welche Heizung hat welche Vor- und Nachteile?
Auch im Zusammenhang mit dem Bodenbelag.
Kann man da sagen Fußbodenheizung nur mit dem oder dem Material,
sonst lieber normale Heizung oder umgekehrt?
Wie danken für Rat und Hilde!
Sebatsian
welche Heizung hat welche Vor- und Nachteile?
Auch im Zusammenhang mit dem Bodenbelag.
Kann man da sagen Fußbodenheizung nur mit dem oder dem Material,
sonst lieber normale Heizung oder umgekehrt?
Wie danken für Rat und Hilde!
Sebatsian
welche Heizung hat welche Vor- und Nachteile?
Hi Sebastian,
der große Vorteil von Fußbodenheizung ist die Energie-Einsparung! Und die funktioniert so:
Da die Füße wärmer als bei „normaler“ Heizung sind, fühlt sich der Mensch bei ca. 5°C niedigerer Raumtemperatur schon wohl.
Mit 5°C niedrigerer Raumtemperatur wird die Temperaturdifferenz zur Außenluft eben um diese 5°C kleiner und das spart Energie, denn diese Temperaturdifferenz ist proportional dem Heizenergie-Verbrauch.
Beispiel:
Außentemperatur +5°C
„normale Heizung“ Innentemp. 23°C
Temp.-diff. 18°C (oder 18K)
Fußbodenheizung Innentemp. 18°C
Temp.-diff. 13°C (oder 13K)
13/18 = 0,72
also 28% Energie-Einsparung!
Gruß
Pat
Guten morgen,
es kommt am meisten auf das Heizungssystem an. Wenn du z.B. eine Wärmepumpe installierst, dann läuft diese mit einer Systemtemperatur von ca. 35/28°C für diese kommt nur die FBH (Fußbodenheizung) in betracht. wenn du mit einem Holzofen heizt, kannst du die Heizkörper auf 70/55°C auslegen, bei einem Brennwertgerät Öl ( der K-Punkt liegt hier bei 49 °C)solltest du die Heizköper auf 50/40°C auslegen und bei einem Brennwert Gas ( K-Punkt 59 °C) solltest du die Heizkörper auf 60/45 auslegen. bei Brennwerten ist es aber besser je niedriger die Systemtemperatur desto höher der Wirkungsgrad.
Daraus folgt wieder je niedriger die Systemtemperatur desto weniger Heizleistung und deshalb sollte die Gebäudehülle gut gedämmt sein und so weiter.
Hoffe dir einen gedankenanstoß gegeben zu haben energie als Kostenfaktor auch mit einzuberechnen.
Gruß
Sascha
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo!
Daraus folgt wieder je :niedriger die :Systemtemperatur…
…desto großflächiger müssen die Heizflächen sein. Von daher landet man bei einer Fußbodenheizung.
Eine Heizungsanlage hat eine Lebensdauer von vielleicht 30 Jahren. Ohne viel Phantasie läßt sich prognostizieren, daß innerhalb dieses Zeitraums Öl und Gas zu teuer zum Verheizen geworden sein werden. Man braucht auch keine Wahrsagerfähigkeiten, um zu prognostizieren, daß bis dahin viele Gebäude nur noch aus Sonnenenergie über Langzeitspeicher geheizt werden. Das läßt sich mit möglichst niedriger Systemtemperatur am leichtesten realisieren.
Ich halte es deshalb für sinnvoll, neue Gebäude so zu bauen, daß sie am unteren Ende des Energiebedarfs von Niedrigenergiehäusern liegen, also nicht mehr als 30 kWh pro m² und Jahr brauchen und möglichst große Heizflächen haben, also Fußbodenheizung. Brauchwassererwärmung sollte von der Heizungsanlage völlig getrennt sein.
Gruß
Wolfgang
Hallo Sebastian,
meine Gedanken zur Fußbodenheizung:
Vorteile:
Nachteile:
Ideal fand ich unsere Fußbodenheizung in Kombination mit einem Kachelofen: mit der Fußbodenheizung wurde eine „Grundwärme“ von ca. 18 Grad erzeugt und der Rest mit dem Kachelofen. Der Kachelofen war auch super um bei plötzlichen Kälteeinbrüchen spontan und schnell zuzuheizen.
Die technische Sicht habe ich bewusst aussen vor gelassen. Da gibt´s weit aus Kompetentere als mich.
Grüße von
Tinchen
Ideal fand ich unsere Fußbodenheizung in Kombination mit einem
Kachelofen: mit der Fußbodenheizung wurde eine „Grundwärme“
von ca. 18 Grad erzeugt und der Rest mit dem Kachelofen. Der
Kachelofen war auch super um bei plötzlichen Kälteeinbrüchen
spontan und schnell zuzuheizen.
Grüße von
Tinchen
Hi!
Ich würd mich gerne mal einklinken! Wie bekomme ich dies mit einer Fußbodenheizung (mit Raumthermostaten!!) hin??
Hi!
Ich würd mich gerne mal einklinken! Wie bekomme ich dies mit
einer Fußbodenheizung (mit Raumthermostaten!!) hin??
Servus Jesch,
klare Frage, klare Antwort:
Ich hab keine Ahnung!
Die Fußbodenheizung, mit der ich diese (für mich wirklich absolut positive) Erfahrung machen durfte, hatte keinen Raumthermostat. Sie wurde prinzipiel über einen Aussentemperaturfühler gesteuert (die Vorlauftemperatur) und die Räume einzeln nur über „dumme“ Ventile (Ventil ganz zu = kein Durchlauf = keine Heizung, Ventil ganz auf = maximaler Durchlauf = volle Heizung, jegliche Zwischenstufen möglich). Stell dir das vor wie ein Verteilerkasten (ähnlich Sicherungskasten): Im Flur ein Kasten mit Ventilen für die verschiedenen Heizkreisläufe für die einzenlen Räume.
Frag mich nicht nach der genauen Technik. Aber in einem Zweifamilienhaus (als EFH genutzt) BJ 1981 hat das in allen Räumen (UG, EG, OG) problemlos funktioniert. Der Kachelofen stand im EG im Wohn-/Esszimmer mit offener Küche und hat bei bedarf und offenen Türen auch die restlichen EG-Räume mitgeheizt.
Das ganze ist erstens sicher aufgrund des Baujahrs asbach uralt und zweitens gibt es inzwischen vielleicht (?) auch entsprechende moderne Regelungen für diese Kombination…
Grüße von
Tinchen
Hallo,
das bekommst Du nicht mit einem Raumthermostat hin.
Die einfachste Variante ist die Regelung der Vorlauftemp.
Noch besser evtl. eine Regelung der Vorlauftemp. unter
Berücksichtigung der Außentemp.
Gruß Uwi
Ideal fand ich unsere Fußbodenheizung in Kombination mit einem
Kachelofen: mit der Fußbodenheizung wurde eine „Grundwärme“
von ca. 18 Grad erzeugt und der Rest mit dem Kachelofen. Der
Kachelofen war auch super um bei plötzlichen Kälteeinbrüchen
spontan und schnell zuzuheizen.
Ich würd mich gerne mal einklinken! Wie bekomme ich dies mit
einer Fußbodenheizung (mit Raumthermostaten!!) hin??