Habe diese Woche in meinem frisch gemieteten Häuschen schon etwas gefroren und deshalb die Heizung angestellt, auch, damit Kälte gar nicht erst ins Mauerwerk kriecht und sich dort einnistet. Jetzt ist wieder ein Hoch gemeldet, mit Sonnenschein und höheren Temperaturen, Heizen kann man also wieder sein lassen. Was ist nun wirtschaftlicher: Ölheizung zwischendurch wieder ganz ausstellen oder weiterlaufen lassen, weil es schließlich doch auf Herbst & Winter zugeht? (Bisher hatte ich eine Mietwohnung, da hat man einfach den Heizkörper angedreht, wenn’s kühl war, deshalb habe ich keinen Schimmer davon, wie man eine Heizung wirtschaftlich betreibt…)
Danke & Gruß,
Eva
Hallo Eva!
Du wirst hier viele Meinungen hören und jeder ist von seiner überzeugt.
Aber - das kann man nur durch einen Test feststellen.
Beide Möglichkeiten durchprobieren über einen Zeitraum von vielleicht 14 Tagen.
Gruß max
Hallo Eva,
nicht heizen ist immer billiger. Immer wenn das Haus beheizt wird, entweicht Wärme durch Wände und Fenster per Wärmeleitung. Durch notwendiges Lüften entweicht erwärmte Luft. Das alles ist normal. Nicht heizen und wegen der Kälte dann auch auf das Lüften zu verzichten führt zu Schimmelpilzen und da kann die Sanierung teuer werden.
Ich empfehle: Heize wenn dir kalt ist, denn dazu ist die Heizung da.
Eine moderne Heizung hat eine einstellbare Heizgrenztemperatur. Die wird man Anfangs mal auf 18 Grad einstellen, bei gut gedämmten Häusern reichen auch 16 Grad. Wird diese Temperatur unterschritten, geht die Heizung dann von allein los. Im Sommer schaltet man auf „Sommer“. Dadurch wird nicht mehr geheizt, sonst geht an kühleren Sommerabenden jedesmal sinnloserweise die Heizung los. Irgendwann musst du dich entscheiden wieder auf Winter zu schalten und die Heizgrenztemperatur wieder zu benutzen. Stelle nicht zu viel daran herum, moderne Regelungen können selbstlernend sein. Das würdest du durch ständiges Umschalten stören. Freue dich wenns warm ist drinnen und sei nicht so geizig.
Gruß
Tilo
Freue dich wenns
warm ist drinnen und sei nicht so geizig.
Hi Tilo!
Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus
Ich fühle mich nur wohl, wenn’s mollig warm ist (war das nicht ein toller Sommer? 4o° - so muss es sein!), da bin ich gar nicht knauserig. Ich wollte nur vorsichtshalber nachfragen, wie man’s am klügsten handhabt, damit mich näxtes Jahr bei der Heizkostenabrechnung nicht der Schlag trifft.
Geuß,
Eva
Gedankenanstoß nach diesem Sommer…
Hier http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… schrieb ich was dazu…
gruß
dennis
Aber - das kann man nur durch einen Test feststellen.
Beide Möglichkeiten durchprobieren über einen Zeitraum von
vielleicht 14 Tagen.
Hallo Max!
Ich denke, ich lasse sie „auf kleiner Flamme“ weiterlaufen, denn der Altweibersommer is nix Dauerhaftes und nachts ist es trotzdem schon empfindlich kalt. Wenn ich das Haus angenehm temperiert halte, muss ich nachher, wenn’s richtig klt wird, nicht heizen wie verrückt, damit’s überhaupt mal warm wird.
Ich sitze täglich viele Stunden am PC, und dabei auch noch frieren? Neeee!
Gruß,
Eva
Hallo Eva,
ich wollte damit nur ausdrücken, dass der Unterschied so gering ist, dass du da keine großen Bedenken haben brauchst. Wirklich sparen kannst du mit geringerer Raumtemperatur bei sehr niedrigen Aussentemperaturen.
Gruß
Tilo
… je nach REgelung schaltet sich die Heizung von alleine ein, wenns draußen soundsoviel °C kalt (außentemperaturgeführte Regelung) ist. Also: Heizungsanlage eingeschaltet lassen und das Regelgerät programmieren.
Grüße Netti
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Hallo,
ich mache das so:
Wenn es draußen warm ist, wird die Heizung ausgeschaltet (ganzen
Sommer über, nur ca. 1/2 Stunde pro Tag für’s Warmwasser).
Das spart etwas Gas, aber die Heizungselektronik und die Pumpe
brauchen ja auch noch Strom, der wärend der gesamten Zeit.
Habe diese Woche in meinem frisch gemieteten Häuschen schon
etwas gefroren und deshalb die Heizung angestellt, auch, damit
Kälte gar nicht erst ins Mauerwerk kriecht und sich dort
einnistet.
LOL, wieviel Beine hat den so eine Kälte? Wie kriecht die den da so
rein?
Aber im Ernst. Solange es tagsüber noch so warm ist und die Sonne
noch sommerlich warm scheint, kriecht da nix ins Mauerwerk.
Jetzt ist wieder ein Hoch gemeldet, mit
Sonnenschein und höheren Temperaturen, Heizen kann man also
wieder sein lassen. Was ist nun wirtschaftlicher: Ölheizung
zwischendurch wieder ganz ausstellen oder weiterlaufen lassen,
Ausschalten ist immer sparsamer, als etwas im Standby ständig
mitlaufen zu lassen. Das gilt nicht nur für Stereoanlage, Fernseher
Videorecorder und sonstige Geräte.
weil es schließlich doch auf Herbst & Winter zugeht?
