Heizölkauf

Hallo

Ich soll für meine Familie rausfinden was die nun mit dem Heizölkauf machen sollen…

Also dachte ich schaue mal im Internet…
Aber Heizölkaufen übers Web?
Ist sowas ratsam?

Per google stösst man auf einige Anbieter, nur woher wollen wir wissen welcher auch gute Qualität liefert? Und nicht Normalöl als Premiumöl deklariert in den Tank kippt? Geschweige bei der Menge schummelt?

Wer hat Erfahrungen mit sowas?
Schliesslich gehts um 8500 Liter leider…ein Heidensümmchen für Rentner…

Oder wer hat sonst noch Tips für das Thema Heizölkaufen?
Leider langt es nicht mehr lange und da wird Rat etwas schwer…gehts hoch…oder gehts runter…und eben wo beziehen?

Vielen Dank…

Ähm, was heisst Heizöl-schwefelarm DIN 51603-1
Hallo

Nun stosse ich bei
http://www.fastenergy.de/heizoelpreise.htm
auf den Punkt Heizöl-schwefelarm DIN 51603-1?

Ich dachte die Kraftsoffe heizutage sind generell Schwefelarm?

Wo liegt der echte Vorteil gegenüber Premium, ausser das es mehr kostet?

…oder ist das nur fürs grüne Gewissen?

Hallo!

Aber Heizölkaufen übers Web?
Ist sowas ratsam?

Nehmen wir an, Du lebst in Dresden und findest per Web in Flensburg einen Heizölhändler, der den Saft um ein Zehntel Cent günstiger verkauft als der örtliche Höker. Was bringt Dir das? Erkundige Dich beim örtlichen Handel. Internet brauchst Du dafür nicht, Telefon reicht.

Und nicht Normalöl als :stuck_out_tongue:remiumöl deklariert in den :Tank kippt?

Bei leichtem Heizöl gibts kein „Normal“ und „Super“.

Geschweige bei der Menge schummelt?

Und das wolltest Du im Internet ermitteln? Meinst Du, auf den Homepages der Händler findet sich ein Hinweis, ob man bei der Befüllung schummelt? Du kannst Dich gegen Betrügereien schützen. Dafür mußt Du nur den Tankinhalt vor und nach der Befüllung kennen. Entweder hast Du eine brauchbare Meßeinrichtung am Tank oder Du mißt die Füllstände und rechnest die Volumina aus.

Schliesslich gehts um 8500 :Liter leider…ein :Heidensümmchen für Rentner…

Wozu brauchen die Rentner über 500 qm Wohnfläche mit 4 m Raumhöhe? Anders ist so ein gigantischer Heizölbedarf kaum zu erklären.
Spaß beiseite: Für ein Haus durchschnittlicher Größe, mit trockenen Wänden und halbwegs zeitgemäßer thermischer Isolation benötigt man nur einen Bruchteil der Heizölmenge. Je nach Region, Lage und Zuschnitt der Gebäude kann man mit 8.500 l Heizöl mit moderner Technik mindestens 10 Einfamilienhäuser heizen! Wäre es vielleicht angesagt, über Trockenlegung und Isolation nachzudenken?

Gruß
Wolfgang

Sammelbestellung machen!
Hallo!

Ich denke mal, je weniger Schwefel drin ist,
um so weniger Asche setzt sich im Ofen ab.
Auch sollen angeblich die Edelstahl-Abgasrohre irgendwann mal zerfressen sein, was auch vom Schwefel kommen könnte.

Allerdings solltest Du dich vorher mal beim Heizungsbauer oder Schornsteinfeger erkundigen.
Unser Heizungsbauer hat mit sogar von dem Premium-Hezöl dringend abgeraten, weil es mit unserem Brennertyp da häufig Probleme geben würde.

Wir haben vor ca. 2 Monaten mit der Nachbarschaft eine Sammelbestellung gemacht, so dass 40 000 Liter zusammengekommen sind.
Das hat einen Preis von 44 Ct. gebracht.

Grüße, Steffen!

Danke an beide, Antwort, weiss noch wer was?
Hallo

Danke für die ersten beiden Antworten…

Sammelbestellung ist leider nicht,…schon versucht, aber die Nachbarn haben Gas und auch sonst ergibt sich nichts…

Ja, Wolfgang, ist Altbau, sehr hohe Wände…zwar neue Heizung drin, aber eben recht gross. Dazu ein paar Mieter die leider per offenem Fenster heizen. Und die Mieteinnahmen decken nicht die Kosten da nicht voll vermietet. In der ganzen Stadt steht zuviel leer…
Teufelskreis…daher auch kein Geld für Totalrenovierung…
Den Mietern haben meine Eltern schon gedroht das die Miete um 5-10 EUR wegen den Heizkosten hochgehen wird. Die sind aber leider auch nicht wirklich flüssig und spielen da nicht mit… (wegen 60 EUR im Jahr, in Relation zu 5000 EUR Heizöljahreskauf - ohne Kommentar)

Egal aber wie die Lage ist, hat jemand noch Tips zur Grundfrage ?

