Heizung hausverwaltung

Vielleicht kann mir jemand bei folgender Situation weiter helfen:
Ich wohne in einer Eigentumswohnung in einem größeren Haus mit ca. 16 Parteien.
Seit zwei Tagen ist die Heizung ausgefallen, weil der Heizkessel kaputt ist. In meiner Wohnung hat es aktuell 11,5Grad und es gibt kein Warmwasser.
Die Hausverwaltung hat mir nach mehrmaliger Nachfrage mitgeteilt, dass der neue Heizkessel erst in ca. 1 1/2 Wochen geliefert werden kann und ich zusehen sollte, mir anderweitige Heizmittel zu besorgen.
Mittlerweile bin ich durch die unzumutbaren Temperaturen stark erkältet und weiß nicht mehr, was ich tun soll.
Für ein Hotel oder die Stromrechnung bei alternativen Heizmethoden will niemand aufkommen.
Was kann ich jetzt tun??
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar!

Notieren Sie den Stromzählerstand und stellen Sie Heizlüfter auf. Ist die Heizung wieder in Betreib, forden Sie den über den normalen Durchschnittsverbrauch kostgenmäßig angefallenen Strompreis und die Kosten für die Heizlüfter vom Vermieter zurück. Diese Maßnahme zeigen Sie dem Vermieter vorher unverzüglich schriftlich an.

Rückantwort:
Eine ausgefallene Heizung im Winter ist natürlich ein absoluter Ausnahmezustand. Die Wohnung ist praktisch nicht bewohnbar. Man könnte sich einen Ölradiator anschaffen und einen Wohnraum auf Temperatur halten. Warmes Wasser kan man auch elektrisch machen. Jedoch wenn das alle Bewohner des Hauses tun, fliegen die Hauptsicherungen heraus. Man könnte sich aber auch auf seine „menschlichen Ur-instinkte“ besinnen , und bei Freunden oder Bekannten nachfragen, ob man mal spontan zwei Wochen bei ihnen wohnen kann. Sowas verbindet und schweißt zusammen. Einfach miteinander reden…

Ja das kann dann wohl keine gescheite Hausverwaltung sein. Ich würde mit der Eigentümerversammlung eine neue Hausverwaltung suchen.
Nein im Ernst: Es gibt speziell für solche Fälle mobile Heizkessel auf Anhängern, die Heizung und Warmwasser während der Umbauzeit zur Verfügung stellen.
Siehe um Netz unter Heizmobil oder Hotmobil.

Gruß E. Pfeifer

Bei diesen Temperaturen kann das komplette Haus mit einer Mobilen Heizzentrale mit Wärme versorgt werden.
Das ist eine Gängige Methode in diesen Fällen.
Meine Empfehlung, Anwalt zu rate ziehen.
Mfg asrep

Hallo Subbel86

Tut mir Leid, da weiß ich leider auch keinen gescheiten Rat.
Wie währe es mit zu einer Freund(in)/Bekanter(n) zu ziehen?!
Mit Winterkleider, Skiausrüstung?
Oder eben der Elecktroheizkörper, du musst ja nicht die ganze Wohnung Heizen sondern zb. nur das Wohnzimmer auf 18 Grad!?

Sorry, Gruß
Norbert

Hallo,
hier hilft erstmal nur Hilfe zur Selbsthilfe: Heizstrahler kaufen (Baumarkt, Elektromarkt) und zur Überbrückung elektrisch heizen.
Als Mieter könnte man die Miete mindern. Im Fall der Eigentumswohnung muss man sich gemeinsam mit den Miteigentümern um rasche Behebung kümmern. Hinterher kann man dann klären ob die Hausverwaltung schlecht gearbeitet hat (z.B. routinemäßige Wartung der Heizanlage fand nicht statt). Oder es fand keine sachgerechte Wartung statt (ist schwierig nachzuweisen, dazu braucht man i.d.R. einen spezialisierten Gutachter und der kostet auch wieder Geld…)
Mein Rat: gemeinsam mit den Miteigentümern klären, was man tun kann, damit das nicht mehr passiert. Vielleicht ist die Heizung veraltet und sollte erneuert werden? Vielleicht sollte vor dem Winter die Wartung stattfinden? Ein guter Heizungsinstallationsbetrieb kann Rat geben.
Liegt seitens der Hausverwaltung Schludrigkeit vor, sollte man die Verwaltung wechseln. Wichtig: das Kaufmännische können die meisten Verwaltungen gut, aber die technische Betreuung eines Gebäudes wird zunehmend wichtiger. Daher bei der Wahl einer Hausverwaltung auf die technische Kompetenz achten.
Alles Gute.

Guten Tag,

das ist eine Frage für einen Anwalt und nicht für einen Heizungsfachmann.

Mit freundlichen Grüßen