Moin,
gibt es eigentlich generell eine Grenze bei Heizkostenerhöhungen, die aktzeptiert werden muss.
Z.B. ist der Verbrauch eines Mieters zwischen zwei Nebenkostenabrechnungen relativ gleich geblieben. Da aber mit Öl geheizt wird, und diese Kosten ja doch relativ explodiert sind, hat sich die Abrechnung beinahe verachtfacht. Muss das akzeptiert werden, oder gibt es Grenzen. Hätte der Vermieter wirtschaftlicher denken müssen (wie auch immer das aussehen sollte)?
Danke schon einmal für die Mühe einer Antwort.
Micha
Moin, Michael,
gibt es eigentlich generell eine Grenze bei
Heizkostenerhöhungen, die aktzeptiert werden muss.
nein. Was verbraucht wird, wird bezahlt.
Hätte der Vermieter wirtschaftlicher denken müssen?
Das lässt sich nicht vorschreiben (wozu auch), so wenig wie dem Mieter vorzuschreiben ist, er möge über Ursache und Wirkung nachdenken.
Gruß Ralf
Hätte der Vermieter wirtschaftlicher denken müssen?
Hätte der Mieter darüber nachdenken sollen?
Gruß
Hi
Hätte der Vermieter wirtschaftlicher denken müssen (wie auch immer das aussehen sollte)?
Und wie auch immer sollte das denn aussehen? > Genau darüber muss sich der Mieter Gedanken machen, wenn er einen derartigen Vorwurf in den Raum werfen möchte.
Der VM ist verpflichtet, die Beheizung zu ermöglichen. Dazu ist er eben gezwungen Heizöl zu kaufen, wenn der Tank leer ist.
Heizölpreise sind aber Tagespreise und ständigen Schwankungen unterworfen.
Auch durch das Wirtschaftlichkeitsgebot ist der VM aber nicht gezwungen, hellseherische Fähigkeiten zu entwickeln und den optimalsten Kaufzeitpunkt vorherzusehen.
Ggfs. müsste der „Vorwurferheber“ nachweisen, dass der VM das Heizöl zu überhöhtem Tagespreis im Verhältnis zum normal üblichen Tagespreis eingekauft hat.
siehe z.B. Entwicklung der Heizölpreise
http://www.tecson.de/pheizoel.htm
z.B. konnte man in 2005 für 43€ aber auch für 68€ je 100L einkaufen … oder 2007 für 50 oder für 72 …
http://www.abendblatt.de/extra/service/769610.html
http://www.heizoel24.de/plz.php
z.B. nach tatsächlichem Einkauf
20.05.2003: 31,32 €/100L (bei LF-Menge 1200L)
02.09.2004: 40,60 €/100L (bei LF-Menge 3000L)
11.09.2005: 60,67 €/100L (bei LF-Menge 2500L)
13.04.2006: 62,06 €/100L (bei LF-Menge 2400L)
Abrechnung beinahe verachtfacht
Eine Verdoppelung von 2003 zu 2005 rein aufgrund Ltr-Preis ist völlig normal.
Aber eine Verachtfachung von einem Jahr auf das andere !?!?
Auch wenn Heizölkauf einem Lotteriespiel/Börsenspekulation gleichkommt, kann sich ein solcher Unterschied alleine aufgrund unterschiedlicher Einkaufspreise nicht ergeben - zumindest nicht von einem Jahr auf das nächste.
> :Verbrauch eines Mieters zwischen zwei Nebenkostenabrechnungen relativ gleich geblieben
Da MÜSSEN noch andere, ungenannte Faktoren eine Rolle spielen … oder am berechneten Kostenanteil wäre eben wirklich etwas faul.