Liebe/-r Experte/-in,Ich beheize mein Einfamilienhaus seit 8 Jahren mit einem Brennwertgerät der Marke Buderus mit angeschlossener Fussbodenheizung ohne Mischer.Seit Oktober diesen Jahres habe ich mir einen wasserführenden Kachelofen
8 KW angeschafft und wird im Wohnzimmer mit Holz beheizt.
Vorlauf und Rücklauf habe ich paralell zur Gasheizung angeschlossen aber zum Brennwertkessel abgeschiebert.
Wenn ich nach 10 Uhr abends ins Bett gehe wird ja kein Holz mehr aufgelegt und die Heizung wird Kalt.Also suche ich eine Lösung wenn mein Kachelofen kalt wird, dass dann die Heizung also Brennwert automatisch anspringt und die Heizung übernimmt.Geauso umgekehrt wenn ich den Kachelofen
anheize dass dann bei einer bestimmten Vorlauftemperatur
die Heizung wieder ausgeht.Befragungen bei mehreren Heizungsbauer in meiner näheren Umgebung führten zu keinen zufriedenstellenden Ergebnissen.Ich bin für jeden
Vorschlag zur Lösung meiner Heizung dankbar.
mit freundlichen Grüssen
Steiner
3-Wege Umschaltventile mit entsprechender Regelung einsetzen.
Herr Steiner,
Sie benötigen einen Pufferspeicher für den Kaminofen!
- wegen der sicherheit (ist Vorschrift)
- kann dann die steuereinheit des brennwertgerätes die temperatur abfragen und der heizung den befehl geben heizen oder nicht heizen.
das ist die einzigste richtige lösung.
nette grüße,
haag
Hallochen, Herr Steiner!
Vor dem Selberbasteln fragen, wäre besser gewesen! Welcher Heizungsbauer sollte jetzt auch Interesse haben, sich darum zu kümmern? Am Material ist nichts mehr zu verdienen und Handwerksleistungen nach Stundensatz zu bezahlen, werden Sie nicht wollen…
Eine Lösung, die Sie auch selber noch in die Reihe kriegen könnten wäre, im Kamin(Rauchrohr) einen Rauchgas-Thermostaten zu platzieren, der dessen Signale „jetzt wird es warm hier“ bzw. „kein warmes Abgas mehr“ an die Therme weiterleitet, um diese dadurch zu blocken bzw. entblocken. Auf der Platine sind i.d.R. entsprechende Kontakte dafür vorgesehen.
Für das Problem „zu warmes Wasser in den KachelofenTaschen“ müssten Sie sich etwas Ähnliches einfallen lasssen, um die Pumpe in der Therme zu steuern. Da reicht ein Anlegefühler mit entsprechender Gegenstelle, die das Signal auswertet und reagiert.
Auch wenn alles so einfach erscheint und man geneigt ist, alles selber zu machen, so werden doch oft Dinge tangiert, für deren Lösung es Leute gibt, die extra dafür die Schulbank gedrückt haben…
Und vergessen Sie bei allem nicht, dass sicherheitsrelevante Dinge beachtet werden müssen! (Größe des Ausdehnungsgefäßes, Abfangen eventueller Übertemperaturen, galvanische Korrosionsgefahren,…, um nur einige zu nennen). Der Schornsteinfeger muss ,übrigens auch bei jeder Veränderung am Heizungssystem sein O.K. geben.
In diesem Sinne:
Frohe Weihnachten und lassen Sie das Basteln wenigstens während der Heizperiode sein…!
Freundliche Grüße
Peter Neidigk
Tach erstmal. Die Sache ist eigentlich nicht so schwierig.In die beiden Vorläufe(GB…,Ofen)wird in Flussrichtung ein Rückschlagventil eingebaut,in den Vorlauf des Ofens zusätzlich ein Thermostat welches zwischen 20°C und 60°C schaltet.Das Thermostat wiederum schaltet bei fallender Temperatur ein Schütz. Mit dem Schütz wird die Pumpe vom Ofen weggeschaltet, die GB… über einen Schließer eingeschaltet. Die meisten Thermen verfügen dafür über einen Eingang. Der Schieber kann dann offen bleiben. Das Thermostat so nah wie möglich an den Ofen setzen.
