unter unserem Wohnzimmer liegt der Heizkeller und in dem sind zwei große Mauerdurchbrüche; diese sind außen mit einer Lochplatte gegen Nager etc. verschlossen aber zum einen kommen kleine Krabbeltiere durch aber viel unangenehmer ist in der Winterzeit die Kälte.
Uns ist klar, das dies der Sauerstoffzufuhr für die Heizung dient und auf keinen Fall luftdicht verschlossen werden darf, aber gibt es vielleicht eine Möglichkeit (z.B. über ein Flies oder andere geeignete Materialien) den Kälteeintrag zu veringern ohne den Sauerstoffaustausch in kritischem Maße zu beeinträchtigen?
Ist das wirklich so, dass ihr eine raumluftabhängige Heizung habt? Bei Brennwertkesseln hat man meist zwei Rohre ineinander: Das innere für die Abgase, das äußere, um von außen frische Luft zu ziehen. Oft stammt die Belüftung aus der Vergangenheit mit einer alten Heizung, und die neue braucht das nicht mehr. Erkundigt euch da mal.
Sei’s drum.
Mit einem Vlies oder so möchtest du möglicherweise verhindern, dass “einfach so” Luft rein- und rausströmt. Das erhöht aber auch den “Ansaugwiderstand” für die Heizung, wodurch die Abgase ggf. nicht korrekt abgeleitet werden. Außerdem, was die Heizung an Luft braucht, das zieht sie nunmal rein, kalt wird es so oder so.
Selbst ohne diese Heizung und diese Mauerdruchbrüche dürfte es kalt sein. Das Beste wäre wohl eine Kellerdeckendämmung. Ist das euer Haus? Ist handwerkliches Geschick vorhanden? Mineralwollplatten in 10cm Stärke dürften schon in den förderfähigen Bereich kommen, und sind ab 26€/m² zu haben.