventil) ab (je nach Ventil unterschiedlich). Dann den Adapter dranschrauben (bei manchen Ventilen gehts auch ohne Adapter) und den neuen Thermostaten dranschrauben.
Bei unseren kannst du den Steuerteil mit einem Handgriff vom Befestigungsteil trennen (zB zum Batteriewechsel alle 2 Jahre).

Gilt die Programmierung dann für jeden Tag, oder kann man da
sogar zwischen Werktag und Wochenende differenzieren?

Bei unserem kannst du für jeden Wochentag 2 Warm- und 2 Kaltzeiten einprogrammieren.

Zusätzlich den Heizkörper anschalten wird ja sicher trotz
programmiertem Thermostat möglich sein, oder?

Der Thermostat hat ein Stellrad. Damit kannst du die Temperatur ainfach verstellen. Die Automatik bleibt dabei aktiviert, so dass du zB abends etwas höher drehen kannst, die Heizung für die Nacht aber trotzdem runterfährt. Alternativ kann man ganz auf Manuell umstellen, dann muss man alles selber regeln.
Der Preis liegt so bei 40 pro Stück.

Zusätzlich hat der Thermostat eine Frostwächterfunktion und eine „Gymnastikfunktion“. D.h. im Sommer wird das Ventil immer mal wieder auf- und zugefahren, damit es sich nicht festsetzt.

Wie schon geschrieben wurde, gibt es auch solche, die ein separates Steuerteil haben und mit Funk funktionieren. Da musst du selbst wissen was dir lieber ist.

Gruß, Niels

Hallo!

(Haus wurde dieses Jahr neu gebaut

Dann solltest du sowieso die Heizung laufen lassen und außerdem die
Feuchtigkeit kontrollieren.
Normalerweise ist ein Haus noch nicht trocken im ersten Winter, das
muß man trocken heizen wenn man keinen Schimmel mag.

Gruß
Stefan