Hoffe ich konnte erstmal helfen. Gruß Ferdi
Sehr geehrte Herr/Frau Steiner,
es ist also eine Fußbodenheizung da, die mit dem Garbrennwertkessel erwärmt wird und ein Kachelofen, der im Wohnzimmer mit Holz beheizt wird und auch in andere Räume hinübergeht und dort die Wärme mittels Wärmetauscher im Wohnzimmer und Leitungen im Kachelofen werteilt.
Wenn ich es recht verstehe, so soll die Temperatur tagsüber bis 22.00 und darüber hinaus gleich hoch sein. Weshalb soll in der Nacht die gleiche Wärme vorhanden sein wie am Tag? Es ist doch nur notwendig, daß es dann in der Nacht im Schlafzimmer nicht weniger als z. B. 17 Grad hat. Ich dachte die anderen Räume müßten in der Nacht nicht so warm sein?
Wie läuft denn die Steuerung der Heizung? Heizt der Kessel nach der Außentemperatur > Außentemperaturfühler? oder Innentempertaturfühler?
Telefonisch bin ich tagsüber unter 089 9091214 zu erreichen.
Viele Grüße aus Bayern
Georg Kurz
Hallo Erwin Steiner,
leider kann ich erst jetzt antworten, hoffe aber es hilft dir trotzdem
Wie wäre es mit einem Fühler der die Temperatur des Kachelofens überwacht und beim Unterschreiten eines eingestellten Wertes den Brennwertkessel in Gang setzt und gleichzeitig beim Überschreiten den BR.Kessel aus stellt? Wenn es nicht möglich ist den Fühler direkt an die Steuerung des Kessels anzuschließen helfen auch Magnetventile die die entsprechenden Rohrleitungen vom und zum Kessel öffnen bzw. schließen.
Gruß Ferdi
man muß das ja nicht Alles so kompliziert machen. Im Klartext haben Sie ein Heizungssystem mit zwei Wärmeerzeugern. Diese können entweder in Reihe, oder parallel geschaltet werden. Ich gehe davon aus, daß Ihre Therme in irgend einer Form über eine automatische Vorlauftemperaturregelung verfügt. Wenn Sie bei einer Reihenschaltung den Kachelofen in den Rücklauf vor der Therme einbinden, gaukeln Sie der Therme vor, daß das System praktisch keine Energie benötigt, da bezogen auf die Rücklaufeintrittstemperatur zur Therme kein, oder nur wenig nachgeheizt werden muss. Damit erübrigt sich auch das Problem wenn Sie im Ofen nicht mehr nachlegen, dann übernimmt wieder die Therme
Ich praktiziere eine ähnliche Lösung übrigens erfolgreich seit Jahren mit meinem offenen Kamin, und mit meiner Solaranlage. Als normalen Wärmeerzeuger habe ich eine Luft-/Wasserwärmepumpe. Keinen zusätzlichen Schnickschnack wie z.B. Pufferspeicher und aufwendige Regelung. In meinem Fall arbeiten praktisch 3 Wärmeerzeuger in ein System, es muß nur auf den Abgleich der Wassermengen geachtet werden, was aber über eine hydraulische Weiche kein Problem darstellt. Wenn tagsüber die Sonne scheint, übernehmen meine Vakuumröhrenkollektoren die Beheizung, entweder voll oder teilweise. In der Regel feuere ich abends den Kamin an, dann speise ich diese Energie in den Kreislauf ein. Wenn das nicht ausreicht, heizt die Wärmepumpe nach, aber sie heizt nur nach (natürlich habe ich Nachstromtarif). Wenn garnichts geht, heizt nur die Wärmepumpe. Mein regelungstechnischer Aufwand geht eher gegen Null. Wie in den meisten Fällen, ist weniger eben mehr. Machen Sie sich die Mühe, und unterhalten Sie sich mal mit einem Ingenieur der Fachrichtung Heizung, der hat gelernt, derartige Probleme zu lösen. Kann sein daß er für seine Arbeit ein paar Euronen verlangt, aber wenn er etwas von der Sache versteht, löst er sicher Ihr Problem zu Ihrer Zufriedenheit.
Nicht vergessen, Sie haben bereits alle notwendigen Voraussetzungen bzw. Bauteile, es fehlt nur die richtige Verbindung bzw. Einbindung der Komponente untereinander.
Mit freundlichen Grüßen
Ernest P. Sukup