Gibt es einen Unterschied zwischen den Verdampfern mit diesen
farbigen Flüßigkeiten und den digitalen Geräten? Ab wann
sprechen die an?
Ich hab mich mal bei meinem Heizungsableser schlau gemacht und
wollte mal Eure Meinung dazu hören.
Tja das ist unterschiedlich.
Beim Röhrchen spielt eigentlich nur die Temperatur der Flüssigkeit eine Rolle. Wenn da im Sommer die Sonne voll draufknallt, zählt es wie wenn geheizt würde.
Die einfachen elektronischen haben einen Fühler direkt am Heizkörper. SOmit müsste die Sonne den ganzen Heizkörper aufheizen damit er zählt. Zudem habe diese meist noch einen Grenzwert für die Temperatur eingebaut. Unterhalb diese Wertes wird gar nicht gemessen.
Falls aber der Heizkörper z.B. durch einen Heizlüfter aufgeheizt werden, zählen sie auch, obwohl der Heizkörper gar keine Energie abgibt.
Dann gibt es noch elektronische welche zwei Temperaturfühler besitzen. Der eine misst die Oberflächentemperatur des Heizkörpers und der andere die Umgebungstemperatur. Nur wenn die Umgebungstemperatur unter derjenigen des Heizkörpers liegt, wird auch Energie abgegeben und das dann auch gezählt.
Dann gibt es noch echte Kalorimeter, welche den Wasserdurchfluss und die Temperatur zwischen Vor - und Rücklauf messen und daraus den Energieverbrauch berechen. Solche findet man aber nur, wenn die Verrohrung so angelegt ist, dass man an einser Stelle den Wert für eine ganze Wohnung messen kann (meist ist das nur bei Fussbodenheizung der Fall).
Na, wunderbar. Sowas hab ich in etwa auch gehört. Aber das ist dann doch der totale Witz, da können sich doch erhebliche Unterschiede summieren, je nach Wärme der Wohnung usw. und damit erhebliche Unterschiede zum wirklichen Verbrauch. Ist doch Beschiss^5, oder?
Vor allem bei den in letzter Zeit gestiegenen Heizkosten. Sollten da nicht überall zumindest die Geräte mit Fühler eingebaut werden, damit zumindest der individuelle Verbrauch gerecht abgerechnet wird? Denn die Verdampfer sind doch total witzlos wenn man eine warme Wohnung hat, weil die Nachbar heizen wie blöd oder die Sonne immer reinscheint.
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Gibt es einen Unterschied zwischen den Verdampfern mit diesen
farbigen Flüßigkeiten und den digitalen Geräten? Ab wann
sprechen die an?
Die digitalen Geräte gibt es in 2 Ausführungen, als Ein- und Zweifühlergerät. Die Zweifühlergeräte sprechen ab 38° an (der zweite Fühler ab 55°).
Der frühe Ansprechzeitpunkt ist deswegen notwendig, weil es (Brennwert-)Heizungen gibt, die mit sehrt niedrigen Vorlauftemperaturen (40°) arbeiten.
Auch spezielle Heizkörper (Konvektoren) können laut der Ableseröhrchenfirma nur mit elektronischen Teilen richtig gemessen werden (dazu wird ein Fernfühler an dem Gerät angebracht, welcher am Zulaufrohr der Heizung mißt).
Laut einem Techniker (derselben Firma) sind diese elektronischen Teile aber grundsätzlich genauso (un-)genau wie die Verdunsterröhrchen.
Den Mehrverbrauch durch sommerliche Fehlanzeige hat man laut einem Urteil übrigens hinzunehmen.
Ja, und sowas nennt sich nun Gerechtigkeit, da hat man eine viel zu warme Wohnung, keine Ahnung warum, in allen Räumen > 26°C, vor allem Schlafzimmer unerträglich, hat nie wirklich nie die Heizung an und darf ne ne horrende Heizungsrechnung zahlen. Jaja, sowas nennt sich Gerechtigkeit. Da hilft wohl nur umziehen in eine dann wohl schlecht isolierte Wohnung wo man wiederum nen Haufen Wärme verliert und sich hier auch wieder dumm und dappig zahlen darf. Ist ja alles nicht wild, wenn die Hezungskosten nicht sonstwohin steifen würden …
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Denn die Verdampfer sind doch total witzlos wenn man
eine warme Wohnung hat, weil die Nachbar heizen wie blöd
wenn der eine Nachbar kräftig heizt, hat auch der andere Nachbar was davon, er muss seine Heizung nicht so weit aufdrehen, obwohl die Wärme bei ihm landet. Was wäre daran ungerecht?
oder die Sonne immer reinscheint.
Beobachten hilft manchmal: Die Sonne scheint gerade im Winter, wenn Wärme nötig ist, ziemlich schwach und auch nicht lang, übrigens in alle Fenster einer Hausfront. Nicht ganz gleichmäßig, manchmal stehen Bäume im Weg, dennoch fällt das nicht ins Gewicht. Wer weiter oben wohnt, kriegt mehr Sonne, dafür heizen seine Nachbarn von unten mit.
Den Mehrverbrauch durch sommerliche Fehlanzeige hat man laut
einem Urteil übrigens hinzunehmen.
gaaanz langsam: Das ist weder ein Mehrverbrauch noch überhaupt ein Verbrauch, der Verbrauch zeigt sich nämlich nur am Öltank bzw an der Gasuhr, und denen macht es nichts aus, wenn sie von der Sonne beschienen werden.