Wenn es eine normale, vernüftig dimensionierte Heizung ist, dann
schafft die das dann Problemlos innerhalb kurzer Zeit.
Sonst hättest Du im Winter bei richtigen Frost ein ernstes Problem.
Gruß Uwi
Hi!
Etwas amüsiert hab ich die Beiträge verfolgt und muß ehrlich gesagt immer wieder feststellen, daß manche Leute einfach nur schreiben, um etwas zu schreiben, aber der Inhalt wahrlich zweifelhaft erscheint.
Mal Grundsätzliches zu einer Heizung. Es nutzt niemanden, wenn er friert oder?
Also heizen wir und nun geht es darum, die Energie so gezielt wie irgend möglich einzusetzen und auszunutzen. Wir wollen doch nicht die Aufmerksamkeit des blauen Umweltengel und Trittin auf uns ziehen oder?
Sicher ist es richtig, daß eine Heizung nichts verbraucht, wenn sie ausgeschaltet ist. Aber relativieren wir das und vergleichen einmal die Kosten zwischen einer ausgeschalteten Heizung und den neuen Umwälzpumpen, die nämlich exakt aus diesen Grund fällig werden, weil viele diesen irrsinnigen Sparzwang unterlegen sind, alles auszuschalten, was irgendwie auch nur ein paar Cent Kosten/Jahr verursachen könnte.
Ich will das auch nicht weiter ausweiten, weil diese Klugscheißer eh alles besser wissen und ich selbst, durch Notdiensteinsätze geplagt, das halbe Jahr exakt aus diesen Grund unterwegs bin, festsitzende Umwälzpumpen auszutauschen. Das ist nicht weiterhin tragisch, denn ich lebe davon, freue mich immer wieder aufs Neue über jeden neugewonnenen Klugscheißer.
Nun mal Spaß beiseite: Das Grundprinzip einer Heizung und der dazugehörigen Regelung muß man verstehen lernen. Die beste und teuerste Regelung nutzt niemanden etwas, wenn sie falsch programmiert ist.
Grundsatz einer Regelung: Heizkörperventile im Wohnzimmerbereich voll auf. Muß man diese drosseln, weil es zu warm wird, heizt der Kessel schon viel zu hoch. MERKE: Bereitschaftswärme kostet unnutzt Geld!
Jetzt greift eins ins andere. Muß ich Ventile drosseln, weil es zu warm wird und der Heizkessel zu viel Bereitsschaftswärme produziert, die ich eigentlich überhaupt nicht benötige, klappt auch der Rest (Nachtabsenkung) nicht.
Lebendes Beispiel (tausendmal erlebt): Ich höre auf den Nachbar XY und drossel meine Thermosstatventlie von Stellung 5 auf 3, weil Drei in etwa 20 bis 22° entsprechen sollten und das bei einer Außentemperatur von rund 0°C, heize ich viel zu hoch. Besser ist, die Ventlie auf Stellung 5 zu belassen und die Temperatur des Wohnzimmer am Kessel zu steuern. Heizkurve und Niveau müssen entsprechend dem Haustyp angepaßt werden. Das ist eine etwas nervige Angelegenheit, aber einmal eingestellt klappt das auch. Nur dann und auch nur dann greift auch die Absenkung und damit auch das eigentliche Einsparungspotenzial einer Regelung. Vorab: Die Heizkurve ist individuell und der Beschreibung der Regelung zu entnehmen. Ich kenne die Anlage und somit auch die Regelung nicht. Sollten diesbezüglich Fragen aufkommen, dann bitte mit der genauen Angebe des Kesseltyp und der Regelung.
Das Niveau ist dafür gedacht, den Haustyp individuell auf die Umgebung und seinen Stil anzupassen. Viele Häuser in freier Wildbahn gebaut und schlecht isoliert benötigen bereits bei einer Außentemperatur von nur 15°C Heizbetrieb. Niedrigenergiesparhäuser hingegen brauchen erst im Minusbereich mit dem Heizen beginnen.
90% der Regelungen sind nicht dem Haustyp angepaßt und führen dadurch auch zu einem erhöhten Verbrauch.
Zur Physik: Wärme wandert immer zur Kälte! Nur gibt es wie bei so vielen Dingen im Leben einen Knackpunkt. Luft als solches ist der mit Sicherheit schlechteste Wärmeträger, den man sich vorstellen kann. Gerade trockene Luft, erreichbar durch mangelndes Lüften und überheizen der Räume, trägt maßgeblich zur Energieverschwendung bei. Ein bis zweimal das Fenster pro Tag aufzureißen und gründlich durchzulüften kann nicht schaden, zumal sich der Anteil der Feuchtigkeit in der Luft erhöht und somit auch die Wärmeleitfähigkeit.
Die Angst vor Schimmelpilzen! Bei ein bis zweimaligen Lüften pro Tag ist es unwahrscheinlich die Schuld für Schimmelpilze beim Wohnungsnutzer zu suchen. Eher ist dafür die moderne, oberflächliche Art Wohnungen zu erstellen verantwortlich. Werden noch feuchte Wände mit Gipsputz versehen, so brauche ich mich um etwaige Mitbewohner keine Sorgen mehr zu machen, denn die kommen bestimmt. Da hilft kein Heizen, da hilft kein Lüften, sondern nur noch die Abrißbirne.
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