Hallo Erwin,
entschuldige, dass ich mich erst heute melde.
Wie groß der einzusentzende Heizkessel sein muss, hängt von der Heizlast ab. Diese bemisst sich nach dem Alter, der Bauart, der Größe und der Geometrie eines Gebäudes. Man kann sagen, je älter das Gebäude, desto höher die Heizlast. Es gibt Näherungsformeln, mit der man sie bestimmen kann.
Bei dir beträgt die installierte Leistung z.Z. ca. 90 W/m², was auf ein älteres Gebäude (Baujahr vor 1960) oder einen zu großen Kessel schließen lässt.
Nach Möglichkeit soll der Heizkessel nicht größer als unbedingt notwendig ausgelegt werden, da sonst die Wirtschaftlichkeit sinkt. Auslegungszuschläge, die früher üblich waren, sind nicht mehr zulässig.
Auf alle Fälle ist es bei dir nicht nur mit dem Austausch des Kesseln erledigt. Die Anlage muss auch einen Pufferspeicher erhalten. Er ist ab einer bestimmten Leistung der Anlagen (glaube ab 15 kW) vorgeschrieben.
Falls du dich ernsthaft mit einer Holzheizung beschäftigst, wäre es sinnvoll, du würdest einen Energieberater, der sich mit erneuerbaren Energien auskennt, zu Rate ziehen. Er kann dir dann auch mögliche Schwachstellen der Gebäudehülle aufzeigen.
Die Beratung kostet zwar ein Honorar, aber das wird durch das BAfA gefördert. Das kannst du hier nachlesen.
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatu…
Solltest du noch Fragen haben, kannst du dich gern melden. Ich bin jetzt wieder täglich on, kannst dich also auch am WE melden.
Gruß Lothar