Ja, und sowas nennt sich nun Gerechtigkeit, da hat man eine
viel zu warme Wohnung, keine Ahnung warum, in allen Räumen
> 26°C, vor allem Schlafzimmer unerträglich, hat nie
wirklich nie die Heizung an und darf ne ne horrende
Heizungsrechnung zahlen. Jaja, sowas nennt sich Gerechtigkeit.
Da hilft wohl nur umziehen in eine dann wohl schlecht
isolierte Wohnung wo man wiederum nen Haufen Wärme verliert
und sich hier auch wieder dumm und dappig zahlen darf. Ist ja
alles nicht wild, wenn die Hezungskosten nicht sonstwohin
steifen würden …
Ganz so funktioniert die Abrechnug aber auch wieder nicht !!!
Es gibt mehrere Verteilschlüssel.
Von den Gesammtkosten wird ein Teil nach einem festen SChlüssel verteilt welcher sich nach dem beheizten Volumen und WarmWasserverbrauch richtet, zudem spielt es dabei auch noch eine Rolle wieviele Aussenwände du hast. Bei vielen Aussenwänden wird ein Teil denjenigen welche weniger Aussenwände haben zugeschlagen. Du kannst ja nichts an den Wänden ändern.
Der Rest wird dann Proportional zu den abgelesenen Zählerwerten verteil, wobei auch hier noch zusätzliche Faktoren dabei sind (heizkörpergrösse, Typ und auch wieder die Aussenwände).
Also auch wenn du alle Heizungen abstellst und die Zähler keinen Verbrauch messen, musst du Heizkosten zahlen.
Den Mehrverbrauch durch sommerliche Fehlanzeige hat man laut
einem Urteil übrigens hinzunehmen.
gaaanz langsam: Das ist weder ein Mehrverbrauch noch überhaupt
ein Verbrauch, der Verbrauch zeigt sich nämlich nur am Öltank
bzw an der Gasuhr, und denen macht es nichts aus, wenn sie von
der Sonne beschienen werden.
Da ist mir wohl ein sprachlicher Schnitzer passiert: natürlich braucht weder die Heizungsanlage an sich noch der sonnenbeschienene Heizkörper irgendetwas.
Alöso Korrektur: die durch Sonneneinstrahlung verursachte erhöhte Anzeige des Heizkostenverteilers wird dem entsprechenden Nutzer als Verbrauch angerechnet. Und dagegen kann er nichts tun.
(Ist jetzt zwar unverständlich aber hoffentlich richtig).
So viel ist das im Übrigen auch nicht (zumindest nach Beobachtungen bei uns im Haus)
Moment, ich glaube da hast du was falsch verstanden. Ich will es ja gar nicht sooo warm haben, muss aber dafür zahlen, weil es so warm ist. Bei einem richtigen Messgerät würde das was ich verbrauche gerechnet und nicht das was ich gar nicht haben will, und das ist schon ein Unterschied!
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Mir geht es doch gar nicht darum keine Heizkosten zu zahlen! Es gibt doch den Grundumsatz usw. Nur wozu den Verbrauch mit einem Verdampfer messen, wenn es NICHT dem Verbrauch entspricht, sondern nur der Umgebungstemperatur, die ich, und ich wiederhole mich gerne nochmal, gar nicht sooo warm haben will. Das ist die Ungerechtigkeit.
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Und das beste ist, wenn ich mir nun eine Klimaanlage kaufe, welche die Raumtemperatur herunterkühlt, zahle ich damit weniger (zumindest Heizkosten, Strom wohl eher nicht ). Paradox.
LOL
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der Mieter bezahlt nicht nur die Heizung, sondern auch die Messung. Klar kann der Vermieter Kalorimeter installieren, damit ist der Gerechtigkeit aber immer noch nicht Genüge getan. Jetzt müssten noch Fluxmeter in die Wände und in die Fußböden, damit der Wärmezu- und abfluss von den Nachbarn mit in die Rechnung eingeht. Alles machbar, Herr Nachbar, aber wer will das bezahlen?
Mir geht es doch gar nicht darum keine Heizkosten zu zahlen!
Es gibt doch den Grundumsatz usw. Nur wozu den Verbrauch mit
einem Verdampfer messen, wenn es NICHT dem Verbrauch
entspricht, sondern nur der Umgebungstemperatur, die ich, und
ich wiederhole mich gerne nochmal, gar nicht sooo warm haben
will. Das ist die Ungerechtigkeit.
Bis jetzt ging es um rein theoretische Messfehler. Wie gross der Messfehler in der Praxis ist haben wir noch gar nicht besprochen.
Normalerweise ist die Vorlauftemperatur etwa 60°C und so warm wird deine Bude nicht !!
Wenn dein Heizkörper abgedreht ist, hat der ja Raumtemperatur und der Verdunster somit auch.
Das mit dem direkten Sonnenlicht im Sommer ist auch nur eine theoretische Möglichkeit.
Wenn man Wohnungen mit reiner Nordlage und solche mit reiner Südlage hat, muss das auch beim Verteilschlüssel berücksichtigt werden.
Die Röhrchen sind halt die billigste Messmethode in der Anschaffung.
Nun ja, die Anzahl der Ausserwände, Dachgeschoß oder Mittenwohnung usw. werden doch berücksichtigt. Der Verbrauch ist das, was in die Heizungen reinkommt, und genau das sollte beim Verbrauch berechnet werden, nicht mehr und nicht weniger. Die anderen Punkte werden doch in die 50% Grundeteiligung nach Quadratmeter usw. reingerechnet.
Aber wenn ich durch eine schlechte Wärmedämmung oder von den Nachbarn mit Wärme zubombardiert werde, die ich gar nicht haben will, sie aber mitbezahle, so soll mir noch einer sagen, das wäre gerecht.
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