Liebe/-r Experte/-in,
wir wohnen jetzt in einem Haus (zur Miete) und müssen uns um die Heizungsanlage entsprechend selbst kümmern, leider ist mir das ganze noch ein bißchen rästelhaft, ich hoffe, man kann mir hier weiterhelfen.
Die Heizungsanlage wird mit Öl betrieben, es handelt sich um eine Anlage der Firma Schäfer, die - so weit ich recherchieren konnte, nicht mehr existiert. Ich habe in den Räumen Stellantriebe von ELV (FHT-80) installiert, da wir die schon in der alten Wohnung hatten.
Die Heizungsanlage hat jetzt ein Modul, über das mit einer Zeitscheibe Werte für Komfort- und Spartemperatur gesetzt werden können (leider nur für jeden Tag identische Werte). Darunter ist ein Regler, der verschiedene Betriebsmodi einstellt (Aus, Programmwechsel Komforttemperatur / Aus, Programmwechsel Komfortemperatur / Spartemperatur, Dauerhaft Komforttemperatur, Dauerhaft Spartemperatur, Handbetrieb).
Besagter Regler befindet sich derzeit in Stellung „Aus“. Und da kommt schon meine erste Frage: Meinem Verständnis nach dürfte jetzt nur die Warmwasseraufbereitung laufen. Öffne ich aber einen Stellantrieb, wird die Heizung trotzdem warm. Warum?
Die zweite, viel allgemeinere Frage ist noch, wie ich vorgehen soll, um ein möglichst angenehmes Klima bei gleichzeitig effizientem Energieverbrauch zu erzeugen. An fünf Tagen die Woche ist tagsüber niemand zu Hause, was sich mit der Zeitscheibe ja gut abbilden läßt: Morgens wird Wärme für Bad und Küche benötigt, Abends für Wohnzimmer, die individuelle Raumregelung übernehmen ja die Stellantriebe gemäß ihrem eigenen Programm.
Aber wie soll ich am Wochenende verfahren? Muß ich tatsächlich immer in den Keller, um vom Programmmodus auf den Komforttemperatur-Modus an an der Anlage umzuschalten?
Für erhellende Hinweise wäre ich sehr dankbar, ich hoffe, die Beschreibung war ausreichend plastisch.
Viele Grüße,
Markus