Danke

Hallo Wolfgang,
bitte ein bißchen freundlicher! Warum meckerst Du den Fragenden so an?
Zum Thema: „Rentner brauchen für 500 m2 und 4 Meter Raumhöhe eine Heizölmenge von über 8000 Liter…“ Diese Ironie ist nicht nötig.
Ich lebe in einem alten Haus auf dem Land, knappe 2.30 Meter Raumhöhe, freistehend auf einem windigen Hügel, ohne andere schützende Häuser. Im Winter haben wir es leicht -10Grad. Mit den genannten 8000 Litern kommen wir im Jahr kaum aus. Feine Idee von Dir, alles mal eben zu isolieren.
Manche alten Häuser sind nicht mehr so leicht wirklich effizient zu isolieren, weil man sie ausschachten, neu verkleiden, das Dach komplett auseinandernehmen, den Keller trocken legen, und zum Schluß eine neue Heizungsanlage einbauen müßte.
Leider weiß ich auch keine Lösung auf die Anfrage des Wer-Weiss-Waslers.
Aber Dein Tonfall hat mich geärgert.
Trotzdem schöne Grüße von
Kerstin

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Hallo!

Hier http://www.getoel.de/ kannst Du Dich über die aktuellen Heizölpreise Deiner Region informieren. Die einmalige Registrierung ist kostenlos. Interessant ist auch der „Heizöl-Chart“.

Bestellungen sammeln und 'rumtelefonieren bei den örtlichen Heizölhändlern ist trotzdem unerlässlich, um ein paar Cent zu sparen.

Viele Grüße
Armin

Hallo Kerstin!

Warum meckerst Du…

Bitte fasse weder das vorige noch dieses Posting als Meckerei auf.

Mit den genannten 8000 :Litern kommen wir im Jahr :kaum aus. Feine Idee von Dir, :alles mal eben zu isolieren.

Darin liegt ja gerade das Problem, dass mit „mal eben“ nichts zu machen ist. Deshalb findest Du in meinem Posting auch keinen Tipp, „mal eben“ etwas zu tun.

8000 l leichtes Heizöl EL kosten derzeit runde 4.000 €. Man kann getrost von weiter steigenden Preisen ausgehen. Jeder Euro für Heizöl, das unnötigerweise verbrannt wird, schmälert das Portemonnaie und schmälert die Möglichkeit, Gegenmaßnahmen zu finanzieren. Es muss ja nicht alles sofort passieren, nach und nach kommt man auch zum Ziel.

Die erste Maßnahme muss regelmäßig die Trockenlegung des Hauses sein, weil zu hohe Feuchtigkeit im Gemäuer jegliche thermische Isolierung wirkungslos macht. Von Schimmelgefahr noch gar nicht zu reden. Trockenlegung nach allen Regeln der Kunst kostet nicht viel, ist nur viel Arbeit. Dabei ist mit Planung und Überlegung vorzugehen. Billigmaßnahmen auf die Husche oder gar das Eso-Zeuchs mit geheimnisvollen auf die Kellerwände wirkenden Kräften sind Geld- und Zeitverschwendung. Wer die Trockenlegung selbst macht und sorgfältig arbeitet, spart schon in der ersten Heizperiode so viel Heizöl ein, dass das Material für die Maßnahme bezahlt ist. Ganz nebenbei wird das Wohnklima gesünder und der Keller mutiert von der muffigen Höhle zum nutzbaren Raum.

Alle weiteren Maßnahmen werden deutlich kostspieliger. Das Haus einfach in eine dicke Isolierung einzupacken, nützt nichts. Sämtliche Fenster müssen dafür in die Ebene des größten Temperaturgefälles versetzt werden und es ist für ordentliche Belüftung zu sorgen. Auch solche Maßnahmen lassen sich zeitlich strecken.

Je nach handwerklichem Geschick, Kassenlage und vielleicht ohnehin fälligen Erneuerungsmaßnahmen kann man weitere sinnvolle Dinge tun. So kann man die Warmwasserversorgung auf Durchlauferhitzer umstellen, damit der Heizkessel nur in der Heizperiode in Betrieb ist. Man braucht keine Heizungsregelung mit Außentemperaturfühler (die Dinger machen bei der Kellerbelüftung Sinn, aber nicht an der Heizung), während elektrisch steuerbare Heizungsventile, die die Temperierung jeden Raumes nach seiner Nutzung erlauben, sich binnen kurzer Zeit bezahlt machen. Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen.

Es ist ein Widerspruch, hohe Heizölkosten zu beklagen und andererseits mit einer technischen Ausstattung zu schaffen, die dem Standard früherer Generationen entspricht. Technisch ist es inzwischen möglich, ganz ohne Öl, Gas und Kohle für Heizzwecke auszukommen und gar keinen Brenner mehr im Haus zu haben. Es ist technisch möglich, nur mit chemisch gespeicherter
Sonnenenergie übers Jahr zu kommen. Das ist der eine Extremzustand, dem das andere Extrem gegenüber steht, bei dem ein 100 Jahre alter technischer Stand und ebenso alte Gewohnheiten auf das heutige Preisniveau für Brennstoffe treffen.

