Heizkörper machen Fließgeräusche

Guten Tag,

Also ich Versuche mal als Laie mein Problem vernünftig zu beschreiben…
Objekt:3-Familienhaus mit insgesamt 15 Heizkörpern.
Anlage:Fernwärmeheizung mit 200-Liter Warmwasserspeicher.
Fernwärmekompaktstation mit einem Rücklauftemperaturbegrenzer und einem „Differenzdruckregler mit Volumenstrombegrenzung“.
Am Warmwasserspeicher ist seperat auch ein Rücklauftemperaturbegrenzer eingebaut.
Die Anlage ist eingestellt auf 20 KW Leistung.Der Differenzdruck ist auf 0,2 bar eingestellt.Der Druck im Vorlauf schwankt zwischen 3,5-5 bar.Laut Fernwärmelieferer hängt das von der Außentemperatur ab…Rücklaufdruck liegt meistens um die 3 bar.
Nun zu meinem nervenden Problem:
Jeweils 2 Heizkörper im 1. und 2.OG machen Fließgeräusche.Die beiden Heizkörper im EG die am selben Leitungsstrang angeschloßen sind machen dagegen keine Fließgeräusche.
Wenn ein Heizkörper aufgedreht wird und Fießgeräusche macht,übertragen sich diese als ein Summen/Pfeifton auf die anderen Heizkörper am selben Strang.
Wenn alle Heizkörper im Haus aufgedreht werden entstehen keine Fließgeräusche.Erst wenn nur noch ca. die hälfte an ist hat man wieder diese Geräusche.
In den Heizkörpern sind voreingestellte Ventile eingebaut.Der Installateur hat auch einen hydr. Abgleich durchgeführt.Ohne Erfolg…
Die Leistung der Anlage wurde auf 13 KW runtergesetzt mit der Folge das weder die Heizungen liefen,noch das Wasser erwärmt wurde.Jetzt läuft die Anlage wieder mit 20 KW…
Ich muß noch hinzufügen das die Heizkörper mit den Fließgeräuschen an einem Leitungstrang angeschloßen sind der ca. 7-8 Meter kürzer ist wie der zweite Leitungsstrang.
Vielleicht hängen die Geräusche damit zusammen das der Widerstand im kürzeren Strang größer ist dachte ich aber dann müssten die beiden Heizkörper im EG des selben Stranges auch die Geräusche machen oder?
Könnte vielleicht eine Umwälzpumpe Abhilfe leisten?
Oder muß die Anlage nur richtig eingestellt werden?
Für nützliche Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Hallo

Eine Möglichkeit wären Ventile mit geringen Widerstand einzubauen (siehe z.B. Heimeier V-exaxt mit geringen Widerstand).
Ansonsten könnte man natürlich einen Wärmetauscher/hydraulische Weiche einsetzen und dahinter mit einer elektronisch geregelten Pumpe arbeiten, wär ok da ein hydraulischer Abgleich schon durchgeführt wurde (zur Info die Kosten dafür können bei der KFW eingereicht und gefördert werden).
Eine andere Möglichkeit, einfach mal die Voreinstellungen der betroffenen Heizkörper verändern, etwas mehr Volumen/Durchsatz einstellen.
Hydraulischer Abgleich ist schon ok und spart Energie, aber genau deine genannte Problematik ist ein eventualer Nebengeschmack der sich einschleichen kann.

Gruß
Nelsont

Hallo,

danke für die Antwort.

Mit den Voreinstellungen haben wir es schon versucht,auch erfolglos…

Ich werde es erst mal mit den Ventilen mit geringerem Widerstand versuchen…

Guten Tag,

Guten Tag
So wie Sie Ihr Problem schildern möchte ich gerne Wissen,seit wann dieses Problem auftritt.
Ist Ihre Heizungsanlage von Anfang an als Fernwärmeanlage geplant u. ausgeführt worden?
Oder handelt es sich hier um eine Umstellung von einer ehemaligen Zentralheizung auf Fernwärmezentralheizung? Wie weit ist der besagte Heizungsstrang von der Zentrale(ungefähr entfernt) und wie weit ist der weitest entfernte Heizungsstrang von der Heizzentrale entfernt(ungefähr). Mit diesen Daten kann ich ihnen
eine Lösung anbieten. Sachverst. ö.b.u.v. f. d. Zentralheizungs-u. Lüftungsbauer-Handwerk

Meiner Meinung liegt das am viel zu hohen Druck der Anlage!!! 2 Bar reichen völlig aus!