Hallo,
mal angenommen, ein Arzt mietet neu gebaute Praxisräume an.
Gut, erteinmal so wie besehen, also mit Fußbodenheizung!
Erkennbasr keine Heizkörper sichbar.
Nun stellt er beim Einzug fest, dass die Fußbodenheizung (mit
Sole-Wasser Wärmepumpe) in seinen Räumen stur nach „Schema F“
verfährt,
Fußbodenheizungen haben ein sehr träges Abkühl- und Aufwärmprofil, bis zu 3 Tage! Da ist imho sinnvolles absenken kaum möglich.
(Wir bei uns auch nicht gemacht.)
Die Fußbodenheizung wäre dann eher als Grundwärmelieferant zu sehen und der Rest könnte dann extern zugeheizt werden, sofern gewünscht.
also zu zentral programmierten Zeiten auf
Absenkbetrieb geht und sich vor Ort nur durch aufwändiges,
feinfühliges Verstellen
ja, eben sehr träge und auch nur durch geringes verstellen…
meist ohne Skala.
von Regulierventilen anpassen lässt,
welche sich in einem nicht gut zugänglichen Heizkreisverteiler
befinden.
Ja, das ist auch üblich. Gut sichbar will kaum einer haben.
Die Heizungskurve ist den anderen Räumen angepasst, die tw.
auch als private Wohnungen vermietet werden.
Wenn es dort eine elektronische Regelung geben sollte, wurde wohl dies in der vermieteten Objekt wohl nicht vorgesehen udn damit auch nicht gemietet.
Der Nutzer kann also praktisch unmöglich die Räume seinem
Nutzungsprofil entsprechen regulieren, auch Mittwoch
nachmittags, samstags und sonntags wird tagsüber stur die
„Komforttemperatur“ betrieben,
s. o.
Eine Absenkung macht nur bei länger Abwesenheit (Urlaub) Sinn.
er benötigt dann aber nur
Absenktemperatur.
Ja, für normale Heizkörper, die als Zusatzheizung auch Nachzuinstallieren wären. Technisch möglich aber nicht so einfach…
Raumthermostate sind nicht vorhanden, obwohl im Verteiler
elektrische Regelventile vorhanden sind, deren
Anschlussleitungen aber nur lose herumbaumeln.
Auch üblich bei Fußbodenheizungen. Ein Raumthermometer reicht aus, verstellt wird sowieso selten bis gar nicht an den Raumventilen, sondern an der Heizung selber.
Was sollte man in so einem Fall machen?
Ein Eintellventil an der Hauptleitung vom der Sammelheizung würde den gesamten Wärmestrom auf einmal regulieren. Bis die Temperatur zB um
6 Grd C absinkt dauert es je nach Ausführung Stunden bis Tage…
Ist das ein Mangel der vermieteten Sache?
Nein, eine physikalische Eigenschaft.
Im Mietvertrag steht nicht, dass die Temperatur der FBH
individuell anpassbar ist,
Wohlweisslich.
aber meines Erachtens ist dies doch
eigentlich „Stand der Technik“?
Wenn überhaupt: Stand der allgemeinen Regel der Technik.
Ansonsten müsste die Fußbodenheizung bei jeder Neuerung sofort auf den neuen Stand der Technik umgebaut werden…
Kaum ein M wäre b davon begeistert…
Schließlich erhöhen sich so
doch die Heizkosten nicht unerheblich.
Nur bei den auf und absenken.
Fußbodenheizungen sind im Betrieb immer etwas teuer, dafür hat man den zusätzlichen Platz der fehlenden Heizkörper und eine ausgewogene Wärme im Raum.
Es wäre einem Mieter
auch kaum zuzumuten, mittwochs und freitags nachmittag jedes
Regelventil eine Umdrehung zu schließen,
Warum nicht?
um dann montags und
donnerstags morgens um 5 Uhr (FBH sind träge!) wieder
aufzudrehen,
Regelventile sind zum benutzen da! Die Nutzer entscheiden…
zumal dazu z.B. in eine Nische gekrabbelt werden
müsste, um mit Taschenleuchte im Mund die Ventile zu
erreichen.
Wäre auch nur im Urlaubsfall so
)
vlg MC
PS: nita zitiert die EnEV für normale Heizkörper. Hier ist der Fußboden ein Heizkörper also ein Hausbauteil mit Funktion.
Leider würde dies dort nicht berücksichtigt…
vermutlich kennt sich nita mit Fußbodenheizungen nicht so gut aus…