Mit irgend bezahlbaren Maßnahmen läßt sich aus einem alten Gebäude kein Haus machen, das sich nur aus der Sonne beheizen läßt. Außerdem gibts nicht nur finanzielle Grenzen. Man muss sich hüten, ein in seiner Substanz gut erhaltenes altes Haus mit eigenem Charakter und von seinen Bewohnern lieb gewonnen, unwiderbringlich zu verschandeln, um Energie zu sparen. Aber Maßnahmen wie die Trockenlegung, zeitgemäß isolierte Fenster, eine Belüftung auf aktuellem technischen Stand und sinnvolle Technik von Heizungsanlage und Warmwasserbereitung müssen das äußere Erscheinungsbild eines alten Gebäudes überhaupt nicht berühren. Von wenigen Ausnahmen abgesehen geschieht seitens der Hauseigentümer viel zu wenig, obwohl sich die Maßnahmen schon über die Heizkosten amortisieren, selbst wenn man Substanzerhaltung, Wertsteigerung und die Verbesserung des Wohnklimas unberücksichtigt lässt.

Zum Schluß noch dies: Wenn man für teuer Geld abertausende Liter Heizöl durch den Schornstein bläst und sich dann Gedanken macht, ob man für noch mehr Geld statt Heizöl EL lieber Heizöl schwefelarm oder Premium kaufen soll, fällt es mir schwer, sachlich zu bleiben. Das viele Geld ist in Maßnahmen zur Einsparung von Heizöl sinnvoller angelegt, weil man dabei Umwelt und Kasse in einem Aufwasch entlastet.

Gruß
Wolfgang

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Hallo!

Dazu ein paar Mieter die :leider per offenem Fenster :heizen… Den Mietern haben :meine Eltern schon gedroht :das die Miete…

Wenn Reden nichts hilft, muss man sich empfindlichere Organe als Ohren und Hirne suchen. Das empfindlichste Organ des Menschen ist sein Portemonnaie. Eine Verbrauchsmessung in den Wohnungen und entsprechende Belastung der Mieter über separat abzurechnende Heizkosten führt auch bei hartleibig-ignoranten Zeitgenossen zum Überdenken des Verbrauchsverhaltens.

Gruß
Wolfgang

Schummeln
Hi!

Ich weiss nicht wie es in Deutschland ist, aber in Österreich wird fast nur mehr temperaturkompensiert mit 15° abgegeben.

Deshalb solltest du schon bei Angebotslegung darauf achten. Da gibts Preisunterschiede.
Wenn der Fahrer kommt, lass ihn vor Entladung einen sogenannten 0-Abdruck machen. So kannst du sicher sein, dass nicht schon eine Menge am Zähler ist, die du dann mitbezahlen kannst.

Grüße Dusan

Hallo,

habe vor kurzem im TV gesehen, was für Tricks sich einige Heizöllieferanten einfallen lassen.
Als Beispiel waren angegeben, wie von Dusan bereits erläutert, daß schon ein bestimmter Betrag/eine bestimmte Menge auf dem Zähler voreingestellt ist. Dann gibt’s auch noch die Möglichkeit, LUFT durchzupumpen…
Mein Tip außer dem

sogenannten 0-Abdruck

Den Fahre KEINE SEKUNDE aus den Augen lassen und auf kleine Holzklötzchen achten. Eventuell bei jedem Handgriff „auf blond“ machen und fragen, was er da gerade macht.
Gruß
Sticky

PS: Wenn du mit der Lieferung zufrieden bist, spricht nichts dagegen, dem Fahrer ein Scheinchen als Trinkgeld zuzustecken.

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Hallo Wolfgang,
danke für Deine lange und informative Mail!
Ich will nun auch nicht mehr von Meckern sprechen.
Deine Experten-Informationen zeigen, was einem als Laien (und damit meine ich auch die Situation in meinem Haus) alles nicht bewußt ist.
Allein das Thema: Heißwasser-Versorgung mit Durchlauf-Erhitzer statt komplette Heizungsanlage… Wir haben hier seit mehreren Jahre verschiedene Heizungstechniker durch das Haus geistern, die mit vielen Vorschlägen kommen… Und trotzdem springt die Heizung an, obwohl es draußen 25 Grad sind, weil sie warmes Wasser präsentieren will.
Das Trockenlegen von Häusern - ein extra-Kapitel. Du hast Recht, man kann vieles davon selber machen. Nun ist leider nicht jeder Mensch ein Handwerker.Es tat mir nur leid um den wer-weiss-was-Fragenden, der wie so viele Andere versucht, den absurden Ölkosten zu entgehen.
Entschuldige mein Meckern über Dein (nicht so gemeintes) Meckern.
Grüße von Kerstin

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