Heizestrich

Hallo Leute,
kann mir jemand sagen, ob es ein Mangel ist, wenn bei einer Fußbodenheizung kein FLIEßestrich eingebaut wurde, sondern ein Estrich, der von der Konsistenz vor dem Einbau aussieht wie nasser Sand (ich weiß leider den anderen Namen nicht, also den Namen von einem „normalen“ Estrich im Gegensatz zum Fließestrich).

Ich habe im www mal gelesen, dass ein solcher Estrich sich dann evtl. nicht so um die Heizungsrohre legt und dann evtl. ein Energieverlust stattfindet.

Ich kann mich leider nicht verständlicher ausdrücken. Aber ich denke, ihr Experten wisst schon was ich meine.

Danke schon mal

Hallo „MOXA“,
sicher weiß ich, was Du meinst!
Als Hintergrundinformationen: es gibt verschiedene Bindemittelarten bei Estrichen. Zum Beispiel Zement(estrich) oder den Calciumsulfat(estrich). Auch Gussasphalt oder Magnesia(estriche) werden verbaut.
Neben den verschiedenen Bindemittelarten kann auch die Einbauart noch differieren.
Zementestriche wie auch Calciumsulfatestriche (bei letzterem sprach man früher vom „Anhydrit“) können erdfeucht eingebaut werden, oder aber als Fließestrich. Beides geht; hierbei wird allerdings die Estrichrezeptur durch den Hersteller umgestellt. Weitere Erklärungen würden an dieser Stelle aber zu weit führen.
Nun zu Deiner Frage:
Alle zuvor aufgeführten Estricharten und auch Einbauweisen sind für eine Fußbodenheizung geeignet!
Wenn Dein Zementestrich also erdfeucht als Mörtel eingebracht und abgezogen bzw. händisch verdichtet wurde, dann war das in Ordnung. Bevor die Fließestriche auf den Markt kamen, war das ohnehin die „Standard-Einbaumethode“, auch für Heizestriche.
-.-.-.-
Also bitte wieder „abregen“, denn der Estricheinbau war so in Ordnung!
Gruß: Klaus

Hallo Klaus,

VIIIIELEN DANK !