Heizkostenerfassung

An den Heizkörpern bei meiner Tochter sind zur verbrauchsgerechten Erfassung Verdunstungsröhrchen angebracht. Im Winter beträgt die Temperatur im Durchschnitt 20/21 Grad. Ab Frühjahr steigen die Zimmertemperaturen ohne Heizung auf gut 25 Grad. Dies wirkt sich doch sicher auch auf die Erfassung des Verbrauchs aus.Die Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus. Meine Frage: sind diese Verdunstungsröhrchen noch gesetzlich zulässig?

Moin, zitavia,

sind diese Verdunstungsröhrchen noch zulässig?

das sind sie, aus guten Gründen: Die Röhrchen zählen ja nicht die verbrauchte Wärmemenge, sondern den Anteil der Wohnung im Haus. Wenn also im Sommer 7 Striche in einer Wohnung verdunsten, wird das in den anderen Wohnung kein bisschen anders sein.

Gruß Ralf

Danke für Deine Antwort, drambeldier. Aber ich kann mich damit nicht so richtig zufriedengeben. Denn die Temperaturen ohne Heizung sind in den einzelnen Etagen sehr unterschiedlich. Natürlich gilt das für jede Jahreszeit. Aber es gibt auch Wohnungen, bei denen mehrere Zimmer auf der Nord- bzw. Ostseite liegen. da ist schon ein Unterschiedzu merken.
Gruß zitavia

Danke für Deine Antwort, drambeldier. Aber ich kann mich damit
nicht so richtig zufriedengeben. Denn die Temperaturen ohne
Heizung sind in den einzelnen Etagen sehr unterschiedlich.
Natürlich gilt das für jede Jahreszeit. Aber es gibt auch
Wohnungen, bei denen mehrere Zimmer auf der Nord- bzw.
Ostseite liegen. da ist schon ein Unterschiedzu merken.

Hallo,
da gebe ich dir Recht. Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip können Fremdwärme (durch Sonneneinstrahlung o.ä.) nicht von Heizungswärme unterscheiden.
Wenn die Wohnungen sich im „Fremdwärmeeintrag“ deutlich unterscheiden, führt das wie schon gesagt zu Ungerechtigkeiten.
Diese dürften sich aber dennoch im Rahmen halten, denn eine Raumtemperatur von 25°C (statt 20°C) durch Fremdwärme gegenüber einer Heizkörpertemperatur von 70°C im Heizbetrieb hat eine vergleichsweise geringe Verdunstung zur Folge.

Genauer wären elektronische Heizkostenverteiler mit Zweifühlerprinzip. Dort wird Fremdwärme erkannt und nicht gezählt.
Aber auch diese Messung lässt sich manipulieren.

Auf der ganz sicheren Seite ist man daher nur mir Wärmemengenzählern, die Vorlauf-, Rücklauftemperatur und Durchflussmenge messen.

Gruß Simon